10 Songs, die das Studentenleben beschreiben

September 20, 2018
in Category: Popkultur



10 Songs, die das Studentenleben beschreiben

10 Songs, die das Studentenleben beschreiben

Ausschlafen, Feiern, Klugscheißen – ein Hoch auf das Studentenleben! Das war natürlich leicht überspitzt ausgedrückt, aber bringt direkt einige gängige Klischees auf den Punkt, die Studierenden so anhaften. Heute wollen wir all das mal musikalisch untermalt abhandeln und die Vor- und Nachteile des Studentenlebens erörtern. Für viele bleibt das Studium als die beste Zeit des Lebens in Erinnerung, für manche wiederum als das genau Gegenteil, so unterschiedlich kann die Sache laufen. Egal ob du Erstsemester bist oder gerade vor dem Abschluss stehst: Wir haben ein paar Weisheiten und gute Musik für dich.


Hört hier in unsere 10 Songs, die das Studentenleben beschreiben, rein:

Für die ganze Playlist klickt auf „Listen“.

1. David Bowie – Dancing In The Street

Studenten-Klischee Nummer Eins: Alle nur andauernd am Feiern, egal ob Dienstags oder Samstags. Dazu muss man sagen: Stimmt, mit Einschränkungen. Natürlich gibt es auch Studiengänge mit äußerst straffem Stundenplan, in dem kein freier Vormittag vorgesehen ist. Meistens ist das aber nicht so, dementsprechend viel Zeit kann man abends in der Kneipe verbringen und danach in bester Laune durch die nächtlichen Straßen ziehen. Und mal ehrlich: So etwas kann man später schließlich nie wieder so unbeschwert machen wie während des Studiums.


2. Brian Eno – Discreet Music

Wenn Studierende nicht am Tresen hängen, dann mit Sicherheit am Schreibtisch. Irgendwann schlägt für jeden die Stunde der Prüfungsphase, und dann heißt es Konzentration! Jeder hat dann so seine eigenen Tricks und Taktiken, wie man sich in möglichst kurzer Zeit möglichst viel Wissen einverleiben oder die Hausarbeit zackig und kompetent runterschreiben kann. Manche brauchen dazu totale Ruhe, andere den richtigen Soundtrack. Die Streamingdienste bieten unzählige Lern-Playlisten an, mit ausgeglichener und sanfter Musik zur Gehirnmassage. Ambient zum Beispiel. Immer mit dabei ist deshalb Ambient-Pionier Brian Eno mit seinen friedlichen Sound-Tapeten. Probiert’s mal aus!


3. Kraftwerk – Computer Liebe

Überall Menschen mit Laptops – man ist entweder in einem Berliner Cafe oder in einer Universität gelandet. Wie hat man früher eigentlich studiert, ohne mobilen Computer? Der Laptop ist das Gerät für alle Fälle geworden, auf dem man Uni- und Privatleben komprimiert. Power-Point-Präsentationen, Hausarbeiten, E-Mails, Netflix, Nachrichten, Skype-Konferenzen, alles läuft mit dem Laptop. Kraftwerk haben so etwas geahnt, als sie Computer Liebe im Jahr 1981 schrieben. Aber auch in einem solchen Ausmaß?


4. Queen & David Bowie – Under Pressure

Die einen sind es von Anfang an, die anderen erst im Laufe der Semester: unter höllischem Druck. Abgaben, Termine, Scheine, Examen, Praktika, undurchsichtige Uni-Bürokratie. Es ist oft zum Mäusemelken, und das liegt nicht immer an der eigenen Verpeiltheit. Die macht das ganze natürlich noch schlimmer. Leistungsdruck, Prüfungsdruck, und ein Privatleben soll man auch noch führen, aber wie? Stress bereitet wunderbar auf das spätere Berufsleben vor, sagen sie dann immer. Mag sein, aber könnte ruhig auch bis dahin warten.


5. Daft Punk – Harder Better Faster Stronger

Was macht dieser ständige Druck mit uns? Entweder wir klappen zusammen oder wir werden zu Leistungsmaschinen: Härter, besser, schneller, stärker. „Work it harder / Do it faster / More than ever / Our work is never over”, heißt es in dieser Motivationshymne von Daft Punk. Oder sollte das doch eine Kritik an der Leistungsgesellschaft sein? Ändert jedenfalls auch nichts.


6. Cake – I Will Survive

Aber wir sind doch alle Optimisten: Auch in den brenzligsten, ausweglosesten Situationen wissen wir: Das geht alles vorbei, wir überstehen das alles. Und danach wird gefeiert, erbarmungslos. Cakes Version dieses unsterblichen Klassikers von Gloria Gaynor ist viel gebrochener als das Original, irgendwie zerstört und am Boden. Aber nicht weniger hoffnungsvoll.


7. Andrew W.K. – Party Til You Puke

Thema Feiern und die Konsequenzen: Wann habt ihr das letzte Mal die Porzellanschüssel umarmt? Keine Sorge, das gehört dazu. Solche Ausfälle werden nach dem Studium dann eher seltener. Aber eins ist sicher: Es wird immer schlimmer mit dem Alter. Die Nacht auf dem Klo verbracht und morgens zur Vorlesung? Kein Problem! Wenn man dann irgendwann die 30 überschritten hat, wünscht man sich bei einem Kater erst mal eine Woche Urlaub. Und nie wieder Alkohol, das ist klar.


8. The White Stripes – I Just Don’t Know What To Do With Myself

Zugegeben: Dieser Klassiker aus der Feder von Burt Bacharach, den schon Dusty Springfield, Dionne Warwick und letztendlich auch die White Stripes so inbrünstig aufgenommen haben, handelt eigentlich von Liebeskummer. Ohne dich ist alles doof, so war das eigentlich gemeint. Wir deuten den Song mal um und übertragen ihn auf die Existenzängste während und nach dem Studium: Was soll ich bloß mit mir anfangen? Das hat sich schon jeder gefragt, der keinen so eindeutigen Studiengang belegt wie beispielsweise Jura, Medizin oder Architektur. Und selbst da ist noch lange nicht garantiert, dass die Zukunft völlig klar und linear vor einem liegt.


9. James Brown – Don’t Be A Dropout

Weiser Ratschlag vom Godfather of Soul: „Don’t be a dropout”, mach dein Studium fertig! Die Frage nach dem Sinn der Zukunft kann einen erschüttern, aber eine Sache gilt für alle Lebenslagen: Man sollte Dinge beenden, die man angefangen hat. Na klar, wenn man sich total im falschen Film befindet, sollte man vielleicht keine Zeit verschwenden und das Elend beenden. Vielleicht sogar die Uni ganz verlassen, wenn sich Alternativen auftun? So mancher Abbrecher hat es ja auch ganz schön weit gebracht.


10. Ian Brown – The World Is Yours

Und noch ein Motivationssong zum Abschluss, präsentiert vom ehemaligen Sänger der Stone Roses, Ian Brown. „You can only find the gold by digging in the dirt”, singt er in The World Is Yours, und so ist es auch: Alle Rückschläge, alle Umwege, alle Hürden haben ihren Sinn, wenn man am Ende doch zu einem Ziel findet. Und es ist sowieso nie zu spät dafür, sich immer wieder neue Ziele zu setzen. In diesem Sinne: Genießt die Zeit!


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