10 Songs, die dein Wohnzimmer in einen Stripclub verwandeln

October 6, 2017
in Category: Popkultur



10 Songs, die dein Wohnzimmer in einen Stripclub verwandeln

10 Songs, die dein Wohnzimmer in einen Stripclub verwandeln

Hier kommen die heißesten Rock-Klassiker und andere Tabledance-Standards. Manche Songs haben ja einen festen Platz an einem ganz bestimmten Ort. „We Are The Champions“ etwa, ganz eng mit dem Fußballstadion verbunden. „Angels“ von Robbie Williams? Ein absoluter Oktoberfest-Klassiker! Hier geht es nun allerdings um einen nicht jugendfreien Einsatzort, nämlich Striplokale. Diese zehn Songs sind gehören zum typischen Soundtrack jedes klassischen Tabledance. Haben wir zumindest so gehört.


Hört euch hier alle 10 Songs, die euer Wohnzimmer in einen Stripclub verwandeln, in einer Playlist an und lest weiter:


1. Kiss – Lick It Up

Klare Sache: Wir hätten diese Liste auch einfach mit zehn Kiss-Songs bestücken können und alles wäre fein. Durch die gesamte Diskographie der berühmtesten maskierten Band der Welt zieht sich eine Hardrock-Verruchtheit, die wie gemacht ist für exzessive Rotlicht-Szenen. „Lick It Up“ ist der Titelsong des gleichnamigen Albums von 1983, mit dem Kiss wieder zurück zu alter Stärke fanden. Schon allein die Lyrics machten diese Nummer in den Staaten sofort zu einem Stripclub-Klassiker.


2. Def Leppard – Pour Some Sugar On Me

Man könnte über Def Leppard dasselbe wie über Kiss sagen. „Pour Some Sugar On Me“ ist einer von Def Leppards Signature-Hits und ebenfalls ein Tabledance-Standard. Die fordernden Lyrics, ein stampfender Rhythmus und der super-sleazy 80s-Metal-Sound prädestinierten den Song auch für eine solche Rolle. Da beginnen schon die heimischen Boxen zu dampfen.


3. Guns N’ Roses – Rocket Queen

Wie bringt man ein Frauenstöhnen in einem Song unter, ohne komplett peinlich zu wirken? Wenn man Guns N’ Roses ist, dann stellt sich diese Frage gar nicht. Seit Axl Rose und seinen Jungs gab es wirklich nicht mehr viele Bands, die Sex, Drugs & Rock’n’Roll so überzeugend gelebt haben. „Rocket Queen“ von der Jahrhundertplatte „Appetite For Destruction“ (1987) hat nicht nur das perfekte Tempo für ein heißes Tänzchen, sondern auch einen ziemlich expliziten Inhalt: Axl wollte unbedingt Sexgeräusche irgendwo auf dem Album haben. Also lud er ein Mädchen – eine Bekanntschaft von Drummer Steven Adler – ins Studio ein und bot ihr an, in der Aufnahmekabine Sex zu haben. Gesagt, getan. Die Resultate hört man im Verlauf von „Rocket Queen“.


4. Nine Inch Nails – Closer

Es war wahrscheinlich nie Trent Reznors Absicht, einen Schmuddelbuden-Hit zu schreiben. Ein Song entwickelt sowieso oft irgendwann ein Eigenleben, das man nicht steuern kann. „Closer“ hatte trotzdem von Anfang an alles, was es brauchte: eindeutige Lyrics, das perfekte langsam-schleppende Tempo, einen sexuell aufgeladenen Sound und eine gute Portion Abgründigkeit. Fertig ist der Striptease-Klassiker. Nine Inch Nails-Songs bedienen ja viele Emotionen, doch „Closer“ macht wirklich besonders, sagen wir… munter.


5. N.E.R.D – Lapdance

Heavy Metal und Hip-Hop, das ist der dominierende Sound in gewissen Vergnügungsetablissements. N.E.R.D haben es sich genau dazwischen gemütlich gemacht und mit „Lapdance“ quasi eine Stripper-Hymne mit Anlauf veröffentlicht. Böse, dreckig und irgendwie verboten klingen die Beats von Pharrell Williams und Chad Hugo hier, wie zu besten Neptunes-Zeiten eben. So kennt man den Sonnyboy mit dem stylischen Hut heute gar nicht mehr.


6. Snoop Dogg – Drop It Like It’s Hot

Eine andere Pharrell-Williams-Produktion, die man des öfteren in freizügigen Clubs hören dürfte, ist „Drop It Like It’s Hot“. Eine Allzweckwaffe für alle möglichen Partys, aber der schlüpfrige Unterton ist natürlich nicht zu überhören, dafür sorgt auch Snoop Dogg – „I’m a bad boy, with a lot of hoes.“ Und dann dieses Schnalzen. Da steigt die Temperatur, egal wo.


7. Lenny Kravitz – American Woman


Es kann kein Zufall sein, dass die meisten Stripclub-Klassiker von Künstlern stammen, die für ihre Sexsymbol-Qualitäten bekannt sind. Neben Axl Rose ist da Lenny Kravitz das beste Beispiel. Auch hier wieder die typische Mischung: ein Gitarrenriff, ein guter Hüftschwung-Rhythmus und ein paar klare Ansagen. Eigentlich ist „American Woman“ ein ziemlich politischer Song, aber wen interessiert das schon in einem bestimmten Kontext? Die Stripperin als Archetyp einer American woman, das passt doch genau so.


8. Mötley Crüe – Girls, Girls, Girls

80s-Metal ist ganz klar die beste Wahl für ein Tabledance-Lokal, das kann man sich richtig gut vorstellen. Man stellt sich auch vor, dass Mötley Crüe in solchen Läden gelebt haben, wenn sie nicht gerade auf der Bühne standen oder Hotelzimmer auseinandergenommen haben. „Girls, Girls Girls“ ist ein herrliches Klischee: Motorräder, Lederjacken, und die Girls mit den langen Beinen und den roten Lippen in den Striptease-Bars. Der Song ist tatsächlich eine Hymne auf die besten Läden im ganzen Land – das Dollhouse in Ft. Lauderdale, das Tattletails in Atlanta oder das Seventh Veil in Los Angeles.


9. Warrant – Cherry Pie

Der wohl größte Hit der L.A.-Metalband Warrant reiht sich perfekt nach Mötley Crüe ein. Es geht, um es mal ganz plump zu sagen, um Weiber und Sex. Der Horizont mancher Rockband reichte halt auch einfach nicht weiter, das muss man auch mal sagen. Aber wir reden hier ja über Stripclub-Klassiker, da führt es ja zu nichts, den eklatanten Sexismus anzuprangern. Der trieft ja aus jeder Pore. Und so soll es auch sein. Ein Hit ist ein Hit, da gibt es keine Debatte.


10. Alice Cooper – Poison

Zum Abschluss eine Heavy-Metal-Romanze von Alice Cooper. Wir können uns nicht dafür verbürgen, dass „Poison“ zum festen Stripclub-Programm gehört, aber eigentlich spricht alles dafür. Jetzt mit einem kühlen Bier an einem langen Tresen sitzen, das würde passen. Ob da oben an der Stange dann jemand tanzt, ist eigentlich auch schon egal, das kann man sich auch vorstellen.


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