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10 Songs, die jeder Hip-Hop-Fan der ersten Stunde kennt

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Hip-Hop gilt als die letzte Jugendkultur, die noch lebendig ist und sich ständig weiterentwickelt. Aber auch Hip-Hop hat mittlerweile schon über 35 Jahre auf dem Buckel. „Ich weiß noch genau, wie das alles begann / The Message von Melle Mel war für mich wie ein Telegramm“ rappt Torch auf Kapitel 1 von Advanced Chemistry, einer der wichtigen frühen deutschen Hip-Hop-Crews. Wir machen es wie Torch und erinnern uns an die Anfangstage. Ab nach New York City!


Hört euch hier alle 10 Songs in einer Playlist an und lest weiter:


1. Grandmaster Flash & The Furious Five – The Message

Neben Rapper’s Delight von der Sugar Hill Gang ist The Message aus dem Jahr 1982 der Hip-Hop-Klassiker schlechthin und einer der ersten großen Hits, die das noch ganz junge Genre Anfang der 1980er weltweit bekannt machten. Im Gegensatz zu Rapper’s Delight ist The Message irgendwie kaum gealtert, beziehungsweise war für damalige Verhältnisse unglaublich gut produziert. Auch der Flow der beteiligten MCs war der damaligen Zeit um Jahre voraus.


2. DJ Grand Wizard Theodore – Subway Theme (Wild Style OST)

Wer „Wild Style“ (1983) gesehen hat, einen der ersten und wichtigsten Filme über die Hip-Hop-Kultur, wird diese Szene wieder erkennen. Wer ihn nicht gesehen hat, sollte das schleunigst nachholen. „Wild Style“ erzählt die Geschichte von Sprayern, B-Boys, Rappern und DJs in der South Bronx, wo die ganze Bewegung ihren Anfang genommen hat. Ein Zeitdokument, das auch zeigt, wie erstaunlich sich Hip-Hop über die Jahrzehnte verändert hat. Den Subway Theme hat Nas übrigens auf dem ersten Track seines epochalen Debütalbums Illmatic gesamplet. Represent!


3. Kurtis Blow – The Breaks

Kurtis Blow war einer der ersten großen Hip-Hop-Stars. The Breaks schaffte es 1980 (!!) sogar in die deutschen Charts. Ein herrlicher Oldschool-Track und Breakdance-Klassiker, der immer noch ziemlich fresh klingt.


4. Run-DMC – My Adidas

Run-DMC dürfen natürlich nicht fehlen. Mit ihrem Crossover-Sound machten sie Rap Mitte der 80er auch im Rocklager salonfähig, genau wie die Beastie Boys. Ihre Liebeserklärung an die Sneaker mit den drei Streifen ist natürlich legendär.


5. Public Enemy – Public Enemy No. 1

Public Enemy traten schon in den späten 80ern mit ihrem Debütalbum auf den Plan und werden oft noch der Oldschool zugerechnet, aber eigentlich läuteten sie eine neue Ära ein: Hochpolitische Texte und Ästhetik, brachiale und experimentelle Beats, viele Kontroversen. Public Enemy bereiteten mit ihrem radikalen Sound und denkwürdigen Texten sowohl Gangsta- wie auch Conscious-Rap vor.


6. Boogie Down Productions – 9mm Goes Bang

Auch Boogie Down Productions bzw. KRS-One zählen zu den Wegbereitern der New School und Pionieren von gesellschaftskritischem Rap. Aber vor allem haben sie ein paar richtig geniale Tracks abgeliefert, so wie den hier. Für 1987 ein ziemlich unkonventionelles Brett.


7. Fat Boys – Can You Feel It

Die Fat Boys sind eine heute weitgehend unbekannte Oldschool-Crew, damals zählten sie zu den erfolgreichsten New Yorker Rap-Acts. Can You Feel It ist eher ein Geheimtipp, gehört aber eigentlich in jede Hip-Hop-Hitliste.


8. Eric B. & Rakim – I Know You Got Soul

Eines der einflussreichsten Rap-Duos der 80er sind definitiv Eric B. & Rakim. Ihr Sound war roh und funky, die markanten Drumbreaks und James Brown-Samples passten perfekt zu Rakims eiskaltem Vortrag. Auch hier: Klassiker.


9. Big Daddy Kane – Ain’t No Half-Steppin’

Und auch Big Daddy Kane war einer der einflussreichsten MCs der 80er. Seine lyrischen Fähigkeiten, aber auch sein exaltierter Style zwischen Dandy und Pimp machten ihn zu einer Ikone, von der sich auch heute noch ein paar Rapper eine Scheibe abschneiden könnten.


10. Die Fantastischen Vier – Hiphopmusik

Natürlich kam Hip-Hop auch irgendwann in Deutschland an. Die Fanta Vier waren zwar bestimmt nicht die ersten, die hier Rap machten, aber die ersten, die mit ziemlich klassischem Hip-Hop-Sound in die Charts kamen. Dieser Track ist von ihrem ersten Album aus dem Jahr 1992 und führt auf ziemlich witzige Weise vor, dass man den meisten deutschen Hörern erst noch mal erklären musste, was das hier eigentlich soll mit den Reimen und den weiten Hosen. Und für die anderen deutschen Pioniere merken wir uns schon mal die nächste Liste vor.


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