10 Songs, die wir auf unserer Beerdigung hören möchten

April 13, 2017
in Category: Popkultur



10 Songs, die wir auf unserer Beerdigung hören möchten

10 Songs, die wir auf unserer Beerdigung hören möchten

Nur keine Angst, wir weilen bestimmt noch lange unter euch. Hier geht es um Songs, die uns zum Heulen bringen, uns aber auch immer wieder aufbauen, wenn wir am Boden liegen. Wer hat sich nicht schon mal Gedanken darüber gemacht, mit welchem Song er abtreten möchte? Wir wollen kein Testament, sondern eine Playlist.


Höre dir hier alle 10 Songs in einer Playlist an und lies weiter:


Beatles – In My Life

Eine Welt ohne die Beatles – das muss die Hölle sein. Zum Abschied müssen sie natürlich unbedingt dabei sein. In My Life ist ein Song, den John Lennon schon als Teenager in seinem Kopf hatte – ein sentimentaler Rückblick auf ein Leben, Orte und Momente. Und eine Liebeserklärung an eine ganz besondere Person. Ein ergreifender Song, der trotzdem glücklich macht.


Led Zeppelin – Stairway To Heaven
Auf diesen Klassiker wollen wir nicht verzichten. Immerhin steht ja schon im Titel, wohin unsere Reise geht. Und diese acht Minuten wollen wir ein letztes Mal voll auskosten. Der schönste Moment ist, wenn die Ballade gegen Ende Fahrt aufnimmt und nach einem Drumbreak in einem epischen Gitarrensolo und einem letzten Rock-Ausbruch gipfelt. Ja, wir wollen es noch mal ganz laut haben!


Johnny Cash – Bridge Over Troubled Water
Eigentlich könnte man zu diesem Anlass die American Recordings komplett durchlaufen lassen. Diese Coveralben sind das Vermächtnis von Johnny Cash, die teilweise posthum erschienen und dementsprechend herzzerreißend sind. Wer bei Bridge Over Troubled Water keine Gänsehaut bekommt, sollte mal zum Arzt gehen.


Eric Clapton – Tears In Heaven
Okay, diese Nummer ist offensichtlich. Wie wir alle wissen, schrieb Eric Clapton diesen Song zum Gedenken an seinen Sohn, der bei einem tragischen Unfall im Alter von nur vier Jahren ums Leben kam. Clapton verarbeitet seinen Schmerz und beschreibt seine Hoffnung, irgendwann vielleicht wieder zusammenzufinden, in einer anderen Welt. Schöner kann man sich von einem Menschen nicht verabschieden.


The Cure – Plainsong
Und auch hier würden wir eigentlich am liebsten die ganze Platte hören, nämlich Disintegration. The Cure sind hier auf ihrem emotionalen Höhepunkt, todtraurig und doch absolut hoffnungsvoll. Plainsong ist so ein Lied, das dich umarmt und festhält, bis alles wieder gut ist.


Israel Kamakawiwo’ole – Over The Rainbow / What A Wonderful World (Medley)
Dieser hawaiische Musiker hatte die beste Idee aller Zeiten: zwei Klassiker auf einmal mit seiner Ukulele covern. Mit seiner unglaublichen Stimme macht er etwas ganz Neues aus den beiden Songs. In unzähligen Filmen wurde dieses Medley schon eingesetzt, um ganz besonders emotionale Szenen zu untermalen. Zu Recht: ein extrem berührendes Stück Musik.


Brian Eno - Spider & I

Wir lieben Brian Eno. Wir möchten mit ihm aufstehen, mit ihm arbeiten, mit ihm einschlafen. Vor allem mit seinen Ambient-Alben hat Brian Eno quasi für jeden Teil des Tages die richtige Musik geschaffen. Und Eno ist ein Melancholiker vor dem Herrn. Auf einigen Alben hat er seine Ambient-Sounds mit Pop-Songs verschmolzen, und das ist ganz großes Kino. Einer der tragisch-schönsten Momente ist Spider & I von Before And After Science. Achtet auf den Text, lasst die Musik wirken – und versucht nicht zu weinen.


Queen – Who Wants To Live Forever

Die Message dieses Epos ist klar: Früher oder später sind unsere Tage gezählt. Aber das ist eigentlich auch egal, denn wir werden eben doch für immer weiterleben – in der Liebe, in unseren Liebsten. So wie Freddie Mercury, Gott hab ihn selig.


The Smiths – Asleep

Jetzt dürft ihr nochmal die Taschentücher rausholen. Der wirklich allertraurigste Song, den Morrissey je geschrieben hat, durch und durch lebensmüde und ein bedrückender Abschied von der Welt, ist zum Heulen schön. „There is a better world. Well, there must be!“


Nick Cave & The Bad Seeds – Death Is Not The End

Alles halb so wild, sagt auch Nick Cave. Es wird weitergehen, irgendwie, irgendwo. Für uns alle. Auch wenn wir gerade die größte Tragödie erleben – wir werden sie überstehen und alles wird gut. Mit dieser Erkenntnis sollen alle Beteiligten unser imaginäres Begräbnis verlassen.


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1 comment

  1. Andrea
    Reply

    Am 14.5.2011 haben wir für unseren Sohn Denny, ” Over the Rainbow ” und ” Ghetto Gospel ” spielen lassen Denny ❤ wurde durch einen Arbeitsunfall im Beton Werk Heringen in Thüringen aus unserem Leben gerissen
    Leider durfte er nur 23 Jahre alt werden.

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