5 Wahrheiten über John Lennons “Imagine”

October 5, 2018
in Category: Platten, Popkultur



5 Wahrheiten über John Lennons “Imagine”

5 Wahrheiten über John Lennons “Imagine”

Für alle Insider, jahrzehntelangen Fans, Neugierigen und Einsteiger: Hier nehmen wir uns mal ein paar Minuten Zeit und präsentieren euch 5 Geschichten, Anekdoten oder Fun Facts zu einem Genre, einer Band oder einem/r Künstler/in. Einfach, weil das Leben witzigere, unglaublichere und interessantere Geschichten schreibt, als jeder Autor jemals könnte.

1971 mitten im Vietnam-Krieg veröffentlicht, hat Imagine von John Lennon im Laufe der letzten vier Jahrzehnte eine Bedeutung erlangt, die weit über das Werk von John Lennon hinausgeht. Nun erscheint es als beeindruckende Neuauflage, bei der Yoko Ono Lennon herself die künstlerischen Arbeiten und die Produktion in allen Einzelheiten betreut hat. Zusammen mit Paul Hicks, der sich als Sound-Engineer bereits drei Grammys auf den Kaminsims stellen kann, hat sie die originalen First Generation Mehrspuraufnahmen von Grund auf neu abgemischt.

Wir liefern fünf Fakten über den legendären Lennon-Song, einer Hoffnung spendenden Hymne für eine bessere Welt, die, wie wir sehen werden, jedoch auch nicht überall auf Begeisterung stößt.


1. Kein Imagine ohne Yoko

Foto von Iain Macmillan © Yoko Ono

Gegenüber dem Journalisten David Sheff erwähnte John Lennon Jahre nach der Veröffentlichung, dass Gedichte aus Yoko Onos Buch Grapefruit ihn zu dem Song Imagine inspiriert hätten und ihr deshalb ebenfalls Songwriting-Credits zustehen würden. Jeden seiner männlichen Kollegen hätte er sofort in die Credits aufgenommen. Aber weil Lennon zum damaligen Zeitpunkt laut eigenen Aussagen noch zu rückschrittlich dachte, traute er sich nicht, wenngleich er immerhin das Gedicht welches Quell der Inspiration war prominent auf der Rückseite der Imagine-Platte abdrucken lies. Andere Zeiten, - leider – andere Sitten.


2. Die Idee hinter Imagine

Imagine beginnt mit den Zeilen „Imagine that there was no more religion, no more country, no more politics”. Auch, wenn Lennon keiner Partei angehörte, liebäugelte er doch mit Grundideen aus Das Kommunistische Manifest von Marx und Engels. Der Text von Imagine war weniger liedgewordene Ranschmeiße an politische Konzepte, sondern sein aufrichtiger Glaube an eine bessere, von Liebe und Menschlichkeit zusammengehaltene Welt.


3. Der Film zum Song

1972 veröffentlichten John Lennon und Yoko Ono einen Film, der das Erscheinen des Songs und des gleichnamigen Albums flankierte. Zu den Songs des Albums zeigte die 81 Minuten langen Dokumentation Aufnahmen des Paares in ihrem Anwesen und dem angegliederten Tonstudio in Tittenhurst Park aber auch New York City.


4. Kritik

Bei all den Lobeshymnen sei angemerkt, dass nicht jeder ein Fan Imagine war. Immer wieder hagelte es Kritik dafür, dass Lennon als millionenschwerer Rockstar eine Welt erdachte, die ohne Besitztümer auskommen sollte. Der Song sei naiv oder sogar gefährlich, absolut unrealistisch und würde falsche Ideale proklamieren, hieß es immer wieder. Unbeeindruckt davon hat der Song bis heute nicht von seiner Strahlkraft verloren.


5. Cover nach Cover

Songs in der Größenordnung von Image bringen mit sich, dass gerne auch von Musiker-Kollegen in ihr Repertoire aufgenommen werden. Elton John spielte den Song während seiner Welttournee im Jahr 1980 und Queen performten den Song einen Tag nach Lennons Tod bei ihrem Konzert in der Wembley Arena in London und auch David Bowie, Liza Minnelli, Neil Young, Madonna oder Steve Wonder erwiesen dem Song bei Auftritten immer wieder die Ehre.


Header-Foto von Iain Macmillan © Yoko Ono

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