5 Wahrheiten über Keith Richards

December 18, 2018
in Category: Popkultur



5 Wahrheiten über Keith Richards

5 Wahrheiten über Keith Richards

Für alle Insider, jahrzehntelangen Fans, Neugierigen und Einsteiger: Hier nehmen wir uns mal ein paar Minuten Zeit und präsentieren euch 5 Geschichten, Anekdoten oder Fun Facts zu einem Genre, einer Band oder einem/r Künstler/in. Einfach, weil das Leben witzigere, unglaublichere und interessantere Geschichten schreibt, als jeder Autor jemals könnte.

Über 700 Seiten zählt die Biografie mit dem Titel „Life“ von Keith Richards – und doch finden sich immer wieder neue Fakten über den Gitarristen der Rolling Stones. Grund genug für uns, einige bis dato unbekannte Infos über den 74-jährigen Keef zusammenzutragen.


Hört hier in Happy, einem der Signature-Songs von Keith, rein:

Für den ganzen Song klickt auf "Listen".


1. Der Signature-Drink des Stones-Mitglieds

Gerade hat Keith Richards verkündet, dass er dem Alkohol abschwört. Dass er dem Alkohol nicht abgeneigt war, wissen die meisten. Dass er während seiner Zeit als aktiver Trinker aber auch einen ganz bestimmten Signature-Drink hatte, nur die wenigsten. Als Richards den Whiskey irgendwann leid war, erfand er kurzerhand ein eigenes Mischgetränkt der hochprozentigen Sorte: 2 Teile guter Vodka und 1 Teil Sunkist oder ein vergleichbares Orange Soda plus Eis en masse. Der Name dieser Kreation: Nuclear Waste.


2. Im Rausch

Keith Richards war aber auch anderen Drogen nicht abgeneigt. So fand die Polizei einmal horrende Mengen Heroin in einem seiner Hotelzimmer – und bei der legendären Rolling-Stone-Razzia in seinem Landhaus in Sussex County war er auf einem derart heftigen LSD-Trip, dass er die anrückenden Polizisten für kleine Zwerge hielt und sie mit offenen Armen empfing. Ein anderes Mal fackelten er und der Saxofonist Bobby Keys im Drogenrausch fast die Playboy Mansion ab.


3. Das Nazi-Haus


1971 zog Keith Richards mit Anita Pallenberg und ihrem ersten Sohn Marlon an die südfranzösische Côte d'Azur – genauer genommen in die Villa Nellcôte mit 16 Zimmern. Im Grunde ein klassischer Rock’n’Roll-Move. Aber: Während dem zweiten Weltkrieg war die Villa das Hauptquartier der Gestapo – unter anderem deutlich daran zu erkennen, dass sich bei dem Einzug von Keith Richards und seiner Familie noch Hakenkreuze auf den Radiatoren befangen. In der Villa Nellcôte ist übrigens auch Exile on Main Street, das zehnte Album der Stones entstanden.


4. Zweites Standbein: Kinderbuchautor

Keith Richards Biografie „Life“ war ein voller Erfolg. Nicht ganz so bekannt ist, dass das Stones-Mitglied auch schon ein Kinderbuch geschrieben hat. Mit „Gus und ich“ setzte er seinem Großvater ein Denkmal – denn das Buch, welches mit zahlreichen Illustrationen seiner Tochter Theodora versehen ist, erzählt, wie Keith Richards als Kind während Besuchen bei seinem Opa das Spielen der Gitarre für sich entdeckt.


5. Inspiration für Insektenforscher

2018 entdeckte der Stuttgarter Insektenforscher Arnold Staniczek, gemeinsam mit zwei weiteren Forschern sieben verschiedene fossile Arten von Steinfliegen in 99 Millionen Jahre altem Burmesischem Bernstein. Weil Staniczek nicht nur gerne forscht, sondern auch die Musik der Rolling Stones hört, benannte er die Funde nach derzeitigen und ehemaligen Mitgliedern der Band – und so kommt es, dass eine der in Bernstein eingeschlossenen Fliegen nun auf den Namen Lapisperla keithrichardsi und ähnelt in ihrer Einbettung dem häufig auf der Bühne zu sehenden Ausfallschritt von Keith Richards.


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