The Beatles – Die Mono Box

August 28, 2014
in Category: Popkultur



The Beatles – Die Mono Box

The Beatles – Die Mono Box

Mono – so wurde in den 60ern Musik gehört. Zwar gab es oftmals Aufnahmen in Mono und Stereo, doch die Beatles empfanden die Mono-Aufnahmen immer als die „echteste“. Nun werden die ersten neun U.K. Alben der Beatles Diskographie in eben diesem Sound veröffentlicht – und eröffnen dem Hörer damit den Blick auf eine einzigartige Entwicklung in der Musikgeschichte. Angefangen mit dem Debüt „Please Please Me“ über „Help!“, dem Beginn einer Transition, die in dem bemerkenswerten Album „Sgt. Pepper´s Lonely Hearts Club Band“ resultieren sollte.

 

Hier könnt ihr selbst die Mono Platten auflegen und reinhören:

 

Alle Aufnahmen wurden in den berühmten Londoner Abbey Road Studios von den beiden Grammy-Gewinnern Sean Magee und Steve Berkowitz noch einmal neu abgemischt – ganz genau so, wie die Tonaufnahmen in den 60ern bearbeitet wurden. Komplett ohne digitale Hilfe.
Zusammen mit auf Studio-Alben unveröffentlichten Tracks auf einer extra gepressten Mono Masters Collection und einem Hardcover Band mit exklusiven Einblicken in den Mastering-Prozess, seltenen Studio-Bildern mit den Beatles und Zeitungsartikeln und Werbeanzeigen aus den 60ern, enthält die Beatles Mono Box wichtige Meilensteine für die Entwicklung der modernen Popmusik.
Wir haben drei wichtige Schritte in diesem Prozess einmal näher beleuchtet:

 

Please Please Me – Der Anfang der Erfolgsgeschichte
Es brauchte eine Marathon Aufnahme-Session in den Abbey Road Studios, einen Tag von 10 Uhr morgens bis 11 Uhr abends – und das Album war aufgenommen. Ein so schnelles Einspielen war nur möglich, da bei Please Please Me auf Titel zurückgegriffen wurde, die die Beatles schon oft live performt hatten.
Schon mit diesem ersten Album konnten die Beatles ihre konsistent hohe Qualität unter Beweis stellen: Da es sich die meisten Teenager nicht leisten konnten, wurden damals meist nur kleine EPs und keine ganzen Alben veröffentlicht. Ein Großteil der Songs wurde – ebenfalls untypisch für die Zeit – von den Beatles selber geschrieben. Please Please Me waren nicht zwei, drei Hits und ein paar Lückenfüller sondern durchweg Songs von hoher Qualität, die den Weg für eine unverwechselbare Karriere ebneten.

 

Help! Ein aufreibender Reifeprozess
Auch wenn es im gleichnamigen Film nicht ganz so wirkt: Help! war als Hilferuf durchaus ernst zu nehmen. Besonders von John Lennon. Der Erfolg der Beatles schraubte sich unaufhaltsam nach oben und der Trubel um die Band spitzte sich mehr und mehr zu. John, der den Titelsong schrieb, erkannte erst im Nachhinein, welche Tragweite dieser Track wirklich für ihn hatte: Drogenkonsum, Übergewicht und Depressionen können gut als Sinnbild für diese Übergangsphase der Beatles stehen. Sie probierten sich aus und starteten einen Reifeprozess, der in jener atemberaubenden Kreativität der späten Sechziger enden sollte. Mit Einflüssen aus Country, Western, Bluegrass, Folk, Klassik und Rock ist Help! das wohl vielseitigste Album der Briten, welches auch Paul McCartneys Klassiker „Yesterday“ enthält. Der mit über 3.000 Versionen am meisten gecoverte Song!

 

Sergeant Pepper´s Lonely Hearts Club Band – Paradigmenwechsel in der Popmusik
Aus Salz und Pfeffer wurde Sergeant Pepper. Die kleinen Gewürztütchen lagen einem Essen auf dem Flug von Kenia nach London bei. Jener Reise, in der Paul McCartney schlaflos über die Zukunft der Beatles sinnierte. Die vier Briten waren ihrem Image als brave Jungs-Band überdrüssig und brauchten dringend eine Veränderung hin zu ernsthaften Künstlern – weg von kreischenden Mädchen.
Die Lösung: eine neue Identität, ein Alter-Ego, das den Musikern mehr Freiraum geben sollte. So sind die Beatles nicht mehr die Beatles, sondern Sgt. Pepper´s Lonely Hearts Club Band.
Mit Erfolg! Das Album, das als eines der ersten Konzeptalben gilt, verkaufte sich bereits am ersten Tag der Veröffentlichung so gut, dass es zum Goldstatus gereicht hätte. Inspiriert von „Pet Sounds“ der Beach Boys bedient sich Sergeant Pepper einer für damalige Verhältnisse hoch entwickelten Studiotechnik, die experimentelle Klänge, Chor und Orchester zu einem psychedelischen Pop-Album verbindet, das seines Gleichen sucht. Dabei ging die ausgefeilte Studiotechnik so weit, dass das Album live nicht mehr reproduzierbar gewesen wäre. Wie passend: Denn am 29. August 1966 gaben die Beatles ihr letztes Konzert.

 

So sieht die Mono-Box vollständig aus:
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