Queen: So covern Troye Sivan, Shawn Mendes & Co. die Rock-Giganten

November 7, 2018
in Category: Popkultur



Queen: So covern Troye Sivan, Shawn Mendes & Co. die Rock-Giganten

Queen: So covern Troye Sivan, Shawn Mendes & Co. die Rock-Giganten

Mit dem Kinostart von Bohemian Rhapsody erreicht die Queenmania einen neuen Höhepunkt. Einige Künstler nutzen die Gelegenheit, um ihre eigenen Interpretationen von Klassikern wie Under Pressure und Somebody To Love zu veröffentlichen.

von Christina Wenig

Queen zu covern hat natürlich eine lange Tradition: Bereits in den Neunzigern, kurz nach Freddie Mercurys Tod, zollten einige der ganz Großen im Rock-Geschäft den Briten Tribut. Mit dem Biopic Bohemian Rhapsody, das am 31. Oktober in den deutschen Kinos angelaufen ist, sind Queen wieder auf dem Radar einer ganz neuen Generation von Musikern gelandet, die nun ihre eigenen Coverversionen veröffentlichen. Wir haben uns das mal genauer angeschaut …


Somebody To Love von Troye Sivan

Natürlich darf Paradiesvogel und Pop-Sensation Troye Sivan nicht fehlen, wenn es darum geht, Freddie Mercury zu ehren. Somebody To Love hat der Australier mal eben komplett auf links gedreht, indem er es auf die Hälfte der Spielzeit des Originals verkürzt und mit einer düster-melancholischen Grundstimmung versehen hat. Mit der ausufernd-mitreißenden Stimmung der Queen-Version hat das nichts gemein, diese fast schon sakral anmutende Darbietung entfaltet jedoch ihren ganz eigenen Reiz.

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Killer Queen von 5 Seconds Of Summer

Killer Queen war 1974 der erste große Hit für Queen, die sich hier poppiger als je zuvor zeigten. Passenderweise wird der Song nun von 5 Seconds Of Summer einer Verjüngungskur unterzogen, die ihn mit einem stampfenden Beat in einen modernen Pop-Hit verwandeln. Das klingt etwas weniger nach Vaudeville, die verspielte, dennoch reduzierte Instrumentation und die Gesangsharmonien verzaubern jedoch immer noch.

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Under Pressure von Shawn Mendes

Kein stoischer Drumbeat, keine Klavier-Akzente, dafür das altbekannte Schnipsen und diese unvergessliche Basslinie: Shawn Mendes und Teddy Geiger haben die Queen-Bowie-Kollaboration auf ihre absolute Essenz reduziert. Die beiden Singer/Songwriter verwandeln Under Pressure in ein Akustikstück, das mit seinen zarten Gitarren- und Streicher-Arrangements fast schon balladesk daherkommt. Verstecken muss sich diese Coverversion jedoch nicht, vor allem, weil Mendes sich nicht vor den gesanglichen höchsten Höhen scheut, in die sich Mercury selbst nur selten in seiner Karriere getraut hat.

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Troye Sivan, 5 Seconds Of Summer und Shawn Mendes spenden die Erlöse ihrer Coversongs an den Mercury Phoenix Trust, um den weltweiten Kampf gegen HIV/AIDS zu unterstützen.


The Show Must Go On von David Garrett

Live gehört der Song schon länger zum Programm von David Garrett, auf seinem neuen Best-Of-Album Unlimited ist er nun auch vertreten. Der Star-Violinist verpasst The Show Must Go On mit seiner Geige die gebührende Portion Dramatik. Auf Freddie Mercurys unvergleichlichen Gesang verzichtet man natürlich nur ungern, Garretts emotionales Spiel ist jedoch eine angemessene Entschädigung.

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Bohemian Rhapsody von Panic! At The Disco

An Bohemian Rhapsody kann man nichts verbessern. Das haben zum Glück auch Panic! At The Disco erkannt, als sie 2016 ihre Version des Songs zum Suicide Squad-Soundtrack beisteuerten. Bis heute spielen sie Bohemian Rhapsody live – und tatsächlich ist das eine ziemlich akkurate und würdevolle Nachempfindung, ohne unnötige Experimente und Änderungen. Aber warum die Kopie hören, wenn man das Original haben kann?

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Under Pressure von Foo Fighters

Aktuell gehört der Song live zum festen Programm von Dave Grohl & Co. Da sitzt nicht jeder Ton, aber hier steht klar der Spaß im Fokus, wenn Grohl und Drummer Taylor Hawkins sich ihr Gesangsduell liefern. Den Fans scheint’s zu gefallen – und Queen selbst auch: Sowohl Drummer Roger Taylor als auch sein Sohn Rufus haben den Song schon live zusammen mit den Foo Fighters gespielt.


Hört hier in noch mehr Queen-Coversongs rein:

 

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