Warum Keith Richards (fast) mit dem Trinken aufgehört hat

January 4, 2019
in Category: Popkultur



Warum Keith Richards (fast) mit dem Trinken aufgehört hat

Warum Keith Richards (fast) mit dem Trinken aufgehört hat

Während sich Kollegen wie Elton John oder Paul Simon mit viel Tamtam von der Bühne verabschiedet haben, legen die Rolling Stones erst richtig nach: Am 20. April 2019 startet der Nordamerika-Teil ihrer No Filter Tour, bei der sie vor insgesamt rund einer Millionen Menschen spielen werden. Ihre Setlist haben sie unterdessen nochmal auf Höchstform gebracht und Perlen wie She’s A Rainbow oder ihre Cover-Version von Dylans Klassiker Like A Rolling Stone ins Rampenlicht zurückgeholt. Und noch etwas hat uns aufhorchen lassen: Keith Richards hat mit dem Trinken aufgehört – zumindest so gut wie.

von Timo Diers

Ronnie Wood, der bereits seit 2010 einen Bogen um Alkohol und Drogen macht, hat die Entscheidung besonders gefreut: „Es macht großen Spaß mit ihm zu Arbeiten!“ Beschrieb er kürzlich in einem Interview mit dem Rolling Stone die Veränderungen an seinem Freund und Bandkollegen. „Er ist viel ausgeglichener als vorher und viel offener gegenüber neuen Ideen. Früher würde ich mir auf die Lippe beißen und denken ‚Er wird mich verarschen, weil ich dies und jenes gesagt habe’. Heute sagt er: ‚Das ist cool, man!’“


Hört hier in das Beste der Stones rein:

Für das ganze Album klickt auf "Listen".


Richards war nicht nur für seine derbe Feierlaune, sondern auch seine teils ausufernde Vorliebe für Jack Daniels Whisky bekannt. „Ich hab’ den Stecker gezogen. Ich hatte einfach die Schnauze voll davon“. Zwar habe er hin und wieder mal ein Glas Wein oder ein Bier, aber die Zeiten des Exzesses sind vorbei: „Es war an der Zeit, damit aufzuhören“. Ob es eine Umstellung für ihn war? „So kann man das nennen, ja!“ Antwortet er mit einem Lachen auf die Frage des Rolling Stone Journalisten. Richards, der grade seinen 75. Geburtstag gefeiert hat, spüre – bis eben auf die Tatsache, dass er nicht mehr trinkt – aber kaum einen Unterschied. Bis er bei den ersten Shows 2018 auf der Bühne stand: „Es war interessant, nüchtern zu spielen.“ Wood fügt hinzu: „Wir weben unsere Gitarrenparts nun viel aufmerksamer und genauer ineinander. Wir spielen die Lücken und Pausen viel genauer. Wir sind zwar in unseren 70ern, aber wir rocken immer noch, als wären wir grade 40 geworden, weißt du?“

Und wie wir das wissen – da haben die letzten Shows auch gar keinen Zweifel dran gelassen!

Während die vier weiter an ihrem ersten Studioalbum seit 13 Jahren arbeiten, hat Richards in einem anderen Rolling Stone Interview kürzlich anklingen lassen, dass die Konzerte in den USA ihre letzten sein könnten. Er hofft aber auf das Gegenteil: „Das ist eben was ich mache. Gib mir 50.000 Menschen und ich fühle mich wie zu Hause!“



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