Zeitsprung: Am 12.12.2007 wird eine Locke von John Lennon für 24.000 Pfund versteigert.

December 8, 2017
in Category: Popkultur



Zeitsprung: Am 12.12.2007 wird eine Locke von John Lennon für 24.000 Pfund versteigert.

Zeitsprung: Am 12.12.2007 wird eine Locke von John Lennon für 24.000 Pfund versteigert.

Anekdoten, Jubiläen und wilde Geschichten: Was an diesem Tag in der Welt der Musik passiert ist, lest ihr täglich in unserem Zeitsprung. Heute: 12.12.2007.

von Christof Leim

Für ihre Idole ist wahren Fans kein Weg zu weit, keine Wartezeit zu lang und offenbar auch kein noch so spezielles Andenken zu teuer: Am 12. Dezember 2007 legt ein Anhänger von John Lennon umgerechnet unglaubliche 27.000 Euro auf den Tisch – für eine Haarlocke des Beatles-Musikers und eine signierte Ausgabe seines Buches A Spaniard In The Works (deutsch: Ein Spanier macht noch keinen Sommer). Hier könnt ihr euch den Fang anschauen.

Die Locke war ein Geschenk von Lennon an die ehemalige Frisörin der Fab Four, Betty Glasgow. Ihr hatte er die Haare in das Buch gelegt und dazu geschrieben: „Für Betty, viel Liebe und Haar, John Lennon xx“. Die Experten im Auktionshaus Gorringes in Sussex rechneten mit Geboten zwischen 2000 und 4000 Pfund…



Fast zehn Jahre später wurden nochmal Haare von John Lennon versteigert. Den Zuschlag für die, so heißt es, längste noch erhaltene Strähne der Legende ging für 35.000 Pfund an den englischen Antiquitätenhändler Paul Fraser. Und der macht damit das, was vermutlich jeder erwartet hat: Er verkauft sie weiter, allerdings nicht am Stück sondern in kleinen Häppchen. 399 Pfund kosten knapp anderthalb Zentimeter. Wer noch ein Weihnachtsgeschenk sucht: Hier findet ihr die Verkaufsseite.

Es geht allerdings auch richtig teuer: Eines der wohl kostbarsten Beatles-Erinnerungsstücke kam nämlich 2015 unter den Hammer. Ebenfalls aus dem Besitz von John Lennon wurde eine Gitarre versteigert, auf der er unter anderem Love Me Do und I Want To Hold Your Hand komponiert haben soll. Für die Gibson J-160 E zahlte ein unbekannter Bieter satte 2,4 Millionen Dollar.


By John Lennon's missing 1962 Gibson J-160E guitar in the exhibit - "Ladies and Gentlemen... the Beatles!" exhibit at LBJ Presidential Library, Austin, TX, 2015-06-10 10.42.09.jpg: Lauren Gerson Uploaded to Flickr by: LBJ Foundation derivative work: Clusternote [CC BY 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons


Lennon hatte die Gitarre 1962 in einem Musikladen in Liverpool gekauft und auf ihr gespielt, bis sie ihm ein paar Jahre später gestohlen wurde. 1967 entdeckte der US-Musiker John McCaw das besondere Stück in einem Shop in San Diego und kaufte es für nur 175 Dollar ohne zu wissen, wem die Gibson zuvor gehört hatte. Erst gut 50 Jahre später fiel ihm in einem Musikmagazin auf einem Foto die Gitarre von George Harrison auf, weil sie seiner eigenen so ähnlich sah. Ihre Seriennummer wich nur bei vier Ziffern von der von McCaw ab. Die Instrumente wurden vermutlich am selben Tag im Jahr 1962 gebaut. McCaw ließ seine Gitarre von Experten untersuchen, die seine Vermutung bestätigten: Kratzspuren, Holzmaserung und Seriennummer lassen darauf schließen, dass es sich um Lennons Gibson handeln musste.

Mit einem Preis von 2,4 Millionen Dollar ist sie trotzdem nicht die teuerste Gitarre der Welt. Den Rang hat ihr eine Fender Stratocaster abgelaufen. Die erzielte bei einer Wohltätigkeitsauktion den unglaublichen Preis von 2,7 Millionen Dollar. Das Instrument war unter anderem von Bryan Adams, Mick Jagger, Keith Richards, Eric Clapton, Paul McCartney, Jimmy Page und Brian May signiert.


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