Zeitsprung: Am 13.11.1974 macht Ritchie Blackmores Doppelgänger Ärger.

November 13, 2018
in Category: Popkultur



Zeitsprung: Am 13.11.1974 macht Ritchie Blackmores Doppelgänger Ärger.

Zeitsprung: Am 13.11.1974 macht Ritchie Blackmores Doppelgänger Ärger.

Anekdoten, Jubiläen und wilde Geschichten: Was an diesem Tag in der Welt der Musik passiert ist, lest ihr täglich in unserem Zeitsprung. Heute: 13.11.1974.

von Christof Leim

Immer diese Nachmacher: Wenn ein Musiker zu einem internationalen Rockstar wird, will anscheinend so mancher etwas davon abhaben. So erging es auch Ritchie Blackmore, dem legendären Gitarristen von Deep Purple und Rainbow.

Credit: Helge Øverås

1974 zum Beispiel läuft in Iowa City in den USA ein Typ rum, der sich als Blackmore ausgibt und von leichtgläubigen Fans Essen und Unterkunft schnorrt. Nicht nur das: Er leiht sich von einem Autohändler einen Porsche, unterschreibt dafür – und fährt die Karre prompt zu Schrott. Das war am 13. November 1974. Dabei hätte der Schwindel leicht auffliegen können, den an dem Tag spielt der echte Ritchie mit Deep Purple in San Francisco, über 3000 Kilometer entfernt. Dort startet gerade eine fünfwöchige US-Tour mit Electric Light Orchestra und Elf im Vorprogramm. (Bei letzterer Band singt damals übrigens ein Herr namens Ronnie James Dio, der Blackmore offensichtlich so beeindruckt, dass beide sich im Folgejahr in der neuen Band Rainbow wiederfinden. Aber das ist mal wieder eine andere Geschichte.)

Waren 1974 gerade auf Tour: Deep Purple in der Mark III-Besetzung

Dekaden später geht eine Geschichte durch die englische Presse, nach der 2005 ein Mann in Southampton als Blackmore auftritt, Autogramme verkauft und dann verschwindet. Die Polizei ist ihm auf den Fersen, als er sich in ein Krankenhaus einweisen lässt, doch der Betrüger kann knapp entkommen. Vorher schreibt er noch einen Song für die Krankenschwester, wie diese erzählt. Der Sage soll Blackmore darauf nur locker entgegnet haben: „Warum sucht der sich nicht jemand Berühmteres aus?“

Leider lassen sich von beiden Geschichten nicht mehr viel Spuren im Nebel der Rock’n’Roll-Historie finden, aber der Spruch des Gitarristen ist schon sehr hübsch.


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