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Status-Quo-Gründungsmitglied Alan Lancaster ist tot

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Steve Thorne/Redferns via Getty Images

Alan Lancaster, langjähriger Bassist und Gründungsmitglied von Status Quo, ist tot. Der Musiker verstarb im Alter von 72 Jahren in seinem Zuhause im australischen Sydney.

 von Markus Brandstetter

Bestätigt wird dies von einem langjährigen Freund Lancasters, Craig Bennett, der im Auftrag der Familie des Verstorbenen ein offizielles Statement veröffentlichte. „Auf Wunsch seiner geliebten und hochgeschätzten Familie gebe ich schweren Herzens das Ableben von Alan Lancaster bekannt, einem britischen Musik-Urgestein, Gitarrengott und Gründungsmitglied der Kultband Status Quo. Alan Lancaster ist heute Morgen in seinem Haus in Sydney im Kreise seiner Familie verstorben“, schreibt Bennet.

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Lancaster habe an Multipler Sklerose gelitten, heißt es im Statement weiter. „Trotz MS und Problemen mit seiner Mobilität nahm Alan 2013 und 2014 an äußerst erfolgreichen Reunion-Tourneen in Großbritannien und Europa teil. Er spielte tapfer vor Tausenden von bewundernden Fans und liebte es, wieder mit der Band und seiner treuen Quo-Armee zusammen zu sein“, heißt es darin weiter. Abgeschlossen wird das Posting mit den Worten „Lebewohl an eine absolute Legende und einen der nettesten Menschen im Rock’n’Roll“.

Gründungsmitglied von Status Quo

Alan Lancaster wurde am 7. Februar 1949 in Peckham, London geboren. Gemeinsam mit seinem Schulfreund Francois Rossi sollte er Rockgeschichte schreiben. 1962 gründeten die beiden die Gruppe The Scorpions (natürlich nicht zu verwechseln mit der legendären deutschen Rockband), die sich später in The Spectres umbenannte. Als schließlich Rick Parfitt zur Band stieß, wurde aus The Spectres Status Quo – und damit eine der bekanntesten Rockbands überhaupt.

Anfang der 1980er-Jahre verließ Lancaster, der mittlerweile nach Australien gezogen und dadurch immer öfter nicht zur Verfügung gestanden war, die Gruppe. Es folgte ein Gerichtsstreit mit Rossi und Parfitt, die die Band weiterführten. Lancaster blieb zunächst musikalisch aktiv, verabschiedete sich später wegen gesundheitliche Problemen jedoch weitgehend vom Musikgeschäft. 2013 spielte er mit Status Quo eine Reunion-Tour, 2014 folgten weitere Shows.

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