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Brian May: Freddies erste Aufnahmen klangen „fürchterlich schräg“

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Foto: Getty Images/Fin Costello

Auch eine Jahrhundertstimme muss mal irgendwo anfangen. In einem neuen Interview erinnert sich Brian May an die ersten Queen-Aufnahmen mit ihrem neuen Sänger Freddie Mercury. Allzu gut liefen die nicht…

von Björn Springorum

So unverkennbar, so unerreicht, so unfassbar uns Freddie Mercurys titanische Stimem heute im Ohr liegt: Seine Anfänge als Sänger bei Queen waren alles andere als einfach. In einem neuen Interview mit Rick Beato bei YouTube blickt Gitarrist Brian May jetzt auf die ganz frühen Tage mit Freddie zurück. Der Sänger sei „außer Kontrolle“ gewesen, sagt er da – und erwähnt auch, was das mit Freddie machte.

Freddie ist Autodidakt, niemand hat ihm etwas beigebracht“, so Brian May. „Er kam gleich mit uns ins Studio und sang ja auch schon live mit uns; wir hingegen hatten schon eine Menge geprobt, geübt und all das. Und ich muss sagen, dass er ziemlich außer Kontrolle war. Das merkte er auch selbst: Er rannte schreiend und gockelnd herum, aber sein Gesang klang fürchterlich schräg.“

Metronom mit dicken Eiern

Die Rede ist natürlich von den Aufnahmen zum Debüt Queen, die überwiegend von Juni bis November 1972 stattfanden. „Wir hatten vier Songs mit ihm aufgenommen, als Freddie plötzlich sagte: ‚So geht das nicht. Das ist nicht gut genug. So will ich nicht klingen.“ Er versuchte es wieder und wieder und arbeitete hart daran. Er hörte sich jede Aufnahme an und wurde langsam zu dem Sänger, den wir kennen.“

Diese Hingabe führte laut Brian May dazu, dass Freddie zu den Aufnahmen von Bohemian Rhapsody drei Jahre später zu einem „phänomenalen“ Künstler geworden war. „Ihr kennt bestimmt den Backing Track seiner Vocals. Und der ist makellos, oder? Es gibt keinen Klick, Freddie selbst war das Metronom. Aber ein Metronom mit dicken Eiern.“ Ein Metronom mit dicken Eiern. Wenn das mal nicht eine einprägsame Beschreibung eines Jahrhundertkünstlers ist.

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Zeitsprung: Der große Freddie Mercury stirbt am 24.11.1991 – Rest in peace!

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Elton Johns Abschiedstournee ist umsatzstärkste Konzerttournee aller Zeiten

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Rob Ball/WireImage/Getty Images

Elton John sorgt mit seiner Farewell Yellow Brick Road Tour für einen Rekord. Die Konzertreise, die seit vielen Jahren den Bühnenabschied des britischen Sängers und Songschreibers zelebriert, ist die umsatzstärkste Tour aller Zeiten — das berichtet das US-amerikanische Magazin Billboard.

 von Markus Brandstetter

Dem Bericht zufolge habe die Farewell Yellow Brick Road Tour  bisher 817,9 Millionen Dollar (umgerechnet etwa 749,3 Millionen Euro) eingespielt – mehr als jede andere Tour in der Geschichte von Billboard Boxscore. Damit stößt Elton John Ed Sheeran und dessen The Divide Tour ($776,4 Mio.) vom Thron. Die Abschiedstournee ist die erste Tournee überhaupt in den Billboard-Archiven, die die $800-Millionen-Marke überschritten hat. Vor Sheeran hielten U2 den Rekord — Bono & Co. hatten mit ihrer The 360 Tour 736.4 Millionen Dollar eingenommen.

Elton John: Dort hat Ed Sheeran noch die Nase vorn

Insgesamt spielte der britische Musiker bislang 278 Shows auf der Tournee. Auch wenn die Tournee in puncto Einnahmen auf Platz 1 liegt — bei den Ticketverkäufen hat immer noch Sheeran die Ticket vorne. Der verkaufte auf seiner The Divide Tour 8,9 Millionen Konzertkarten — Elton John liegt hier mit 5,3 Millionen verkaufter Tickets noch deutlich hinten. Abschiedstournee Farewell Yellow Brick Road

Elton Johns Abschiedstournee Farewell Yellow Brick Road läuft seit dem 8. September 2018 und hätte ursprünglich 2021 enden sollen. Aufgrund der Corona-Pandemie musste er etliche Konzerte verschieben. Das letzte Konzert der Tour findet am 8. Juli 2023 in Stockholm statt. Im April und Mai 2023 stehen auch mehrere Deutschland-Shows auf dem Programm: Am 27. April 2023 spielt der Musiker in München, am 2., 4. und 5. Mai in Hamburg, am 8., 10. und 11. Mai in Berlin. Ebenfalls auf dem Programm stehen Köln (16., 18. Mai) und Köln (19. Mai).

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McCartney will “Abbey Road”-Foto nachstellen – und wird fast überfahren!

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Foto: David M. Benett

Das gab’s nicht mal 1969: Als Sir Paul McCartney das ikonische Zebrastreifen-Motiv von Abbey Road nachstellen will, wurde er um ein Haar von einem ungeduldigen Fahrer angefahren. Ja, es gibt auch ein Video davon!

von Björn Springorum

Sir Paul McCartney ist regelmäßig in den Abbey Road Studios zu Gast, um irgendwas mit irgendwem aufzunehmen. Ganz ungefährlich geht es dabei nicht immer zur Sache – soviel wissen wir spätestens seit das historische Studio einen kleinen Clip aus ihrer Dokumentation If These Walls Could Sing online gestellt haben. Dabei ist Macca zu sehen, wie er auf dem weltberühmten Zebrastreifen das ikonische Abbey Road-Cover von 1969 nachstellen will.

Hommage an die „Paul is dead“-Theorie

Doch gerade als er den Zebrastreifen betritt, um seine Position auf dem unvergessenen Foto einzunehmen (der dritte von hinten, vor George Harrison, wie wir alle wissen, allerdings diesmal mit Schuhen!), passiert es: Ein ungeduldiger Autofahrer verfehlt Sir Paul Mc Cartney nur ganz knapp. Sehr wahrscheinlich wusste er nicht, wer da gerade über den Zebrastreifen läuft. Bei all den Touristen, die das jeden Tag tun und den Verkehr aufhalten, kann man eine gewisse Ungeduld durchaus verstehen. Dennoch: Dass jetzt sogar nicht mal mehr McCartney selbst in Ruhe über diesen Zebrastreifen laufen kann, ist schon allerhand. Hier gibt es das Video:

Der 80-Jährige reagierte in seiner typisch schelmischen Art. Erst zuckt er melodramatisch zurück, später noch mit einem gestellten Sturz. Wer da mal nicht an die größte aller Beatles-Verschwörungen denkt, bei der Paul McCartney angeblich 1966 durch einen Autounfall ums Leben kam…

If These Walls Could Sing von Pauls Tochter Mary McCartney ist seit Ende 2022 auf Disney+ zu sehen.

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Zeitsprung: Am 8.8.1969 gehen die Beatles über den Zebrastreifen der Abbey Road.

 

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Television-Frontmann Tom Verlaine ist tot

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Foto: Gus Stewart/Television

Am gestrigen Samstag ist Tom Verlaine nach kurzer Krankheit gestorben. Der Frontmann der einflussreichen New Yorker Rock-Band Television wurde 73 Jahre alt.

von Björn Springorum

Tom Verlaine ist tot. Der Frontmann, Gitarrist und Komponist von Television starb am gestrigen Samstag im Alter von 73 Jahren. Jesse Paris Smith, die Tochter von Patti Smith, verkündete seinen Tod mit den Worten: „Er starb friedlich in New York City, umgeben von engen Freunden. Seine Vision und Fantasie werden vermisst werden.“ Verlaine starb nach „kurzer Krankheit“, wie es heißt.

Er arbeitet auch mit Patti Smith

Tom Verlaine wuchs in New Jersey auf und entdeckte als Teenager Jazz und Poesie. Beides sorgte später für seine besondere Herangehensweise an Rockmusik. In den frühen Siebzigern zog er nach New York City, wo er mit Richard Hell und Billy Ficca erst The Neon Boys und später dann mit dem zweiten Gitarristen Richard Lloyd Television gründete. „Ich wusste, dass er das gewisse Etwas hat“, erinnerte sich Lloyd mal. „Er hatte was, aber ihm fehlte was, und was ihm fehlte, hatte ich. Mir fehlte auch was. Und was mir fehlte, hatte er. Ich wusste, dass wir Geschichte schreiben, wenn man uns vereint. Ich wusste es sofort.“

Das taten sie: Ihr Debüt Marquee Moon erscheint 1977 und wird zum Meisterwerk, das die Anfänge der New Yorker Punk-Szene mit Kunstfertigkeit verband – das Liebeskind von Punk, Poesie und Jazz, das den Weg für Bands wie Pavement, Sonic Youth oder Built to Spill ebnen sollte. Schon 1978, nach einem zweiten Album, löst sich die Band auf. Neben Television hat es Verlaine auch als Solokünstler weit gebracht. Unter anderem ist er auf Horses seiner damaligen Freundin Patti Smith zu hören.

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Zeitsprung: Am 10.11.1975 legt Patti Smith ihr einflussreiches Debüt „Horses“ vor.

 

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