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Drive-In-Konzerte, Wohltätiges von Metallica und eine verschobene Iron-Maiden-Tour: Das Corona-Update

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Metallica
Foto: Per Ole Hagen/Redferns/Getty Images

Die Corona-Maßnahmen lockern sich, am Ende des Tunnels gibt es endlich Licht – und kreischende Gitarren. Diese Woche im Corona-Update: Drive-In-Konzerte lösen das Abstandsproblem, Metallica widmen der Wohltätigkeit einen ganzen Monat und Iron Maiden verschieben ihre Tour.

von Victoria Schaffrath

Der Strom an Benefizkonzerten reißt nicht ab: Bruce Springsteen hat ein Konzert von 1981 in voller Länge veröffentlicht. Die Show fand in New Jersey in sechsfacher Ausführung statt und feierte die Eröffnung der Brendan-Byrne-Arena. Als Teil der The-River-Tour tourte „The Boss“ damals mit seiner E Street Band durch die Staaten und präsentierte Werke wie sein Detroit Medley mit I Hear A Train, Sock It To Me, Baby! und Sweet Soul Music oder Rosalita (Come Out Tonight) und Johnny Bye-Bye. Der Stream ist auf seiner Website zum Download erhältlich; sämtliche Erlöse gehen an den New Jersey Pandemic Relief Fund.

Hohe Nachfrage für gemeinnützige Konzert-Streams

Eine illustre Schar an Weltstars trat außerdem im Rahmen des Konzerts iFor India für die dortige Corona-Hilfe auf. Neben indischen Sternchen wie Priyanka Chopra und Shah Rukh Khan tummelten sich Ikonen wie Mick Jagger, Jack Black und Bryan Adams im Facebook-Stream. Will Smith und ein Teil der Jonas Brothers gaben sich ebenfalls die Ehre, um denjenigen in Indien zu helfen, die laut Veranstalter „keine Arbeit, kein Zuhause und keine Ahnung haben, woher ihre nächste Mahlzeit kommen wird“.

#IForIndia Bollywood concert for COVID 19 relief | Full Video

#IForIndia is LIVE! Your favorite leading actors, musicians, singers, sportspersons and business leaders are here to entertain you from their homes, with performances straight from their hearts. They promised to keep the show going and now it’s time to play your part! 100% of all proceeds of #IForIndia will go to GiveIndia’s Covid 19 relief efforts. This will help provide PPE kits to healthcare workers and food, rations, and cash relief to daily wagers and migrant workers. Do your bit. DONATE NOW! Press the Donate button | For UPI Payments please visit – https://pages.razorpay.com/IforIndia | Click here fb.me/IforIndiaFundraiser Min donation INR 150/-.All Debit/Credit Cards on Visa/Mastercard/Rupay. For UPI (no min limit)#IForIndia is produced by, and posted here on behalf of, Fountainhead Entertainment Pvt Ltd who are responsible for the content.

Posted by GiveIndia on Sunday, May 3, 2020

Grund zur Vorfreude liefert der Spendenmarathon Rise Up New York!, bei dem es Auftritte von Bon Jovi, Billy Joel, Mariah Carey und Sting geben soll. Ach so, Jennifer Lopez, Barbra Streisand und Bette Midler machen auch noch mit. Keine große Sache, also. Die Spenden sollen all denen zugutekommen, deren Grundversorgung im durch Covid-19 besonders stark betroffenen „Big Apple“ nicht gesichert ist. Die Aktion findet am 11. Mai statt.

Are you ready to rise up for New York City? We’re joining forces with a lineup of special guests to raise funds for New…

Posted by Robin Hood on Thursday, May 7, 2020

Metallicas Month of Giving & Drive-In-Konzerte

Wem das noch nicht reicht, der kann sich gemeinsam mit Metallica einen ganzen Monat lang engagieren. Deren All-Within-My-Hands-Stiftung hatte schon in den vergangenen Jahren dazu aufgefordert, im Mai Freiwilligendienst zu leisten; aufgrund der aktuellen Pandemie setzen die Thrasher mit dem Month of Giving jedoch noch einen drauf: Einen Monat lang stellt die Band wöchentlich Wohltätigkeitsorganisationen vor, die sie unterstützen möchte. Passend dazu bietet man Merch an, dessen Erlöse an eben diese Institutionen gehen sollen und sammelt außerdem über die #MetallicaMondays-Streaming-Konzerte Spenden. Vorbildlich, wie wir finden! Spendenaktionen im deutschen Musik- und Veranstaltungsbereich haben wir für euch hier zusammengefasst.

Für all jene, deren Konzertgelüste auch die aufwändigsten Streams nicht befriedigen können, gibt es nun aber einen Lichtblick: Drive-In-Konzerte rücken ins Blickfeld der Veranstaltungsbranche. Mads Langer, den einige vielleicht noch von seinem Cover von You’re Not Alone kennen, „füllte“ in Dänemark einen Acker; die Musik kam, wie im Autokino, aus dem Radio. Im niedersächsischen Schüttorf sorgte ein Drive-In-Rave für internationale Aufmerksamkeit. Gut, Nachtruhe und Hupkonzert mögen sich nicht vertragen, aber dass innovative Ideen mehr und mehr Anklang finden, macht Hoffnung.

Verluste & Verschiebungen

Leider muss die Musikwelt auch diese Woche wieder Verluste beklagen. Dave Greenfield von den Stranglers verlor am 3. Mai den Kampf gegen das Virus. Mit einem Alter von 71 Jahren gehörte der herzkranke Musiker zur Risikogruppe. Man erinnert sich vor allem für den Hit Golden Brown an den Keyboarder und Songwriter, auch wenn die Band eigentlich dem Punkrock zuzuordnen ist.

Davon, dass Iron Maiden ihre deutschen Termine für den Sommer absagen, musste man leider ausgehen. Die Gruppe geht sogar noch weiter und spielt bis Juni 2021 überhaupt keine Shows; dann aber holt man fast alle Konzerte nach. In der Zwischenzeit verdichten sich die Gerüchte um ein neues Maiden-Album. Taktisch also klug, dass Adrian Smith & Co. mit einem kleinen Lockdown-Video ablenken:

Rockstars sorgen für Ablenkung

Eine nette Herausforderung liefern uns derweil Tool: Adam Jones teilte kürzlich ein Sechssaiter-Tutorial für den Song Pneuma vom Album Fear Inoculum. „Nicht schwer zu spielen, aber sehr befriedigend“, erklärte der Gitarrist auf Instagram. „Unser Bassist Justin bleibt beim eigentlichen Riff, wodurch ein paar schöne harmonische Konflikte entstehen.“ Schlagzeuger Danny Carey gab indes zu Protokoll, dass er hoffe, die Band könne während des Lockdowns an neuem Material arbeiten.

https://www.instagram.com/p/B_rTjEyn7gj/?utm_source=ig_embed

Metallica daheim: Filme, Familie, Brettspiele und ein Song

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Grammy-Preisträgerin Irene Cara („Flashdance … What A Feeling“) ist gestorben

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Aaron Rapoport/Corbis/Getty Images

Die mehrfache Grammy-Preisträgerin Irene Cara ist tot. Die US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin, die mit ihrem Titelsong zum Kultfilm Flashdance im Jahr 1983 bekannt wurde, starb am 25. November 2022 im Alter von 63 Jahren — das erklärte ihre Publizistin in einem Social-Media-Posting.

Das offizielle Statement im Wortlaut

„In tiefer Traurigkeit gebe ich im Namen ihrer Familie den Tod von Irene Cara bekannt. Die mit dem Academy Award prämierte Schauspielerin, Sängerin, Songwriterin und Produzentin ist in ihrem Haus in Florida verstorben“, so Publizistin Judith A. Moose im Statement. Die Todesursache sei bislang nicht bekannt und werde bekanntgegeben, sobald diese feststehe.

„Irenes Familie hat um Privatsphäre gebeten, um ihren Kummer zu verarbeiten. Sie war eine wunderschöne, begabte Seele, deren Vermächtnis durch ihre Musik und ihre Filme für immer weiterleben wird. Die Beerdigungsfeierlichkeiten stehen noch aus und eine Gedenkfeier für ihre Fans wird zu einem späteren Zeitpunkt geplant“, heißt es in dem Statement weiter.

Große Erfolge durch Filme

Irene Cara, geboren am 18. März 1959 in der New Yorker Bronx, wurde mit dem Stück Flashdance … What A Feeling – dem Titelsong des 1983 erschienenen Films Flashdance – weltbekannt. Für den Song, den sie mitgeschrieben hatte, erhielt sie einen Oscar für die Beste Filmmusik sowie zwei Grammy Awards. Ihr Durchbruch gelang ihr aber schon drei Jahre zuvor mit ihrer Rolle im Film Fame. Cara stand seit frühester Kindheit in der Öffentlichkeit.

 

In späteren Jahren gelang ihr kein großer Hit mehr — laut eigenen Angaben konnte sie aber bis zuletzt von ihren Tantiemen gut leben und bezeichnete ihren Lebensstatus als „Halbruhestand“. Ein paar kleinere Comeback-Erfolge konnte sie aber doch verbuchen — etwa 2005, als sie mit ihrer Band Hot Caramel in der US-Show Hit Me Baby One More Time als Siegerin hervorging. 2001 sang sie als Gastsängerin beim Schweizer Popstar DJ BoBo ihren Hit What A Feeling.

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„Tiefes Bedauern“: Bob Dylan entschuldigt sich für Unterschriftenskandal

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Jeffrey R. Staab/CBS via Getty Images

Eine vermeintlich handsignierte, limitierte Auflage von Bob Dylans neuem Buch „The Philosophy of Modern Song“ hatte kürzlich für viel Verärgerung gesorgt. Die Ausgaben, die der Verlag Simon & Schuster mit Echtheitszertifikat für einen Preis von über 600 Dollar verkaufte, hatten nämlich einen Haken: Die Bücher hatte Dylan gar nicht per Hand unterschrieben — sondern mit einem sogenannten „Autopen“. In den sozialen Medien hatten zuvor einige Personen Zweifel an der Echtheit der begehrten Dylan-Signaturen geäußert.

 von Markus Brandstetter

Es ist selten, dass sich Bob Dylan zu Wort meldet, umso bemerkenswerter ist, dass der legendäre wie auch schweigsame Musiker sich in einem Statement an seine Fans wendet. „An meine Fans und Anhänger, Ich bin darauf aufmerksam gemacht worden, dass es eine Kontroverse über die Unterschriften auf einigen meiner jüngsten Kunstdrucke und auf einer limitierten Auflage von Philosophy Of Modern Song gibt. Ich habe im Laufe der Jahre jeden einzelnen Kunstdruck handsigniert, und es gab nie ein Problem“, schreibt Dylan.

„Im Jahr 2019 hatte ich jedoch einen schlimmen Schwindelanfall, der bis in die Pandemiejahre anhielt. Es braucht eine fünfköpfige Crew, die eng mit mir zusammenarbeitet, um diese Unterschriftensitzungen zu ermöglichen, und wir konnten keinen sicheren und praktikablen Weg finden, um das zu erledigen, was ich tun musste, während das Virus wütete. Während der Pandemie war es also unmöglich, etwas zu unterschreiben, und der Schwindel half auch nicht. Angesichts der drohenden Vertragsfristen wurde mir vorgeschlagen, einen automatischen Stift zu verwenden, und mir wurde versichert, dass so etwas in der Kunst- und Literaturwelt ‚ständig‘ gemacht wird“, so die Songschreiberlegende weiter.

Dylan entschuldigt sich am Ende des Statements in aller Form für diese „Fehleinschätzung“, man arbeite bereits an einer Wiedergutmachung. „Der Einsatz einer Maschine war eine Fehleinschätzung, die ich sofort korrigieren möchte. Ich arbeite mit Simon & Schuster und meinen Galeriepartnern zusammen, um genau das zu tun. Mit tiefem Bedauern, Bob Dylan“.

Auch Verlag entschuldigt sich

Der Verlag selbst hatte vor wenigen Tagen verlautbart: „Bei denjenigen, die die limitierte Ausgabe von THE PHILOSOPHY OF MODERN SONG gekauft haben, möchten wir uns entschuldigen. Wie sich herausgestellt hat, enthalten die Bücher der limitierten Auflage zwar Bobs Originalunterschrift, aber in Form einer handgeschriebenen Replik. Wir werden uns sofort darum kümmern, indem wir jedem Käufer eine sofortige Rückerstattung gewähren.“

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„Adieu“: Rammstein nehmen bildgewaltig Abschied! Aber wovon?

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Foto: Santiago Bluguermann/Getty Images

Es ist die fünfte und letzte Single aus Zeit: Jetzt hat auch die elegische Ballade Adieu ein episches Video bekommen. Seht hier, wie Rammstein zu Killern werden. War’s das dann so langsam in Sachen neuer Musik?

von Björn Springorum

Fans spekulieren ja schon seit Veröffentlichung des neuen Albums Zeit, ob selbige für Rammstein so langsam gekommen ist. Und während die Band weiterhin fleißig Konzerte für 2023 bestätigt und wir also zumindest live nicht sofort Abschied nehmen müssen, zeigt jetzt auch das bewegende neue Video zur fünften Single Adieu, dass die Zeit auch für Rammstein kommen wird. Die Frage ist nur: wann? Hier gibt es das epische, knapp neunminütige (!) Video zu sehen:

Die Band verbrennt sich selbst

Der opulente Clip wurde wieder von Specter Berlin umgesetzt und inszeniert die Band als militantes Kommando, das in einer futuristischen Welt ein Gebäude überfällt, in dem die „Verdammten“ festgehalten werden, wie es im Abspann heißt. Ein bildmächtiges Spektakel ist Adieu geworden, ganz ähnlich dem sensationellen Video zu Zeit, mit dem Rammstein dieses Kapitel begannen. Jetzt beenden sie es – und kündigen damit vielleicht auch das Ende ihrer Karriere an? „Nur der Tod währt alle Zeit“, heißt es bekanntlich im Song, der lyrisch einen Abschied beschreibt. Welcher das ist – Tod, Trennung, Ende der Band –, bleibt weiterhin offen.

Im Video laufen Till Lindemann Tränen die Wangen herab, am Ende zündet Paul Landers alles an und verbrennt damit symbolisch auch die Band. Am Ende werden die Bandmitglieder zu riesenhaften Steinfiguren, zu Ikonen, stumm und starr für alle Zeit. Da kann man natürlich wieder eine ganze Menge hineininterpretieren. Und das ist ja irgendwie auch das Schöne: Wie immer wissen wir mal nicht, was Rammstein genau vorhaben. Genießen wir es, solange wir noch können.

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Sehnsucht: Wie Rammstein der große Durchbruch gelang

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