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Marty Friedman vs. Cap’n Crunch: Ex-Megadeth-Gitarrenvirtuose ist stinksauer

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Miikka Skaffari/FilmMagic/Getty Images

Gitarrenvirtuose Marty Friedman machte kürzlich auf Facebook seinem Ärger Luft. Allerdings nicht über seinen ehemaligen Megadeth-Bandkollegen Dave Mustaine, sondern über Frühstückscerealien.

 von Markus Brandstetter

Marty Friedman hat viele Leidenschaften. Gitarre spielen und die japanische Kultur beispielsweise. Dass auch Cornflakes zu seinen Herzensangelegenheiten gehören, bewies der 59-Jährige nun auf Facebook. Auf der offiziellen Seite von Cap’n Crunch — einer beliebten US-amerikanischen Cerials-Marke — übte Friedman Fundamentalkritik. Der Grund: die neue Rezeptur der Frühstücksflocken, die der Gitarrenlegende so überhaupt nicht schmeckt. Dies ließ der Musiker die Firma in der Kommentarleiste unter einem ihrer Postings wissen.

Marty Friedman wettert gegen Cap’n Crunch

„Das Rezept ist jetzt BESCHISSEN. Kehrt zum Original zurück. Was auch immer ihr getan habt, um Kosten zu sparen oder irgendeinem dummen Protokoll zu folgen, WIRD SCHEITERN “, schreibt Friedman, ganz offensichtlich erzürnt. Damit ist die Predigt aber nicht zu Ende — denn dann setzt Friedman zum Appell an. „Cap`n Crunch ist ein KLASSIKER, Ihr habt die Verantwortung, ihm den Respekt zu erweisen, den er verdient.  Jetzt schmeckt es wie Seife!“

(Um Marty Friedmans Kommentar zu sehen, einfach den Facebook-Link anklicken)

Boom, das hat gesessen wie ein Friedman-Legato-Lick in 200 bpm — das finden auch andere Facebook-Nutzer. „Zu sehen, wie ein Gitarren-GOAT eine Müslifirma beschimpft, stand nicht auf der Liste der Dinge, die ich jemals zu sehen erwartet hätte. 100% Zustimmung für das Protokoll“, schreibt eine Person. Ähnlich dieser Kommentar: „Marty Friedman, der Cap’n Crunch in den sozialen Medien angreift, stand nicht auf meiner Bingokarte für heute lmao“. „Marty Friedman hat gesprochen. Normalerweise kümmere ich mich nicht um Frühstücksflocken, aber wenn ein Gitarrengott so leidenschaftlich ist, interessiert mich das schon“, meint ein anderer.

Dass Friedman sehr leidenschaftlich ist, wenn es um das Thema Frühstück geht, bewies er bereits 2018 in einem Interview mit Metal Injection. Der Virtuose, der seit vielen Jahren in Japan lebt, wurde gefragt, was er denn an den USA vermisse. Seine Antwort: die Auswahl an Frühstückscerealien, denn die sie in Japan einfach nicht so riesig wie in seiner Heimat.

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„Nicht würdig, Bowies Schuhe zu putzen“: Produzent Visconti wettert gegen Harry Styles

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Visconti: y Bill Tompkins/Getty Images & Styles: Jeff Kravitz/FilmMagic

Dass das ehemalige Boyband-Mitglied Harry Styles mancherorts mit Pop-Gott David Bowie verglichen wird, stört einen ganz besonders: nämlich Bowies Produzenten Tony Visconti. Der fand gegenüber dem Grammy-Gewinner nur wenig schmeichelhafte Worte.

 von Markus Brandstetter

Ist Harry Styles der neue David Bowie? Gut, von uns stammt diese etwas an den Haaren herbeigezogen wirkende Frage ja nicht — aber im Rahmen der Grammy-Verleihung am 5. Februar tauchte dieser Vergleich offenbar mal wieder auf. Bowies Stammproduzent Tony Visconti macht keinen Hehl daraus, dass er diese Einschätzung nicht unbedingt teilt. Auf Facebook machte er seinem Ärger über die Grammys Luft. „Was ist der Unterschied zwischen den Grammys und Las Vegas? Nichts!“, postete Visconti als Facebook-Statusmeldung.

Visconti wettert gegen Styles

Dann ätzte er ordentlich gegen Styles: ,„Jemand hat mir gerade gesagt, dass Harry Styles der neue Bowie ist. Nach dem, was ich heute Abend gesehen habe, ist er nicht mal würdig, in seine Schuhe zu putzen“. Viscontis Follower pflichteten ihm bei: „Es wird NIEMALS jemanden geben, der der neue David Bowie ist, er ist eine Klasse für sich und wird immer einzigartig sein“, schrieb eine Person. Eine andere merkte an: „Danke, danke, danke Tony, dass du sagst, was so viele von uns denken.“

Twitter-Empörung über Dankesrede

Styles gewann zwei Grammys: Einen für „Best Album“, einen für „Best Pop Vocal Album“. Für einen Hauch Twitter-Empörung sorgte er außerdem auch noch. Grund dafür war seine Dankesrede, in der er folgenden Satz fallen ließ: „Das passiert Leuten wie mir nicht sehr oft. Das ist so schön. Danke“.

Für viele erzürnte Twitter-User*innen ein absolutes No-Go — schließlich, so die Kritik, sei Styles ein privilegierter, weißer Mann, der aus diesem meistens bevorzugt würde. „Das passiert Leuten wie mir nicht’ ist das privilegierteste eines Weißen, das jemals bei einer Preisverleihung geäußert wurde“, kommentierte eine Person etwa. Viele Beyoncé-Fans zeigten sich zudem empört, dass ihr (mit ingesamt 32 Grammys prämiertes) Idol einmal mehr die „Best Album“-Kategorie nicht gewonnen hatte. Styles selbst hat sich zu der Kritik bislang nicht geäußert.

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Grammys 2023: Die Rock-Highlights — von Nirvana bis Ozzys „F*** off“

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Grammys 2023: Die Rock-Highlights — von Nirvana bis Ozzys „F*** off“

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Nirvana
Foto: PATRICK T. FALLON/AFP via Getty Images

Zugegeben — um Rock’n’Roll geht es bei den Grammy Awards meist eher marginal. Aber während auch dieses Jahr wieder Pop, R&B und Hip-Hop dominierten, gab es auch für Rock-Fans durchaus das eine oder andere Highlight. Werfen wir also einen Blick auf die Rock-Momente der 65. Grammy Awards, die am 5. Februar 2023 im kalifornischen Los Angeles verliehen wurden.

 von Markus Brandstetter

Moment # 1: Nirvana werden fürs Lebenswerk ausgezeichnet

Über einen Lifetime Achievement Grammy durften sich dieses Jahr die verbliebenen Mitglieder von Nirvana freuen. Dave Grohl, Krist Novoselic und Pat Smear betraten zu dritt die Bühne und nahmen den Award entgegen. Novoselic freute sich in seiner Dankesrede außerdem über junge Generationen, die die Musik Nirvanas für sich entdecken. „Ich beantworte Fanpost, altmodische Fanpost, und ich bekomme Briefe aus der ganzen Welt von Nirvana-Fans … viele junge Leute, es gibt eine neue Generation von Nirvana-Fans und ich bin einfach sehr dankbar dafür“, so der Bassist. Nirvana waren zu ihrer aktiven Zeit sechsmal für einen Grammy nominiert — gewonnen haben sie jedoch erst nach dem Tod von Kurt Cobain (für das Album MTV Unplugged in New York in der Kategorie Best Alternative Music Performance)

Moment #2: Ozzy Osbourne gewinnt zwei Grammys — und richtet aus: „Fuck off“

Der Prince of Darkness, dem es gesundheitlich leider nicht besonders gut geht, war an diesem Abend selbst nicht anwesend. Dennoch dürfen sich Ozzy und seine Fans über gleich zwei Grammys für die Metal-Ikone freuen — und zwar in der Kategorie Best Metal Performance und Best Rock Album. Die Trophäen wurden von Andrew Watt, dem Produzenten des letzten Ozzy-Albums Patient No. 9 entgegengenommen. Der richtete den Anwesenden von Osbourne eine stilechte Ozzy-Nachricht aus: „I love you all and fuck off!“ Ingesamt hat Ozzy damit in seinem Leben fünf Grammy Awards gewonnen. Unterstützung erhielt Watt bei seiner Rede vom Metallica-Bassisten Robert Trujillo.

Moment #3: Brandi Carlile rockt die Hütte

Für Brandy Carlile war es ebenfalls ein guter Abend: Sie wurde mit zwei Trophäen für Best Rock Performance und Best Rock Song ausgezeichnet. Zum Dank gab es eine fulminante Version ihres Songs Broken Horses.

Moment #4: Mick Fleetwood singt mit Sheryl Crow und Bonnie Raitt

Bei den Grammys kommt es naturgemäß oft zu spannenden Kollaborationen auf der Bühne. Für das „In Memoriam“-Segment kamen wir in den Genuss eines Auftritts von Mick Fleetwood mit Sheryl Crow und Bonnie Raitt. Gemeinsam sang das Trio den Song Songbird — in Gedenken an die verstorbene Fleetwood-Mac-Sängerin Christine McVie.

Moment #5: Bonnie Raitt gewinnt überraschend Song of the Year

Damit hätten wohl die wenigsten gerechnet: Bonnie Raitts Song Just Like That setzte sich in der Kategorie Song of the Year gegen Kollegen und Kolleginnen wie Lizzo, Kendrick Lamar, Taylor Swift und Harry Styles durch. Eine schöne Überraschung — und einer der besten Rock-Momente des Abends!

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Grammys 2023: Beyoncé bricht den Allzeit-Rekord

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Emma McIntyre/Getty Images for The Recording Academy

Am 5. Februar 2023 fanden im US-amerikanischen Los Angeles zum 65. Mal die Grammy Awards statt. Eine durfte sich an diesem Abend ganz besonders freuen — nämlich Pop-Superstar Beyoncé Knowles Carter.

 von Markus Brandstetter

Knowles Carter wurde an diesem Abend für ihr Album Renaissance mit vier Trophäen ausgezeichnet — und zwar in den Kategorien Best Dance/Electronic Music Album,  Best Dance/Electronic Recording, Best Traditional R&B Performance und Best R&B Song. Damit hält Beyoncé ab jetzt den absoluten Grammy-Rekord aller Zeiten: Ingesamt 32 Mal der begehrten Trophäen durfte sie mit nach Hause nehmen — mehr als jede(r) andere. Den bisherigen Rekord hielt der britisch-ungarische Dirigent Georg Solti mit 31 Preisen.

Beyoncés Dankesrede

„Vielen Dank, ich versuche, nicht zu emotional zu sein. Ich versuche, diese Nacht einfach nur zu anzunehmen”, begann die Musikerin ihre Dankesrede bei der „Best Dance/Electronic Music Album“-Kategorie.. „Ich möchte meinem Onkel Johnny danken, der nicht hier ist, aber er ist im Geiste hier. Ich möchte meinen Eltern danken, meinem Vater und meiner Mutter, dass sie mich lieben und mich antreiben. Ich möchte meinem wunderbaren Ehemann und meinen drei wunderbaren Kindern danken, die zu Hause sind und zugucken. Ich möchte der Queer-Community für ihre Liebe und für die Erfindung dieses Genres danken. Gott segne euch und vielen Dank an die Grammys.“

Wo Beyoncé an diesem Abend verlor

Ein wenig enttäuscht könnte Beyoncé an diesem triumphalen Abend dann aber doch gewesen sein — denn den Grammy für das beste Album konnte Renaissance nicht einstreichen. Den bekam nämlich das ehemalige One-Direction-Mitglied Harry Styles für sein Album Harry’s House. Auch in der Kategorie Best Song hatte Beyoncé (die für den Track Break My Soul nominiert war) das Nachsehen: Hier gewann Bonnie Raitt mit dem Stück Just Like That. Ingesamt war Beyoncé dieses Jahr für neun Trophäen nominiert.

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