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Moby erinnert sich an wilde Partys mit Pantera und Bono

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Timothy Norris/Getty Images

In einem aktuellen Interview blickt Moby auf seine bewegte Karriere zurück – und verrät auch, mit wem es sich am Höhepunkt seines Ruhms am besten feiern ließ.

 von Markus Brandstetter

Wir schreiben das Jahr 1999. Moby feiert mit seinem Album Play und Songs wie Why Does My Heart Feel So Bad oder Porcelain Welterfolge, seine Musik ist überall. Das feiert der New Yorker Musiker zu dieser Zeit auch ordentlich, wie er im Interview mit NME erklärt. Und zwar mit einigen prominenten Kollegen.

Moby über Partys: „Die besten waren Pantera und Bono“

„Während dieser Zeit habe ich mich mit jedem betrunken“, erklärt er. Auch die eine oder andere illegale Substanz sei hier und da mal präsent gewesen. Wer die besten Feierkumpanen waren? „Die besten waren Pantera und Bono“, verrät er.

Moby und Pantera, das klingt nach einer interessanten Mischung. „Ich hatte ein paar tolle Nächte in Texas mit Pantera. Ich habe versucht, eine Coverversion eines Pantera-Songs zu spielen, während sie im Publikum saßen – ich habe es vermasselt!“, so der Musiker.

Auch von U2-Frontmann Bono schwärmt er – der ist offenbar nicht nur ein guter Trinkbuddy, sondern auch noch ein richtig toller Kerl: „Mit Bono konnte man wunderbar etwas trinken. Er ist großzügig, freundlich und lustig. Im Jahr 2002 versuchte ich, eine schicke Wohnung zu kaufen, und Bono schrieb mein Bewerbungsschreiben für die Genossenschaft. Kein Scherz!“

Moby über Aussprache mit Aphex Twin und Eminem

Darauf angesprochen, ob er sich jemals mit seinem Intimfeind Aphex Twin versöhnen wird, meint er: „Ich hoffe es. Aphex Twin – ich weiß es nicht. Ich habe seit ’93 nicht mehr mit ihm gesprochen. Es ist eine Herausforderung, wenn du die Musik von jemandem wirklich magst, aber weißt, dass er dich hasst! Es ist schwer, sich die frühen Aphex-Twin-Sachen noch einmal anzuhören und dabei zu denken: ‘Wow, das ist großartige Musik’, aber gleichzeitig ein bisschen traurig zu sein, dass er mich hasst. Ob er in den letzten 30 Jahren einen Gedanken an mich verschwendet hat… wahrscheinlich nicht“.

Realistischer sieht er eine Aussprache mit Eminem: „Aber mit Eminem, ja. Er ist ein so faszinierender Mensch. Wir sind beide in armen Verhältnissen aufgewachsen und waren besessen von schwarzer Musik, wir hatten beide alleinerziehende Mütter – da gibt es viele Gemeinsamkeiten. Ob wir uns jemals treffen und über unsere gemeinsame Erziehung sprechen und beste Freunde werden, bezweifle ich, aber ich finde ihn trotzdem faszinierend.“

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