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Mötley Crüe und Def Leppard: Deutschlandtermine für 2023 sind bekannt!

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Foto: Kevin Mazur/Getty Images

2023 bringen die US-amerikanischen Rock-Legenden Mötley Crüe und Def Leppard ihre XXL-Bühnenshow auch in die Alte Welt. Aktuell sind drei große Deutschlandkonzerte geplant.

von Björn Springorum

Wenn sich Tommy Lee gerade nicht irgendwelche Rippen prellt oder sein bestes Stück in die Kamera wedelt, sitzt er immer noch fest im Drumschemel von Mötley Crüe. Die waren bekanntlich einige Zeit kreuz und quer durch die Vereinigten Staaten unterwegs, wo sie mit Def Leppard, Poison und Joan Jett für jede Menge nostalgische Gefühle sorgten. Mehr als 1,3 Millionen Menschen wollten das sehen.

Shows in Mönchengladbach, München und Hannover

Nachdem schon länger klar war, dass dieser Trek teilweise auch durch Europa fortgesetzt werden soll, ist es jetzt ganz frisch offiziell: 2023 kommen Def Leppard und Mötley Crüe auch nach Deutschland. Im Mai und Juni ist The World Tour für drei Konzerte in Mönchengladbach, München und Hannover auch in Deutschland zu Gast. „Nachdem wir mit unserer gigantischen Sommertournee durch die USA und Kanada in diesem Jahr endlich wieder auf Tour gehen konnten, sind wir mehr als begeistert, im kommenden Jahr mit dieser fantastischen Show in vielen Städten der Welt auftreten zu können, mit dem Europa-Auftakt in Sheffield, wo vor 45 Jahren für uns alles begann. Wir freuen uns wahnsinnig darauf, euch bald wiederzusehen!“, sagt Joe Elliott von Def Leppard.

Mötley Crüe ergänzen: „Es hat uns unglaublich viel Spaß gemacht, diesen Sommer im Rahmen der Stadiontour in Nordamerika zu spielen, und jetzt brennen wir darauf, die Show mit The World Tour 2023 auch in anderen Teilen der Welt zu präsentieren. Crüeheads in Lateinamerika und Europa: Macht euch bereit! Denn als nächstes seid ihr dran, und wir können es kaum erwarten, euch alle im nächsten Jahr wiederzusehen!“

Tickets für die Deutschlandkonzerte von Def Leppard und Mötley Crüe sind ab Freitag, 28. Oktober 2022 im allgemeinen Vorverkauf erhältlich. Hier die genauen Daten:

25.05.2023 Mönchengladbach, SparkassenPark
27.05.2023 München, Königplatz
03.06.2023 Hannover, Expo Plaza

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Udo Lindenberg feiert mit 76 Jahren seinen ersten Nummer-eins-Hit in den Charts

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Matthias Nareyek/Getty Images

76 Jahre musste Udo Lindenberg alt werden, um zum ersten Mal die Spitze der deutschen Singlecharts anzuführen. Jetzt ist es aber endlich so weit: Der legendäre Sänger feiert — gemeinsam mit dem Rapper Apache 207 den Spitzenplatz der Hitparade.

 von Markus Brandstetter

Komet heißt der Song von Udo Lindenberg x Apache 207, dessen Musikvideo auf YouTube innerhalb von zwei Wochen über fünf Millionen Mal angesehen wurde.

Der Song beginnt wie eine typische Lindenberg-Ballade. „Ich hör’ die Möwen singen am Hafen / Das letzte Lied zum Rausschmiss / Zähl’ schon lang nicht mehr die Jahre / Die ich im dichten Rauch sitz’“, singt Udo — und weiter: „Hier war vorher mal ‘ne and’re Bar / Doch der Schnaps schmeckt noch genauso / Und wenn ich irgendwo zuhause war / Dann immer dort, wo der Applaus tobt“. Dann setzt sein Kollege Apache 707 ein — im Gegensatz zu Lindenberg offenbar mit ein wenig Autotune-Effekt auf der Stimme.

Udo Lindenberg freut sich

Udo Lindenberg zeigt sich darüber natürlich äußerst erfreut. Der „Udonaut“ dazu auf der Website der deutschen Charts: „Wow, Leude, das erste Mal in meinem Leben mit einem Song Nummero Uno bei den Singles! Seit 2008 geht’s kometenmäßig ab, auch dank meiner Geheimräte und -rätinnen, meiner Löwin Rita von DolceRita, meinen Warner Brothers & Sisters und jetzt auch meinem neuen Kumpel Apache 207 und Feder Musik. Einfach fantastisch!“

Hier gibt es das Musikvideo zu sehen:

Besonders Jubiläum im Hause Lindenberg

Lindenberg feiert übrigens demnächst ein besonderes Jubiläum: Sein Kultsong Sonderzug nach Pankow wird 40 Jahre alt. Aus diesem Grund bekommt der Song eine limitierte 7-Inch-Vinyl im Farbton Violet Transparent spendiert — und auch das zugehörige Album Odyssee wird mit einer limitierten und nummerierten Glow-in-the-dark-LP gefeiert. Mehr Infos zu den Veröffentlichungen findet ihr hier.

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Bruce Springsteen: So war die erste E-Street-Band-Show seit sechs Jahren

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Octavio Jones/Getty Images

Bruce Springsteen und seine E Street Band spielten vor kurzem ihr erstes Konzert seit sechs Jahren — und dabei blieben der Boss und seine Band den Fans definitiv nichts schuldig.

 von Markus Brandstetter

Am 1. Februar 2023 war es endlich so weit: Springsteen und die E Street Band setzten zur ersten Tour seit sechs langen Jahren an. Die Premiere fand am 1. Februar 2023 in der Amalie Arena in Tampa im US-amerikanischen Bundesstaat Florida statt.

Klassiker und aktuelles

Springsteen eröffnete den Abend mit dem Klassiker No Surrender, ehe die Band in Stücke wie Prove It All Night, Letter To You und The Promised Land überging. Das Hauptset umfasste 21 Songs, danach gab’s noch sieben Zugaben.

Die meisten Stücke gab es an diesem Abend vom Album Letter To You zu hören (sechs an der Zahl), jeweils vier gab es von Born To Run und Darkness on the Edge of Town. Klassiker wie Born To Run, Glory Days, Dancing In The Dark und Badlands durften dabei natürlich nicht fehlen. Ein paar Songs wurden an jenem Abend dann aber doch vermisst — etwa Born In The USA und The River. Ingesamt dauerte das Konzert rund drei Stunden — Standard für den hemdsärmeligen Stadionrocker.

Bruce kommt nach Europa

Eigentlich hatte Springsteen ja bereits 2020 mit der E Street Band auf Tournee gehen wollen. Bald dürfen sich auch deutsche Fans auf den Boss freuen: Im Juni 2023 kehrt der 71-Jährige im Rahmen seiner Europatournee für vier Shows nach Deutschland zurück, auch in Wien ist ein K0nzert angesetzt.

  • 21.06.2023, Düsseldorf – Merkur Spiel Arena
  • 15.07.2023, Hamburg – Volksparkstadion
  • 18.07.2023, Wien – Ernst Happel Stadion
  • 21.07.2023, Hockenheim – Hockenheimring
  • 23.07.2023, München – Olympiastadion

Das erste Konzert der Europatour spielt Springsteen am 28. April 2023 im spanischen Barcelona.

Die Setlist

No Surrender
Ghosts
Prove It All Night
Letter to You
The Promised Land
Out in the Street
Candy’s Room
Kitty’s Back
Brilliant Disguise
Nightshift
Don’t Play That Song (You Lied)
The E Street Shuffle
Johnny 99
Last Man Standing
House of a Thousand Guitars
Backstreets
Because the Night
She’s the One
Wrecking Ball
The Rising
Badlands

Zugaben:

Burnin’ Train
Born to Run
Rosalita (Come Out Tonight)
Glory Days
Dancing in the Dark
Tenth Avenue Freeze-Out
I’ll See You in My Dreams

 

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Rock And Roll Hall Of Fame: Iron Maiden und Soundgarden nominiert!

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Foto: Pacific Press/Getty Images

Iron Maiden sind auch dabei: Wieder sorgen die Nominierungen für die Aufnahme in die Rock And Roll Hall of Fame für Freude und Unverständnis.

von Björn Springorum

Es ist ja immer so eine Sache mit der Aufnahme in die Rock And Roll Hall Of Fame in Cleveland. Wer nicht drin ist, tut so, als wäre das nicht wild. Und wer drin ist, freut sich doch irgendwie ein Loch in den Bauch. Jetzt sind die Nominierten für dieses Jahr bekannt gegeben worden – und die sorgen mal wieder für reichlich Gesprächsstoff.

Bereits zum zweiten Mal sind Iron Maiden für die Aufnahme in die Ruhmeshalle nominiert – auch wenn die sich des Öfteren abfällig gegenüber dieser Institution geäußert haben. Insbesondere Bruce Dickinson bezeichnete die ganze Chose mal als einen „gewaltigen Haufen Mist“. Mal sehen, was passiert, wenn die NWOBHM-Legenden in diesem Jahr tatsächlich aufgenommen werden. Judas Priest zum Beispiel freuten sich im vergangenen Jahr ja riesig darüber.

Auch Rage Against The Machine und Joy Division dabei

Zu den weiteren Nominierten zählen US-Legenden wie Soundgarden und Rage Against The Machine, aber auch Joy Division und New Order, die gemeinsam antreten. Rage Against The Machine sind somit schon zum fünften Mal nominiert, während Kate Bush zum vierten Mal auf der Liste steht. Künstler*innen wie Sheryl Crow, Missy Elliot, Cindy Lauper oder George Michael sind 2023 zum ersten Mal in der engeren Auswahl.

Um für 2023 nominiert zu werden, muss man vor 1998 eine erste Single oder ein erstes Album veröffentlicht haben. Über die Aufnahme entscheidet eine Jury aus über 1000 Musiker*innen, Historiker*innen und Musikschaffenden. Im Mai wissen wir dann, wer die Klasse von 23 bilden wird – und ob Iron Maiden sich nicht vielleicht doch freuen können.

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„The Number Of The Beast“: Als Iron Maiden angeblich Satanisten waren

 

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