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Ozzy-Biopic: Die Osbournes verraten Details zum Filmprojekt

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Osbournes
Ozzy Osbourne mit Frau Sharon und Sohn Jack 2015 in Los Angeles. (Foto: Dimitrios Kambouris/Getty Images for EJAF)

„Wir machen einen Film für Erwachsene“: Klingt spannend, was Sharon und Ozzy da über das geplante Biopic verkünden. Schauen wir uns an, wer den „Prince Of Darkness“ spielen soll und auf welche Szenen wir uns freuen dürfen!

von Victoria Schaffrath

Was bei den Osbournes auf Film gebannt wird, artet gern zum Familienprojekt aus. So auch beim geplanten Biopic über Black-Sabbath-Mitbegründer und Fledermaus-Gourmet Ozzy: Sohnemann Jack verpflichtete bereits seine Produktionsfirma für das von langer Hand geplante Werk und kann bestätigen, dass die Story langsam Formen annimmt. Welche Auswüchse das annehmen soll, umriss der Clan nun im Familieninterview mit dem Rolling Stone.

The Osbournes auf der großen Leinwand

„Wir haben einen Autor. Es soll um die Jahre 1979 bis 1996 gehen. Ich kann nicht zu viel verraten, aber der Film wird aktiv vorangetrieben“, verkündet der Medien-erprobte Nachwuchs da. Etwas mehr ins Detail geht da schon Ozzy selbst, auch wenn dieser im Februar noch verkündete, den Prozess nur aus der Ferne zu beobachten: „Fragt mich bloß nichts darüber. Meine Familie regelt das, und ich habe Sharon viel Glück gewünscht.“

Das klingt mittlerweile etwas anders, und der „Prince Of Darkness“ setzt sich offenbar doch mit der Thematik auseinander: „Es geht um Sharon und mich, und um unsere Beziehung. Es geht darum, wie wir uns kennenlernten, uns verliebten und heirateten. Sie ist meine bessere Hälfte, und wir sind miteinander gewachsen. Kürzlich haben wir 38 Jahre Ehe gefeiert.“

„Das wird eine Geschichte, mit der sich alle identifizieren können“

Futter für einen Film gibt es in der Beziehungsgeschichte genug: Sharons Vater, der Musikpromoter Don Arden, machte sich vor allem durch seine Mafia-ähnlichen Methoden einen Namen und verklagte Sharon und Ozzy auf ein hübsches Sümmchen, als seine Tochter die Geschäfte ihres Ehegatten übernehmen wollte. Der Sänger selbst hingegen sorgte mit Suchtproblemen und typischen Rock-Eskapaden für Schlagzeilen.

Solch dramatischen Stoff muss natürlich ein Profi formen. Zu diesem Zweck kontaktierte Sharon nach eigenen Angaben den Regisseur Danny Boyle, der sich sonst für Filme wie Trainspotting, Slumdog Millionär oder Yesterday verantwortlich zeigt. Ob der Brite übernimmt, ist unklar; ebenso, wer den Helden der Düsternis verkörpern soll. Sharon votiert scheinbar für einen noch unbekannten Schauspieler: „Das ist schließlich Ozzy in jungen Jahren, ein zwanzigjähriger Ozzy.“

„Wir wollen nicht alles so glattbügeln“

Besonders wichtig scheint Familie Osbourne jedoch die Unterscheidung zu Filmprojekten wie dem Freddie Mercury-Biopic Bohemian Rhapsody: „Das war etwas für eine jüngere Generation, der die Musik von Queen dadurch näher gebracht wurde. Diesen Zweck hat der Film phänomenal erfüllt“, erklärt Sharon, „aber sie haben das Timing und andere Dinge verändert und alles unter den Teppich gekehrt. Es war an sich kein guter Film.“ Deutliche Worte, denen eine Kampfansage für den eigenen Streifen folgt: „Unserer wird viel realer. Wir wollen nicht alles so glattbügeln. Wir machen das nicht für Kinder, wir machen einen Film für Erwachsene.“

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Rammstein: Konzert in München jetzt doch abgesagt

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Foto: Montadori Portfolio/Getty Images

Am Ende war es dann doch eher eine Posse und viel heiße Luft: Rammstein werden an Silvester nicht auf der Theresienwiese auftreten.

von Björn Springorum

Es gibt keine andere Band, die schon mit der bloßen Ankündigung eines einzelnen Konzerts so viel Wirbel verursacht: Seit den kurzfristig angekündigten Rammstein-Plänen für ein Silvesterkonzert in München gab es in der Musikwelt wenige andere Themen. Auf die Euphorie der Fans folgt jetzt die Ernüchterung: Aus der Sause auf der Theresienwiese wird nichts. Und irgendwie liest sich die Geschichte mittlerweile ziemlich schräg.

Sicherheitsbedenken zu groß

Nachdem die Stadt zunächst grünes Licht für das Feuerspektakel gegeben hatte, hat jetzt ausgerechnet der österreichische Konzertveranstalter Leutgeb Entertainment freiwillig einen Rückzieher gemacht. Der Grund: Zu große Sicherheitsbedenken. Das ist insofern seltsam als dass sich an der Sachlage in den letzten Tagen ja nichts geändert hat. Der Ort, die anvisierten 145.000 Leute und das Datum waren immer klar. Wahrscheinlich war die Zeit bis Silvester dann doch zu kurz, um ein ausgeklügeltes Sicherheitskonzept auf die Beine zu stellen. Und wie wichtig so etwas ist, wissen wir spätestens seit der katastrophalen Loveparade in Duisburg 2010.

Als Finte erwies sich übrigens die Ankündigung, dass man neben München parallel auch ein Gelände in Essen für die Silvestersause im Auge hätte. Essen ist bereits vor Tagen abgesprungen. Der Grund auch hier: Sicherheitsbedenken. Alles in allem also eine etwas peinliche Nummer für München, die sich mit diesem Konzert gern in die erste Riege der Silvesterstädte 2022 geschoben hätte. Weltstadt und so. Trost für die Fans: Rammstein packen ihre Stadiontour nächstes Jahr noch mal für eine große zweite Runde aus. Geplant sind offenbar Konzerte in Frankfurt und Berlin.

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Joy Division: Ian-Curtis-Wandbild sollte mit Werbung für Rapper übermalt werden

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Pat Scaasi/MI News/NurPhoto via Getty Images

In der Port Street im Northern Quarter der britischen Stadt Manchester befindet sich ein Wandgemälde, das zu Ehren des legendären Joy-Division-Frontmann Ian Curtis errichtet wurde. Das Bild des 1980 im Alter von nur 23 Jahren verstorbenen Musikers sollte nun aber übermalt werden — mit einer Werbung für das neue Album des britischen Rappers Aitch. Das sorgte natürlich für mächtig Unmut. Nun meldete sich der Musiker (selbst gebürtiger Mancunian) zu Wort.

 von Markus Brandstetter

In einem Social-Media-Posting erklärte Aitch, das Billboard beseitigen zu wollen: „Ich suche mir die Orte für Billboards nicht aus, das ist das erste Mal, dass ich es selbst gesehen habe. Es wird in diesem Moment geändert“.

Dann legte er noch einmal nach und bekundete seinen Respekt für Curtis. „Es ist bekannt geworden, dass das ikonische Ian-Curtis-Wandbild in der Port Street mit meinem Album-Artwork übermalt wurde. Das ist das erste Mal, dass ich davon höre. Mein Team und ich werden das schnellstmöglich in Ordnung bringen. Auf keinen Fall würde ich einen lokalen Helden wie Ian respektlos behandeln wollen“, schreibt der Musiker.

Joy Division: Peter Hook reagiert

Aitchs Posting und Respektbekundung brachte auch Joy-Division-Gründungsmitglied Peter Hook (heute bei New Order) dazu, sich zu Wort zu melden. „Danke, @officialaitch. Tolle Geste“, schrieb er — und versah sein Posting mit einem Daumen-hoch-Emoji.

Künstler traurig wegen Übermalung

Das Wandbild von Ian Curtis in Manchester wurde vom Künstler Akse P19 anhand eines von Philippe Carly geschossenen Fotos gemalt. Es wurde im Rahmen des Musikfestivals Headstock enthüllt und wurde von der Stadt Manchester unterstützt. Es soll nicht nur an Curtis erinnern, sondern auch das Bewusstsein für psychische Gesundheit schärfen. Der Künstler hatte sich auf Instagram traurig über die Übermalung gezeigt. „Es war zu einem kulturellen Wahrzeichen geworden und bedeutete den Menschen in Manchester und darüber hinaus so viel”, schrieb Akse P19. „Man braucht nicht viel gesunden Menschenverstand, um zu verstehen, dass dieses Wandbild für das, was es repräsentiert und wofür es steht, hätte bleiben sollen.

 

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Ein Beitrag geteilt von Akse (P19 Crew) (@akse_p19)

Auf das Posting von Akse P19 hatten sich etliche Künstler zu Wort gemeldet — darunter Peter Hook, der es nur mit einem Kotz-Emoji kommentierte. Auch Electro-Pionier Goldie kommentierte — und zwar nur wenig charmant mit dem Wort „cunts“.

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KISS wollen nach KISS weitermachen – nur ohne KISS?!

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Foto: Francesco Prandoni/Getty Images

Klar soweit? Auch nach dem Ende der langen, langen Abschiedstournee soll die Reise für KISS nicht zu Ende sein. Das zumindest deutete Gene Simmons jetzt in einem durchaus aufschlussreichen Interview an. Können wir uns bald auf KISS – Das Musical freuen?

von Björn Springorum

Gene Simmons hat mal wieder klargestellt, dass er noch keinerlei Ahnung hat, wann und wo das letzte Konzert der End Of The Road-Tour seiner Band KISS stattfinden wird. Fest steht nur: New York City ist nach wie vor im Rennen. Dort hätte die Live-Karriere der Band ja schon am 17. Juni 2021 enden sollen, doch die Pandemie änderte natürlich alles.

Die neue Blue Man Group

„Wir wissen nicht, ob es in New York passieren wird“, sagte Simmons in einem neuen neuen Podcast-Interview. „Es gibt gute Gründe dafür, aber das wirklich wichtige ist: Wenn es die letzte Show ist, ist es auch wirklich die letzte Show. KISS als tourende Band wird abtreten. Aber eben nur die tourende Band. KISS werden weiterleben. Ich habe zum Beispiel kein Problem mit vier engagierten 20-Jährigen, die unser Make-Up anlegen und ihre Identität darunter verbergen.“

Im Klartext heißt das also: KISS ohne KISS werden weiterhin live spielen. „KISS werden auf Arten und Weisen fortbestehen, an die ich noch nicht mal selbst gedacht habt“, so Gene Simmons. „Aber ich kann mir Touren wie bei der Blue Man Group oder dem Phantom der Oper um die ganze Welt vorstellen, natürlich mit wechselnder Besetzung. […] Obwohl ich auch kein Problem darin sehe, hin und wieder selbst einzuspringen.“

Wenn es nach Gene Simmons geht, werden KISS also in naher Zukunft endgültig zum reisenden Vergnügungspark, zum Rock’n’Roll-Zirkus. Und irgendwie war die Band das ja schon immer…

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Horns up: Wie sich Gene Simmons 2017 die Rechte an der „Pommesgabel“ sichern wollte

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