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Rassismusvorwürfe gegen Sharon Osbourne: Das müsst ihr wissen

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Sharon Osbourne
Foto: Rich Fury/Getty Images

Sharon Osbourne steht derzeit im Kreuzfeuer der Kritik. Anfang März hatte die Talkmasterin und Managerin/Ehefrau von Metal-Legende Ozzy Osbourne mit ihrer Solidaritätsbekundung gegenüber dem britischen Talkmaster Piers Morgan für Aufruhr gesorgt. Nun werden der 68-Jährigen rassistische Äußerungen vorgeworfen. Ein kurzer Überblick.

von Markus Brandstetter

Die Sache mit Pierce Morgan, Meghan Markle und der Streit mit Sheryl Underwood

Morgan hatte die Talkshow Good Morning Britain während der Sendung verlassen, nachdem eine hitzige Diskussion über seine Aussagen über Meghan Markle entstanden waren. Morgan hatte die (unter anderem Rassismus betreffenden) Vorwürfe Markles gegenüber dem britischen Königshaus in ihrem Interview mit US-Talkmasterin Oprah Winfrey angezweifelt.

In der Sendung The Talk kam es daraufhin am 10. März zu einem Streit zwischen Osbourne und ihrer Co-Moderatorin Sheryl Underwood. Osbourne hatte Morgan, mit dem sie privat befreundet sein soll, in Schutz genommen – ihr war daraufhin von Underwood vorgeworfen worden, sie würde Morgans „rassistische Äußerungen“ bestätigen oder verteitigen. Der Sender CBS setzte die Produktion der Serie daraufhin aus und erklärte, den Vorfall untersuchen zu wollen. Man lege Wert darauf, ein „diverser, inklusiver und respektvoller Arbeitsplatz“ zu sein, hieß es seitens der Macher der Sendung.

Neue Rassismusvorwürfe

Für Osbourne ist die Causa trotz einer ausführlichen Entschuldigung noch nicht vorbei: Ihr gegenüber wurden mehrere neue Rassismusvorwürfe laut. Wie Yahoo berichtet, soll der Journalist Yashar Ali mit elf Personen gesprochen haben, die die Vorwürfe bestätigt haben. Dazu gehören unter anderem Leah Remini, Schauspielerin und ehemalige Co-Moderatorin von The View.

Demnach soll Osbourne ihre ehemalige Kollegin Julie Chen als „slanty eyes“ (Schlitzauge) oder „Wonton“ (eine chinesische Speise) und ihre frühere, bekennend homosexuelle Produzentin und Co-Moderatorin Sara Gilbert einen „fish eater“, also eine Fischfresserin bezeichnet haben.

„Zu Ghetto“

Osbourne soll außerdem versucht haben, ihre Co-Moderatorin Holly Robinson Peete loszuwerden – Remini behauptet, Osbourne habe ihr gegenüber gesagt, Holly sei keine gute Person, man solle ihr nicht trauen und eine „andere Schwarze Person finden, die lustig ist“. Robinson Peete selbst erklärte, Osbourne habe sie als „too ghetto“ bezeichnet. Remini behauptete zudem, dass Osbourne auch ihr gegenüber ausfällig wurde. In den sozialen Medien tauchte außerdem ein Clip aus dem Jahr 2018 auf, in dem Osbourne erklärte, Meghan Markle sehe „gar nicht Schwarz aus“.

Osbournes Sprecher widerspricht Vorwürfen

Osbournes Sprecher Howard Bragman erklärte zu den Vorwürfen: „Seit elf Jahren war Sharon nett, kollegial und freundlich zu ihren Kolleginnen, was sich darin zeigte, dass sie ihnen Partys schmiss, sie in ihr Haus in Großbritannien einlud und andere Gesten der Freundlichkeit zeigte, von denen es zu viele gibt, um sie zu nennen. Sharon ist enttäuscht, aber unbeeindruckt und kaum überrascht von den Lügen, der Umdeutung der Geschichte und der Bitterkeit, die in diesem Moment herauskommt. Sie wird dies überleben, wie sie es immer getan hat und ihr Herz wird offen und gut bleiben, weil sie sich nicht von anderen unterkriegen lässt. Sie dankt ihrer Familie, ihren Freunden und Fans, dass sie zu ihr stehen und ihre wahre Natur kennen.“

Bislang kein Kommentar von CBS

CBS selbst gab zu den neuen Vorwürfen bislang keinen Kommentar ab. Yahoo rechnet damit, dass The View ab 23. März zurückkommt – ob mit oder ohne Osbourne, ist  derweilen unklar.

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