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Ringo Starr feiert Geburtstag und betont Einfluss Schwarzer Musiker*innen auf die Beatles

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Foto: Kevin Winter/Getty Images

Wenn der Schlagzeuger der Beatles zur Geburtstagssause einlädt, erscheinen die Gäste natürlich zahlreich, wenn auch vor allem virtuell. So gab es bei YouTube zum Beispiel Coversongs von Dave Grohl und Sheryl Crow zu bestaunen. Starr nutzte die Online-Party aber auch für ein Statement zu Black Lives Matter.

von Timon Menge

Hier könnt ihr euch What’s My Name anhören:

Eigentlich feiert Ringo Starr anlässlich seines Geburtstags traditionell eine fette Fete im Gebäude von Capitol Records in Hollywood, doch das geht dieses Jahr wegen der COVID-19-Pandemie natürlich nicht. Stattdessen lud der Ex-Beatle am 7. Juli zu einer virtuellen Geburtstagsfeier auf YouTube ein. Spenden wurden dabei auch gesammelt und kommen unter anderem dem Black Lives Matter Global Network, der David Lynch Foundation, MusiCares und WaterAid zugute.

Als Online-Gäste empfing Starr solche Hochkaräter wie Joe Walsh, Gary Clark Jr., Sheryl Crow, Sheila E., Dave Grohl und Ben Harper. Gratulationen hagelte es schon vorher, natürlich von Paul McCartney, aber auch von Rosanne Cash, The Who, Countrystar Jason Isbell, Joe Bonamassa, Bryan Adams und vielen anderen Größen der Musikwelt.

Hier könnt ihr euch die Big Birthday Show ansehen:

„Wenn einem Ungerechtigkeit begegnet, gibt es nichts Wichtigeres, als dagegen vorzugehen.“

Starr nutzte den Stream allerdings auch für ein aktuelles Statement und äußerte sich folgendermaßen zu Black Lives Matter: „Wenn einem Ungerechtigkeit begegnet, gibt es nichts Wichtigeres, als dagegen vorzugehen. Ich muss euch nicht erzählen, dass wir bei unseren ersten Konzerten viele Songs von amerikanischen Künstlern gecovert haben. Wir haben es geliebt, Ray Charles zu hören. Little Richard ist mein Held. Stevie Wonder, Sister Rosetta Tharpe — ich habe sie im Cabin live gesehen — und Billy Eckstine, der Favorit meines Stiefvaters. Die Liste ließe sich ewig fortführen.“

Damit schließt er sich einer ganzen Reihe Musiker*innen an, die die Bewegung unterstützen. Black Sabbath hatten kürzlich zum Beispiel ein T-Shirt gestiftet.

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