------------

News

Kansas-Violinist Robby Steinhardt ist tot

Published on

Michael Putland/Getty Images

Robby Steinhardt, ehemaliger Violinist und Sänger der Rockband Kansas ist tot. Steinhardt verstarb am 17. Juli 2021 im Alter von 71 Jahren an einer akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung.

 von Markus Brandstetter

Steinhardts Familie gab ein offizielles Statement zum Tod des Musikers ab. „Robert Eugene Steinhardt war bekannt als Gründungsmitglied und ursprünglicher Geiger und Sänger der Rockband Kansas. Seine Geige und sein Gesang auf Dust in The Wind, Point Of No Return und Carry On Wayward Son haben Robby einen festen Platz in der Rockgeschichte eingebracht“, heißt es darin.

Neues Album war bereits fertig

Seine Familie erklärt außerdem, dass Steinhardt gerade ein neues Album aufgenommen habe, für das der Produzent Michael Franklin eine All-Star-Band aus bekannten Musikern zusammenstellte. Das Album sollte Ende 2021 erschienen. Steinhard habe gerade mit den Proben für eine US-Tournee begonnen, als er von seiner Krankheit erfuhr. „‚Robby‘ hinterlässt seine Frau Cindy und seine Tochter Becky. Steinhardt wurde 71 Jahre alt. Er wird von allen, die er kannte, sehr vermisst werden und seine Musik wird für immer bleiben. Eine Gedenkfeier wird in der Zukunft angekündigt werden.“

Robby Steinhardt wurde am 25. Mai 1950 in Chicago geboren und zog später mit seinen Adoptiveltern nach Lawrence, Kansas. Eigentlich widmete er sucg zunächst der klassischen Violine, 1972 stieß er aber zur Rockband White Clover, die sich später in Kansas umbenennen sollte. Kansas schafften 1976 den Durchbruch mit ihrem Album Leftoverture. Darauf befand sich auch ihr größter Hit: Das Stück Carry On Wayward Son. Steinhard verließ die Gruppe 1982, kehrte in den späten Neunzigern aber für einige Jahre zurück, ehe er sie 2006 erneut verließ.

Statement der Band

Die Band erklärte in einem Statement zu seinem Tod: „Die Mitglieder der Band Kansas, früher und heute, möchten unsere tiefe Trauer über den Tod unseres Bandkollegen und Freundes Robby Steinhardt zum Ausdruck bringen. Robby wird immer in unseren Seelen, in unseren Köpfen und in unserer Musik sein. Was er uns als Bandkollegen, den Fans, die unsere Konzerte besuchten, und dem Sound von Kansas gebracht hat, wird uns immer ans Herz gehen.“

Du willst nichts mehr in der Rockwelt verpassen? Melde dich hier für unseren Newsletter an und werde regelmäßig von uns über die wichtigsten Neuigkeiten, die spannendsten Geschichten sowie die besten Veröffentlichungen und Aktionen informiert!

Lang lebe das Gitarrensolo: Zwanzig grandiose Soli der Rockgeschichte

News

Britische Politik: Queen soll Black Sabbath endlich ehren!

Published on

Foto: Alex Pantling/Black Sabbath

Nach dem sensationellen Überraschungsauftritt von Ozzy Osbourne und Tony Iommi bei den Commonwealth Games in Birmingham tut sich was im Mutterland des Heavy Metal: Mehrere Politiker*innen wollen die Queen jetzt dazu bringen, Black Sabbath endlich mal für ihre Verdienste zu würdigen.

von Björn Springorum

Natürlich fühlten sich Black Sabbath in ihrer Rolle als schwarze Schafe anfangs sehr wohl, natürlich genossen sie es, mit ihrer okkulten Bildsprache zu provozieren. Über 50 Jahre nach Bandgründung müssen wir aber alle mal gebührend anerkennen: Es gibt wenige Rockbands, die so einflussreich sind wie sie. Nur die Queen scheint das bislang kaltgelassen zu haben.

Während Mitglieder der Beatles, Rolling Stones oder gar der bösen Buben von The Who längst geadelt wurden, blieb eine Ehrung von Ozzy, Tony und dem Rest der Band bislang aus. Aber nicht mehr lang, wenn es nach einigen britischen Politiker*innen geht. Eine ganze Gruppe von ihnen hat sich jetzt in einem offenen Brief an die Queen gewendet und um ihr „unmittelbares Eingreifen“ gebeten. Unter ihnen ist auch Stadtrat Ian Ward.

Überfällige Ehrung für ihre Verdienste

Die Bitte kommt keine Woche nach dem umjubelten Überraschungsauftritt von Tony Iommi und Ozzy Osbourne bei der Abschlusszeremonie der Commonwealth Games in ihrer Heimatstadt Birmingham und begründet sich darin, dass Black Sabbath der Musik und der Stadt Birmingham große Dienste erwiesen haben. „Bei allem weltweiten Ruhm fühlten sie sich immer Birmingham verbunden“, heißt es in dem Schreiben an Buckingham Palace. Dieses Schreiben sei zwar nicht streng nach Protokoll, doch „der außergewöhnliche Anlass verdient eine außergewöhnliche Anerkennung“, wie es weiter heißt.

Was das jetzt genau bedeutet? Zunächst mal gar nichts. Doch es könnte mehr werden als eine schöne Geste. Öffentlich gemacht wurde das Schreiben übrigens am 12. August 2022 – auf der offiziellen Black-Sabbath-Parkbank in Birmingham.

Du willst nichts mehr in der Rockwelt verpassen? Melde dich hier für unseren Newsletter an und werde regelmäßig von uns über die wichtigsten Neuigkeiten, die spannendsten Geschichten sowie die besten Veröffentlichungen und Aktionen informiert!

Sex, Prügel, Mordversuche: Vor 40 Jahren heiraten Ozzy und Sharon Osbourne

Continue Reading

News

Rage Against The Machine: Europa-Tournee wegen Zack de la Rocha abgesagt

Published on

Theo Wargo/Getty Images

Es hätte so schön werden können. Zum ersten Mal seit elf Jahren wollten Rage Against The Machine am 3. September 2022 ein Konzert in Deutschland geben. Dazu wird es nun leider erstmal doch nicht kommen: Die Band sagte ihre gesamte Europa-Tournee ab.

Statement der Band

Grund für die Tour-Absage ist der Gesundheitszustand von Rage-Against-The-Machine-Frontmann Zack de la Rocha. Wie die Band in einem Statement in ihren sozialen Netzwerken bekannt gab, riet de la Rochas Ärzteteam dem 53-Jährigen von der Tour ab. „Das müssen wir mit großer Enttäuschung bekannt geben“. Die geplanten New-York-Konzerte im Madison Square Garden im September werde man noch absolvieren, dann ist aber erstmal Sense. „Dann muss Zack nach Hause zurückkehren, um sich auszuruhen und gesundheitlich zu erholen. Flüge, Reisen und der enge Zeitplan in Europa wären ein zu großes Risiko für seine Gesundheit“, heißt es im Statement.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Rage Against The Machine (@rageagainstthemachine)

Details zur Absage

„Die Flüge, Reisezeit und der rigorose Zeitplan im Vereinigten Königreich und Europa sind einfach ein zu großes Risiko für die vollständige Genesung. Wir entschuldigen uns bei all unseren Fans, die lange darauf gewartet haben uns zu sehen, und hoffen bald zu wüten“, schreibt die Band.  Genau eingegangen wird in dem Statement auf die genauen gesundheitlichen Probleme des Sängers nicht. Es ist aber davon auszugehen, dass es mit de la Rochas Verletzung zu tun hat, die er sich bei einer Show in Chicago am Bein zuzog. Der Musiker konnte die darauf folgenden Shows nur im Sitzen absolvieren.

Ob deutsche Fans dennoch in den Genuss der legendären Band kommen werden, ist fraglich — Ersatztermine wurden bislang keine bekanntgegeben. Die Tour hätte die Band durch Großbritannien sowie mehrere europäische Länder geführt.

Du willst nichts mehr in der Rockwelt verpassen? Melde dich hier für unseren Newsletter an und werde regelmäßig von uns über die wichtigsten Neuigkeiten, die spannendsten Geschichten sowie die besten Veröffentlichungen und Aktionen informiert!

Rage Against The Machine-Reunion 2007: Wie die Crossover-Helden bei Coachella wieder zusammenfanden

Continue Reading

News

München: Stadtrat gibt grünes Licht für Rammstein-Megashow

Published on

Foto: Simone Cecchetti/Getty Images

Der Stadtrat hat den Weg frei gemacht für die monumentale Rammstein-Silvestersause auf der Theresienwiese. Die Fans freuts’s. Doch viele gehen auf die Barrikaden.

von Björn Springorum

Momentan sieht es gut aus: Nach aktuellem Stand können Rammstein am 31. Dezember 2022 grundsätzlich ein Konzert auf der Münchner Theresienwiese geben. Der Stadtrat stellt die Fläche in der Innenstadt zur Verfügung, doch ob das Event am Ende auch tatsächlich stattfinden kann, ist noch unklar.

Ganz vorn in der Liste der Bedenken: Das Sicherheitskonzept. Als Andreas Gabalier vergangenes Wochenende vor 90.000 Zuschauern auf dem Münchener Messegelände auftrat, wären auch die elf Monate Planung dafür zu kurz gewesen, so Referentin Hanna Sammüller-Gradl. Jetzt hat derselbe Konzert-Veranstalter nur viereinhalb Monate Vorlauf. Und plant mit 145.000 Menschen. Also ein paar mehr.

Bedenken wegen der Lautstärke

Und während sich die Fans schon über einen Silvesterabend voller Flammen und gerollter Rs freuen, gibt es auch von vielen Münchener*innen erhebliche Bedenken, Proteste und Unmutsbekundungen. Auslöser war wohl das legendäre Rammstein-Konzert in England, das man noch in 17 Kilometern Entfernung gehört haben soll. Es sei also mit erheblichen Lautstärkebelästigungen zu rechnen, von einem Verkehrskollaps mal ganz zu schweigen. Gut, zumindest was den Lärm angeht, kann man die Kirche mal im Dorf lassen: Wo ist es denn am Silvesterabend bitteschön ruhig?

Und dann ist da noch der Ärger der Münchener Konzertveranstalter: Wie schon Gabalier, soll auch Rammstein in München vom Grazer Unternehmer Klaus Leutgeb veranstaltet werden. Den unterstütze die Stadt mehr als ihre eigenen Kulturschaffenden. Typisch Rammstein eben: Wo schon eine Konzertankündigung zum handfesten Skandal werden kann. Die nächsten Tage und Wochen werden jetzt zeigen, ob und wie die Band in München das alte Jahr wegballern darf. Doch selbst wenn nicht: Nächstes jahr geht es noch mal auf große Reise, Reise durch Europas größte Stadien.

Du willst nichts mehr in der Rockwelt verpassen? Melde dich hier für unseren Newsletter an und werde regelmäßig von uns über die wichtigsten Neuigkeiten, die spannendsten Geschichten sowie die besten Veröffentlichungen und Aktionen informiert!

Pyros, Penisse und Peitschenhiebe: 6 Anekdoten, die nur aus dem Leben von Till Lindemann stammen können

Continue Reading

Latest Music News

Top Stories

Don't Miss

[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]