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Roger Waters sorgt mit Aussagen über Ukraine-Krieg für eine Kontroverse — Russland ist begeistert

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Matteo Chinellato/NurPhoto via Getty Images

Roger Waters sorgt mal wieder mit seinen politischen Ansichten für viel Aufsehen. In einem Interview mit CNN-Moderator Michael Smerconish erklärte der ehemalige Pink-Floyd-Musiker seine Sicht auf den Krieg in der Ukraine und gab unter anderem US-Präsident Joe Biden die Schuld an dem anhaltenden Konflikt. Dafür erfährt der 78-Jährige für jede Menge Kritik, aber auch Lob und Begeisterung — unter anderem vom ehemaligen russischen Staatschef Dmitri Medwedew.

Waters zeigt Biden als Kriegsverbrecher

Von Smerconish darauf angesprochen, warum Joe Biden in Waters’ neuer Bühnenshow als Kriegsverbrecher gezeigt wird, erklärte Waters: „Nun, zunächst einmal schürt er das Feuer in der Ukraine – das ist ein großes Verbrechen“, so der Musiker. „Warum ermutigen die Vereinigten Staaten von Amerika [Wolodymyr] Zelenskyy, den [ukrainischen] Präsidenten, nicht zu Verhandlungen, um diesen schrecklichen, schrecklichen Krieg zu vermeiden, in dem… Wir wissen nicht, wie viele Russen getötet werden“, so Waters weiter. Wenn Biden wirklich wollte, wäre der Krieg sofort beendet, attestierte er.

Moderator Smerconish widersprach Waters vehement und erwiderte, dieser würde die Rollen Russlands und der Ukraine vertauschen — schließlich sei die Ukraine überfallen worden. Der daraufhin: „Nun, es ist ja bei jedem Krieg so: Wann hat er begonnen? Man muss sich nur die Geschichte ansehen und kann sagen: ‚Nun, er begann an diesem Tag‘. Man könnte sagen, dass er 2008 begonnen hat – dieser Krieg ist im Grunde die Aktion und Reaktion der NATO, die bis an die russische Grenze vorgedrungen ist, was sie nicht zu tun versprochen hatte, als [Michail] Gorbatschow den Rückzug der UdSSR aus ganz Osteuropa aushandelte.

Kurz darauf sprach der Musiker den USA auch die Rolle als Befreier im 2. Weltkrieg ab: „Ihr seid wegen Pearl Harbor in den Zweiten Weltkrieg eingetreten. Ihr wart [vorher] völlig isolationistisch”, argumentierte Waters. “Gott sei Dank hatten die Russen den blutigen Krieg zu diesem Zeitpunkt bereits gewonnen. Dreiundzwanzig Millionen Russen starben, um dich und mich vor der Nazi-Bedrohung zu schützen.“ Aber auch zu China hatte Waters eine etwas andere Meinung als Smerconish. Als dieser nämlich davon sprach, dass China gerade Taiwan bedrohe, meinte der:  „Taiwan ist Teil von China. Das ist seit 1948 von der gesamten internationalen Gemeinschaft absolut akzeptiert worden. Wenn du das nicht weißt, hast du nicht genug gelesen. Du glaubst der Propaganda deiner eigenen Seite. Man kann sich nicht über Menschenrechte und Taiwan unterhalten, ohne etwas gelesen zu haben.“

Auf dem YouTube-Kanal von Michael Smerconish gibt es das Gespräch in voller Länge zu sehen:

Russischer Ex-Präsident begeistert: „Pink Floyd forever“

Wenig überraschend gab es heftige Reaktionen auf Waters’ Aussagen — aber nicht nur negative. So schrieb unter anderem Russlands ehemaliger Präsident Dmitri Medwedew auf der russischen Plattform vkontakte: „Es gibt noch anständige Leute im Westen. Pink Floyd forever“. Dazu postete er ein Video des Floyd-Klassikers „Wish You Were Here“.

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Bruce Springsteen: Neues Album „Only The Strong Survive“ kommt im November

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Kevin Mazur/Getty Images for The Rainforest Fund

Bruce Springsteen veröffentlicht am 11. November 2022 sein neues Album „Only The Strong Survive“. Dabei handelt es sich um eine Besonderheit in Springsteens Backkatalog — sein 21. Studioalbum wird nämlich eine Soul-Platte!

 von Markus Brandstetter

„Ich wollte ein Album machen, auf dem ich nur singe. Und mit welcher Musik könnte man da besser arbeiten als mit dem Great American Songbook der Sechziger und Siebziger? Ich habe mich unter anderem von Levi Stubbs, David Ruffin, Jimmy Ruffin, dem Iceman Jerry Butler, Diana Ross, Dobie Gray und Scott Walker inspirieren lassen“, erklärt der 73-Jährige in einem Statement. „Ich habe versucht, ihnen allen und den fabelhaften Autoren dieser glorreichen Musik gerecht zu werden. Mein Ziel ist es, dass das junge Publikum seine Schönheit und Freude erleben kann, so wie ich sie erlebt habe, als ich die Musik zum ersten Mal gehört habe. Ich hoffe, ihr hört das Album genauso gerne, wie ich es geliebt habe, es zu kreieren“, so der „Boss“ weiter.

Springsteen veröffentlichte auch eine Videobotschaft zur neuen Platte:

Springsteen: Erstmals Vocals im Mittelpunkt

Darin erklärt Springsteen, dass auf „Only The Strong Survive“ zum ersten Mal seine Stimme im Vordergrund steht. In der Vergangenheit sei er von seinen Gesangsqualitäten nicht wirklich überzeugt gewesen, habe auf dem neuen Album erkannt: „Meine Stimme ist badass! Ich bin 73 Jahre alt und trete in den Arsch, ich bin ein guter alter Mann“

Auf Only The Strong Survive covert Springsteen Soul-Stücke der legendären Labels Motown, Gable and Huff und Stax. Als Gast ist unter anderem Sam Moore auf der Platte dabei — für die nötige Bläserpower sorgen The E Street Horns.

Auch ein erstes Musikvideo gibt es berets zu sehen — eine Coverversion des Frank-Wilson-Songs Do I Love You (Indeed I Do):

Die Tracklist  von Only The Strong Survive:

1. Only the Strong Survive
2. Soul Days feat. Sam Moore
3. Nightshift
4. Do I Love You (Indeed I Do)
5. The Sun Ain’t Gonna Shine Anymore
6. Turn Back the Hands of Time
7. When She Was My Girl
8. Hey, Western Union Man
9. I Wish It Would Rain
10. Don’t Play That Song
11. Any Other Way
12. I Forgot to Be Your Lover feat. Sam Moore
13. 7 Rooms of Gloom
14. What Becomes of the Brokenhearted
15. Someday We’ll Be Together

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„Gangsta’s Paradise“-Rapper Coolio ist tot

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Foto: Paul Bergen/Getty Images

Gangsta’s Paradise machte ihn 1995 weltberühmt: Rapper Artis Leon Ivey Jr., besser bekannt als Coolio, ist im Alter von 59 Jahren tot aufgefunden worden.

von Björn Springorum

An diesem Song kommt 1995 niemand vorbei: Mit Gangsta’s Paradise stellt Coolio den Titelsong des Films Dangerous Minds – und landet damit einen Welthit. Jetzt ist der Rapper im Alter von 59 Jahren gestorben. Die Ärzte gehen von einem Herzstillstand aus. Wie Coolios langjähriger Manager mitteilte, wurde Coolio am Mittwoch tot im Haus eines Freundes gefunden. Der Künstler sei ins Badezimmer gegangen und nicht zurückgekommen. Ärzte fanden ihn leblos auf dem Boden und erklärten ihn noch vor Ort für tot.

Einer der besten Rap-Songs aller Zeiten

Bekannt wurde Coolio 1995 über Nacht. Mit Gangsta’s Paradise, ein Song mit Stevie-Wonder-Sample, liefert der Rapper ein feinfühliges, nachdenkliches Dokument aus dem Leben als Straßen-Gangsters. In den USA verbringt der Song gleich drei Wochen auf der Eins der Single-Charts, bekommt einem Grammy und wird später von „Weird Al“ Yankovic legendär als Amish Paradise verwurstet. Auch im Rest der Welt ist der Song ein Mega-Seller, der im Musikfernsehen auf Dauerschleife läuft. Insgesamt verkauft sich die Single über sechs Millionen Mal und erhält in zahlreichen Ländern Platin. Es soll Coolios erfolgreichster Song bleiben.

Coolio wird am 1. August 1963 als Artis Leon Ivey Jr. geboren. In den Achtzigern zog er von Pennsylvania nach Compton, Kalifornien, wo er in die Rap-Szene der West Coast eintaucht. Schon 1987 veröffentlicht er seine erste Single Whatcha Gonna Do?, gefolgt von seinem Debüt It Takes A Thief im Jahr 1994. Ein Jahr später wird er mit einem der besten Rap-Songs aller Zeiten, Gangsta’s Paradise, unsterblich.

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Foo Fighters: Gitarrist Chris Shiflett spricht über mögliches neues Album und Tod von Taylor Hawkins

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John Medina/Getty Images

Chris Shiflett, einer von drei Gitarristen bei den Foo Fighters, sprach erstmals nach dem tragischen Tod von Schlagzeuger Taylor Hawkins über die Möglichkeit eines neuen Albums der Band. Auch über das Verhalten der Presse in dieser schweren Zeit erzählte der Musiker.

 von Markus Brandstetter

In einem Interview mit The Plug With Justin Jay wurde Shiflett auf „den Elefanten“ im Raum angesprochen — und gefragt, ob andere Interviewer ihn auf Hawkins angesprochen hatten. „Die meisten Leute, denen ich begegnet bin, waren respektvoll oder versuchten, es zu vermeiden. Wahrscheinlich wird es ein Thema sein, wenn wir jemals wieder ein Foo Fighters-Album herausbringen und zum Promo-Boogie-Woogie zurückkehren“, erklärte Shiflett.

Eine Parallele zu Kurt Cobain

„Ich erinnere mich daran, als ich zu den Foo Fighters kam, das war 1999, also eine Weile nach Kurt Cobains Tod, aber ich beobachtete, wie Interviewer sich in Knoten verwickelten und versuchten, Dave [Grohl] danach zu fragen, aber nicht fragten. Ich hätte gedacht, dass es zu so etwas kommen würde“, fügte er hinzu. Der Tod seines Freundes und Bandkollegen habe ihn dazu bewogen, Rockstar-Tragödien wie jene Von Randy Rhoads oder Jim Morrison neu zu überdenken.

Spekulationen zu Hawkins’ Todesursache findet Shiflett wenig überraschend weniger gut. „Taylor war eine große Persönlichkeit, die Millionen von Menschen viel bedeutet hat. Deshalb verstehe ich die Faszination, die von seinem Tod ausgeht, aber vieles von dem, was ich da draußen gesehen habe, ist völlig falsch“, meinte er. „Es gibt Leute, die behaupten, Dave habe Taylor umgebracht, weil er ihn gezwungen hat, sich gegen Covid impfen zu lassen. Wollt ihr echt sowas draus machen? Ihr könnt mich mal. Ich versuche, dem keine Beachtung zu schenken, aber es macht einen wütend, weil dieser Scheiß einfach respektlos ist.“

Zweites Tribute-Konzert

Am 27. September 2022 (Kalifornien-Zeit) fand das zweite von zwei Taylor-Hawkins-Tribute-Konzerten in Los Angeles statt — mit einer (wie bereits in London) hochkarätigen Gästeliste. Unter anderem kam es zu einem Zusammentreffen von Joan Jett, den Foo Fighters und Travis Barker. Gemeinsam spielte das All-Star-Team die Jett-Songs Cherry Bomb und Bad Reputation.

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