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Rolling Stones in München: So war die Show im Olympiastadion

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Dave J Hogan/Getty Images

Am 5. Juni 2022 war es endlich wieder soweit: Die Rolling Stones gaben im Rahmen ihrer „Sixty“-Tournee ein Konzert in Deutschland — genauer gesagt im Münchner Olympiastadion. Dieses war natürlich, dem Status der Band angemessen, ausverkauft. Wer an diesem Abend dabei war, bekam ein 19 Songs umfassendes Set bestehend aus Klassikern, selten(eren) Stücken sowie relativ neuem Material (Living In A Ghost Town) geboten. Jagger lernte sogar bayerisch — und begrüßte seine Fans mit einem zünftigen „Servus Minga!“

Stones-Konzertgänger*innen kennen es ja bereits: Im Vorfeld der Show lässt die Band über einen Song abstimmen. Diesmal fiel die Wahl auf das altehrwürdige Ruby Tuesday, eines der Highlights der (an Highlights nicht gerade armen) Show. Und sonst? Street Fighting Man als Opener, dazu Miss You, Midnight Rambler, Honky Tonk Women, Start Me Up, Sympathy for the Devil und Jumpin’ Jack Flash als Closer.

Dann kamen Mick Jagger, Keith Richards, Ronnie Wood & Steve Jordan samt Begleitmusiker*innen nochmal auf die Bühne und spielten eine aus zwei Songs bestehende Zugabe: Gimme Shelter und, Überraschung!  (I Can’t Get No) Satisfaction. Danach entließen die Rocklegenden ihre Fans zufrieden in die Münchner Nacht.

Glück hatte man nicht nur mit der Setlist, sondern auch mit dem Wetter:  Nachdem er Einlass aufgrund von Unwetterwarnungen verschoben werden musste, konnte das Konzert wie geplant stattfinden — ganz ohne Starkregen und Donner.


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Die Setlist vom 5. Juni 2022:

Street Fighting Man
19th Nervous Breakdown
Rocks Off
Tumbling Dice
Out of Time
Ruby Tuesday (Online Vote)
You Can’t Always Get What You Want
Living in a Ghost Town
Honky Tonk Women
Connection
Slipping Away
Miss You
Midnight Rambler
Start Me Up
Paint It Black
Sympathy For The Devil
Jumpin‘ Jack Flash

Encore:

Gimme Shelter
(I Can’t Get No) Satisfaction

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Ghost veröffentlichen Song mit Def Leppard!

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Foto: Marc Pfitzenreuter/Getty Images

Dass Tobias Forge von Ghost Def-Leppard-Fan ist, weiß man ja. Wie sich herausstellt, ist aber auch Def-Leppard-Sänger Joe Elliott begeistert von Ghost. Jetzt haben sie sogar einen gemeinsamen Song veröffentlicht.

von Björn Springorum

Ghost holen weiterhin ein Ass nach dem anderen aus dem Ärmel: Nach ihrem TikTok-Erfolg mit dem Song Mary On A Cross haben sie jetzt eine neue Fassung ihres Songs Spillways veröffentlicht, ursprünglich erschienen auf ihrem 2022-er Geniestreich Impera. Das Besondere: Die neue Fassung ist ein Duett mit Def-Leppard-Sänger Joe Elliott! Hier kann man sich das Stück in einem herrlichen Clip anhören:

Impera war 2022 meine liebste Rock-Platte“

Diese Paarung passt aus gleich zwei Gründen. Erstens sind Def Leppard eh einer der ganz großen Einflüsse für Ghost-Mastermind Tobias Forge. „Als ich das letzte Album schrieb, wollte ich es ein wenig mehr so machen wie es Def Leppard tun“, sagte Forge letztes Jahr in einem Interview. Und zweitens: Def-Leppard-Sänger Joe Elliott ist großer Ghost-Fan: „Impera war 2022 meine liebste Rock-Platte“, ließ der verlauten. „Ich hörte irgendwann mal, dass Tobias ein großer Fan von Def Leppard ist, also war es wohl unvermeidlich, dass wir uns irgendwann mal über den Weg laufen. Als wir uns mit der Idee anfreundeten, zusammenzuarbeiten, kam ganz schnell eins zum anderen – und jetzt singe ich auf meinem Lieblingssong von diesem Album.“

Davon träumt zweifellos jeder Fan. Und ist nur ein weiteres Indiz dafür, wie groß und wichtig Ghost in den letzten Jahren geworden sind. Was auch immer Tobias Forge also als nächstes ausheckt: Wir können sicher sein, dass es groß und besonders wird. Doch bevor es neue Musik gibt, werden Ghost dieses Jahr für zwei Konzerte in Deutschland gastieren: Am 6. Juni 2023 in Berlin und am 19. Juni 2023 in Hamburg.

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Ghost im „Impera“-Interview: „Ich hätte es geliebt, in einer Band wie Rush zu spielen“

 

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Foo Fighters treten bei Rock am Ring und Rock im Park auf!

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Foto: John Shearer MTZ VMAs 2021/Getty Images

Wenn das mal kein würdiger Ersatz für Pantera ist: Dave Grohl und seine Foo Fighters kommen im Sommer nach Deutschland – für die einzigen beiden Europakonzerte in diesem Jahr!

von Björn Springorum

Knallermeldung: Die Foo Fighters werden zwei exklusive Europa-Auftritte bei Rock am Ring und Rock im Park 2023 spielen. Somit haben die Mega-Festivals den letzten fehlenden Hauptbühnen-Headliner bekanntgegeben und gleich die Frage beantwortet, wann wir die Foo Fighters erstmals ohne ihren verstorbenen Schlagzeuger Taylor Hawkins in Europa live zu Gesicht bekommen werden.

Erste Deutschland-Konzerte seit fünf Jahren

Der Ort für ihre ersten Deutschland-Konzerte seit fünf (!) Jahren ist übrigens nicht zufällig gewählt: Band und Festivals verbindet eine lange Freundschaft, zuletzt spielten die Foo Fighters 2018 zwei spektakuläre Headliner-Shows bei Rock am Ring und Rock im Park. „Deutschland, wir sehen uns am Freitag, den 2. Juni, bei Rock am Ring und am Sonntag, den 4. Juni, bei Rock im Park“, teilte die Band auf Twitter mit. Mehr Europa-Konzerte wird es in diesem Jahr nicht von den Foos geben.

Bis Juni wissen wir dann also auch, wer Taylor Hawkins zumindest für Konzerte hinter dem Drumkit ersetzen wird. Vermutungen gibt es ja schon viele, unter anderem stehen Hawkins Sohn Shane oder Rufus Taylor, Sohn des Queen-Drummers Roger Taylor, im Raum.

Zu den weiteren Neubestätigungen des Festivaldoppels zählen Five Finger Death Punch, Thees Uhlmann, Bad Wolves, Cari Cari, Steel Panther, Yonaka Pabst, Die Nerven, Sam Tompkins, Mod Sun und Blond. Rock am Ring und Rock im Park finden vom 2. Juni bis zum 4. Juni 2023 am Nürburgring/Eifel bzw. am Zeppelinfeld/Nürnberg statt.

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„Echoes, Silence, Patience & Grace“: Wie die Foo Fighters endgültig ihre Unplugged-Angst verloren

 

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Oscars 2023: Das sind die nominierten Songs des Jahres

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Foto: Jay L Clenendin/Getty Images

Die erste Oscar-Verleihung seit der infamen Will-Smith-Klatsche steht an. Jetzt wurden die Nominierungen enthüllt – und die erzählen zwischen Lady Gaga und David Byrne auch aus musikalischer Sicht eine ganze Menge.

von Björn Springorum

Die 95. Oscar-Verleihung findet am Sonntag, den 12. März 2023 statt. Nach dem letztjährigen Eklat um die Will-Smith-Ohrfeige und deren Folgen wird man nach Jahren der steigenden Indifferenz vielleicht wieder mit ein wenig mehr Spannung nach Hollywood linsen. Vor allem aus deutscher Sicht: Das erschütternde Kriegsdrama Im Westen nichts Neues von Netflix kommt auf ganze neun Nominierungen – darunter in der Kategorie „Bester Auslandsfilm“.

Für uns bei uDiscover sind natürlich besonders die nominierten Filmsongs des Jahres von großem Interesse. Und da finden sich bei den Oscars 2023 durchaus spannende Titel zusammen. Zum einen natürlich Hold My Hand von Lady Gaga, geschrieben von ihr und Bloodpop als „Liebesbrief an die Welt nach einer schweren Zeit“. Zu hören ist er in Top Gun: Maverick, der daneben noch fünf weitere Nominierungen einfahren konnte.

Auch Rihanna darf sich über eine Nominierung freuen: Ihr Song Lift Me Up aus Black Panther: Wakanda Forever darf ebenfalls auf eine Trophäe hoffen. Es ist eine von fünf Nominierungen für den Film, der allerdings in keiner der Hauptkategorien nominiert wurde – ein Affront für viele. Das Empowerment-Wunder Tell It Like A Woman kann sich ebenfalls freuen: Diane Warren heimst für ihren Titelsong Applause (performt von Sofia Carson) ihre insgesamt 14. Oscar-Nominierung ein. Vielleicht klappt es ja in diesem Jahr.

Eine ziemliche Sensation ist die Nominierung von Naatu Naatu aus dem indischen Überrarschungserfolg RRR. Es ist das erste Mal, dass ein indischer Film bei den Oscars eine Nominierung für den besten Song erhält. Charmant. Zu guter Letzt ist da noch David Byrne, seines Zeichens Frontmann der legendären Talking Heads. Gemeinsam mit Son Lux und Mitski hat er This Is A Life geschrieben und damit den furios verwirrenden Everything Everywhere All At Once klanglich untermalt. Er bekommt am 12. März 2023 vielleicht seinen zweiten Oscar.

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Zeitsprung: Am 21.3.1994 bekommt Bruce Springsteen einen Oscar.

 

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