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„Tous les garçons et les filles“: Französische Sängerin Françoise Hardy gestorben

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Francoise Hardy
Mondadori via Getty Images

Françoise Hardy ist tot. Die französische Sängerin, Texterin und Komponistin verstarb am 11. Juni 2024 im Alter von 80 Jahren.

 von Markus Brandstetter

Hardys Tod wurde von ihrem Sohn Thomas Dutronc bestätigt. „Mama ist von uns gegangen“, schreibt er auf Instagram zu einem Foto, das ihn als Baby mit seiner Mutter zeigt.

 

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Die Todesursache wurde bislang nicht verlautbart. Es ist aber bekannt, dass Hardy seit langem schwer krank war. 2023 erklärte sie in einem Interview mit Paris Match, dass sie  „bald und schnell gehen [könne], ohne zu viel leiden zu müssen“.

Großer Erfolg mit Tous les garçons et les filles

Hardy, geboren am 17. Januar 1944 in Paris, veröffentlichte noch als Teenager ihre erste Platte Oh oh chéri. Es sollte eine B-Seite – genauer gesagt der von ihr selbst verfasste Song Tous les garçons et les filles – sein, der sie berühmt machte und zum großen Hit wurde.

Hardy feierte daraufhin mit vielen Songs beachtliche Erfolge, viele davon hatte sie selbst geschrieben. Sie sang nicht nur aufFfranzösisch, sondern veröffentlichte auch Lieder auf Deutsch, Spanisch, Italienisch und Portugiesisch.

„Ich hoffe, dass er mich zu den Sternen schickt“

Hardy, die 2004 an Krebs erkrankt war, widmete sich in ihren späteren Liedern explizit den Themen der Vergänglichkeit und des Todes. „Ich singe über den Tod auf eine sehr symbolische und sogar positive Weise. Da ist auch eine Akzeptanz dabei. Es gibt zum Beispiel ein Lied mit dem Titel Special Train, das ich sehr mag, aber in meinem Alter kann ich wirklich nur über diesen einen ganz besonderen Zug singen, der mich aus dieser Welt herausbringen wird. Aber ich hoffe natürlich auch, dass er mich zu den Sternen schickt und mir hilft, das Geheimnis des Kosmos zu entdecken“, so Hardy im Interview mit The Guardian.

Im selben Interview erklärte sie auch bescheiden, dass sie immer noch überrascht sei, dass die Leute ihre Stimme lieben. „Ich kenne ihre Grenzen, das habe ich immer gewusst.Aber ich habe sorgfältig ausgewählt.Was ein Mensch singt, ist ein Ausdruck dessen, was er ist. Zum Glück für mich sind die schönsten Lieder keine fröhlichen Lieder. Die Lieder, an die wir uns erinnern, sind die traurigen, romantischen Lieder“.

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