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Udo Lindenberg verlässt nach 26 Jahren das Hotel Atlantic

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Udo Lindenberg
Foto: Jens Schlueter/Getty Images

Die weltumspannende Krise wegen Du-weißt-schon-was verändert viele Gewohnheiten. Sie ändert Abläufe und Lebensführung. Und mitunter stellt sie bisher unumstößliche Tatsachen auf den Kopf. Denn jetzt wohnt Udo Lindenberg nach 26 Jahren nicht mehr im Hotel Atlantic. Zu Wort meldet sich der Meister natürlich weiter.

von Christof Leim

Hier könnt ihr euch aktuellen Stoff von von Lindenberg anhören:

Üblicherweise haben Rockstars nach endlosen Touren und Terminen die Nase gestrichen voll von Hotels. Wer viel reist, will am liebsten schnell nach Hause in die eigenen vier Wände. Udo Lindenberg packte das ganz anders an – und zog vor 26 Jahren komplett ins Hotel Atlantic (das heute Hotel Kempinski heißt). Dort bewohnt er seitdem einen ganzen Flügel samt privatem Kino, und alle Welt samt der Oma wissen: „Atlantic? Kennste nich’? Wo Udo wohnt! Das ist das.“

Keine Panik

Das hat allerdings jetzt ein Ende. Der Panikrocker verfällt angesichts der Situation zwar nicht in Panik, aber er verlässt seinen Stammsitz. Denn wie Rolling Stone berichtet, musste das Haus vorübergehend schließen. Udo hätte zwar bleiben können, aber mit Fünf-Sterne-Service und anderen Annehmlichkeiten sieht es schlecht aus. Und Rückzug ist dieser Tage ohnehin besser. Deshalb befindet sich Lindenberg „an einem geheimen Ort, um die Corona-Krise zu überstehen“, wie sein Manager gegenüber der Bild-Zeitung erklärte. Und so ändern sich auch sattsam bekannte Wahrheiten. Ob der Panikkapitän jetzt Hinterm Horizont entspannt Durch die schweren Zeiten schippert oder im Sonderzug nach Pankow sein Ding macht, wissen wir nicht. Ob er ins Hotel zurückzukehren gedenkt, weil er vielleicht Wohnungen ohne Concierge sonderbar findet, wurde nicht bekanntgegeben.

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Aber Lindenberg scheint guter Dinge zu sein, erfreut uns weiter mit seinen Likörellen – und macht klare Ansagen zum Thema der Stunde: „Ich bleib’ zu Hause. Fuck the virus!“ In einem Posting schreibt er in seiner persönlichen Schnoddersprachfärbung, die man beim Lesen förmlich hören kann: „Die Welt is’ voll am Arsch und wir mittendrin. Aber Durchhängen is’ nich’. Unser Kumpel Hoffnung is’ ja auch noch da und trägt uns durch die schweren Zeiten.“ Recht hat er, auch mit: „Zuhause bleiben, wenn es geht, volle Solidarität und zero tolerance mit Corona-Paadys! Weil desto schneller isses dann vorbei, und wir können wieder das Leben feiern.“ Yup. „Lass’ uns jetzt zusammenhalten.“ Ja, lass’ machen, Udo.

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