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Popkultur

5 Wahrheiten über Billy Idol

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Für alle Insider, jahrzehntelangen Fans, Neugierigen und Einsteiger: Hier nehmen wir uns mal ein paar Minuten Zeit und präsentieren euch 5 Geschichten, Anekdoten oder Fun Facts zu einem Genre, einer Band oder einem/r Künstler/in. Einfach, weil das Leben witzigere, unglaublichere und interessantere Geschichten schreibt, als jeder Autor jemals könnte.

Mit Songs wie Rebel Yell, To Be A Lover und Flesh For Fantasy demonstrierte Billy Idol schon früh, wie man Punk, Rock und Pop miteinander kreuzt – nicht nur musikalisch, sondern auch, was die Lebensführung angeht. Wir liefern fünf Wahrheiten über den mittlerweile geläuterten William Michael Alber Broad.


1. Anfänge bei Bromley Contingent

Bromley Contingent war eine Gruppe von Sex-Pistols-Fans aus dem Londoner Stadtbezirk Bromley, die ihren Idolen als Entourage auf die Konzerte folgten und im Zuge dessen auch die frühe Punk-Mode im Vereinigten Königreich prägten – und zu denen neben Siouxsie Sioux, Steven Severin, Jordan und Soo Catwoman auch Billy Idol gehörte.


2. Zurück in die Zukunft

Kaum vorstellbar, aber: Es gab tatsächlich eine Zeit ohne Computer und das Internet. Lange vor unserer durchtechnisierten Welt war Billy Idol ein Vordenker auf diesem Gebiet. Für die Aufnahmen zu seinem Album Cyberpunk aus dem Jahr 1993 nutzte er als einer der ersten Musiker überhaupt Apples Audioeditor-Software Pro Tools – und auch mit dem Abdrucken seiner Emailadresse im Booklet zwecks Kontaktaufnahme mit den eigenen Fans war er einer der ersten.


3. Der neue T-1000?

Apropos Zukunft: James Cameron hatte bei den Dreharbeiten zu Terminator 2 einen ganz konkreten Wunschkandidaten für die Rolle des T-1000: Billy Idol. In den Augen des Regisseurs war Idol genau der richtige, um den Roboter zu spielen. Das Problem: Kurz vor Beginn der Dreharbeiten wurde Billy Idol in einen Motorradunfall verwickelt und verlor nicht nur fast sein Bein, sondern auch die Rolle und war Jahre später an der Seite von Adam Sandler im Film The Wedding Singer zu sehen.


4. Die Geschichte hinter Dancing with Myself

Dass der Songtitel Rebell Yell auf das Trinken eines gleichnamigen Whiskeys mit den Rolling Stones zurückzuführen ist, ist hinreichend bekannt. Aber auch zu Dancing with Myself gibt es interessante Background-Infos: „Wenn man 1978 in Japan in eine Bar ging, dann sahen alle Gäste dort wie in Saturday Night Fever aus“, erinnerte sich Billy Idol mal in einem Interview. „Und vor allem tanzte niemand mit einem anderen Gast, sondern mit ausschließlich mit dem eigenen Spiegelbild.“ Als Billy seinem damaligen Bassisten Tony James davon erzählte, hatte der direkt den Songtitel parat.


5. Partyprinz Billy

Wer von Billy Idol redet, muss auch die legendäre Drei-Wochen-Party im Bangkok der frühen 90er Jahre erwähnen, während der er nach der Abgabe des Albums Charmed Life bei der Randale in einer Hotelsuite Kosten in Höhe von 140.000 Dollar verursachte, ehe er von thailändischen Soldaten in Gewahrsam genommen wurde. „In Wahrheit ging die Party nicht nur drei Wochen, sondern zwei Jahre“, erinnerte sich Billy Idol in einem Interview. Diese Zeiten sind längst vorbei. Heute ist Idol Pescetarier, Tierrechtler und macht Pilates.


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