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Popkultur

5 Wahrheiten über Soundgarden

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Für alle Insider, jahrzehntelangen Fans, Neugierigen und Einsteiger: Hier nehmen wir uns mal ein paar Minuten Zeit und präsentieren euch 5 Geschichten, Anekdoten oder Fun Facts zu einem Genre, einer Band oder einem/r Künstler/in. Einfach, weil das Leben witzigere, unglaublichere und interessantere Geschichten schreibt, als jeder Autor jemals könnte.

In dieser Woche widmen wir uns Soundgarden. Erst definierte die Band von Seattle aus den Grunge, dann startete Chris Cornell als Teil von Audioslave und schließlich als Solokünstler durch, ehe er sich 2017 viel zu früh das Leben nahm. Wir blicken an dieser Stelle noch einmal auf die Geschichte seiner ersten Band Soundgarden zurück.


1. Anfänge als Cover-Band

Bevor es Soundgarden gab, gründete Chris Cornell als Drummer und Sänger zusammen mit Bassist Hiro Yamamoto die Cover-Band The Shemps. Als Yamamoto die Band verließ, holte sich Cornell Kim Thayil als Ersatz dazu, blieb aber mit Yamamoto in Kontakt – und als Kim Thayil die Band verließ und das somit das Ende von The Shemps bedeutete, gründeten Chris Cornell und Hiro Yamamoto – komplettiert durch Kim Thayil – schließlich Soundgarden.


2. Ein Kunstwerk als Namensgeber

Im Magnuson Park in Seattle befindet sich eine kolossale Kunstinstallation von Douglas R. Hollis, die den Wind durch sechs Meter hohe Metallpfeifen schiebt und daraus Musik macht macht. Die Arbeit trägt den Titel „A Sound Garden“ und fungiert somit als Namenspate für die Band, die mit ihrem Erfolg auch jede Menge Besucher zur Installation lockten.


3. Songwriting für Alice Cooper

Chris Cornell schrieb nicht nur für seine eigene Band, sondern auch andere. So stammen unter anderem die Songs Stolen Prayers und Unholy War aus seiner Feder und landeten – ursprünglich für Ozzy Osbourne gedacht – auf dem Album The Last Temptation von Alice Cooper.


4. Die Geschichte hinter Spoonman

„Die Lyrics handeln gar nicht spezifisch von Artis the Spoonman”, verriet Chris Cornell einmal über jenen Song, der ihm und seiner Band den Durchbruch verschaffte. „Jeff Ament von Pearl Jam hatte ein paar Grafiken für den Film Singles angefertigt unter denen sich auch ein paar fiktive Plattencover befanden.“ Cornell fand Inspiration in dem Artwork und schrieb einen Song über den fiktiven Charakter Spoonman – ohne zu wissen, dass mit Artis the Spoonman tatsächlich jemand existiert, der Musik auf Löffeln spielt. Klar, dass genau der schließlich ins Studio gebeten wurde, um den Song mit seinen Besteck-Percussions zu veredeln.


5. Superunknown war kein absichtlicher Albunname

Auch zum Album Superunknown gibt es eine ganz ähnliche Geschichte: Chris Cornell stöberte durch einen Schrank mit VHS-Kassetten, wobei ihm insbesondere ein Tape auffiel, auf dessen Rückseite jemand handschriftlich „Superunknown“ geschrieben hatte. Chris Cornell gefiel der Titel so gut, dass er ihn just für das vierte Album der Band verwendete – erst später wurde ihm gewahr, dass die Videokassette eigentlich mit „Superclown“ beschriftet gewesen war. Dem Erfolg der Platte tat das keinen Abbruch. Das vierte Album der Band verkaufte sich über alleine in den USA mehr als 5 Millionen Mal und erhielt dafür fünffach Platin.


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