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Popkultur

Die besten Queen-Songs ohne Freddie Mercury am Mikro

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Spätestens seit dem Erfolg des Kinofilms Bohemian Rhapsody sind Queen wieder großes Gesprächsthema. Mag deren Ausnahme-Sänger Freddie Mercury auch – damals wie heute – das Gros des Rampenlichts für sich eingenommen haben, darf man Queen als kreatives Kollektiv nicht unterschätzen. So gehen die zahlreichen Hits der Briten keineswegs auf das Konto eines einzigen Komponisten – vielmehr machten sich alle vier Bandmitglieder als potente Songschreiber verdient.


Hört hier in die besten Queen-Songs ohne Freddie Mercury am Mikro rein:

Für die ganze Playlist klickt auf “Listen”.


Während Bassist John Deacon etwa Urheber eines Evergreens wie I Want To Break Free ist, zeichnen sich Gitarrist Brian May (We Will Rock You) sowie Schlagzeuger Roger Taylor (Radio Ga Ga) ebenso für eine Vielzahl an Gassenhauern verantwortlich. May und Taylor waren zudem nicht allein als Autoren erfolgreich, sondern traten beide auch regelmäßig als Lead-Sänger in Erscheinung. Zumindest auf den ersten sieben Alben der Gruppe gehören alleinig vom Gitarristen oder Schlagzeuger gesungene Songs zum guten Ton. Wir stellen euch hier die fünf besten Queen-Songs vor, die auch ohne die markante Stimme des flamboyanten Frontmanns Freddie vortrefflich funktionieren.


5. Fight From The Inside (aus News Of The World, 1977)

Für seine schwitzenden Disco-Funk mit trockener Riff-Härte fusionierende Nummer übernahm Roger Taylor nicht nur den Gesang, sondern spielte die Rhythmus-Gitarre sowie den Bass gleich auch noch selber ein – eine Seltenheit in Queens Bandgeschichte. Irgendwo zwischen Bowies Fame und Pink Floyds Money der beste Beweis, dass Queen den Rock auch auf die Tanzfläche tragen konnten. Guns N‘ Roses-Gitarrist Slash ist bekennender Fan des Stücks.


4. I’m In Love With My Car (aus A Night At The Opera, 1975)

Taylors Automobil-Ode (der Titel ist tatsächlich selbsterklärend und wörtlich zu verstehen), wurde ursprünglich vom Fortbewegungsmittel-Fetisch des Band-Roadies Jonathan Harris inspiriert. Musikalisch ein hemdsärmeliger (Hard) Rocker, bescherte I’m In Love With My Car als B-Seite der Über-Single Bohemian Rhapsody ihrem Schöpfer Taylor einen nicht unwesentlichen Anteil an Tantiemen.


3. Long Away (aus A Day At The Races, 1976)

Auf Brian Mays Beatles-geschulter Solonummer bedient sich der Gitarrist für den zusätzlichen Byrds-Soundeffekt stilecht einer 12-Saitigen. Dem resignativ traurigen Inhalt steht musikalisch hochmelodisch eingängiger wie schwelgerischer Jangle-Pop gegenüber. Long Away ist darüber hinaus die einzige zu Freddies Lebzeiten veröffentlichte Queen-Single, auf der jener lediglich den Backgroundgesang beisteuert.


2. Tenement Funster (aus Sheer Heart Attack, 1974)

Flankiert von den Mercury-Kompositionen Killer Queen und Flick Of The Wrist stellt Trommler Taylor in seiner Funktion als Songwriter und Sänger abermals sein Faible für heißblütige Rocker unter Beweis. Die Ode an jugendlichen Rebellionsgeist schuldet dem Glam-Rock der frühen Siebziger einiges und ist ein Song, der in puncto Attitüde und Gestus auch auf Ziggy Stardust nicht deplatziert gewirkt hätte.


1. ’39 (aus A Night At The Opera, 1975)

Ein schunkelnder Folk-Rock-Stampfer aus Feder und Munde von Brian May, für den John Deacon eigens den Kontrabass auspackte. Musikalisch eine ansteckend eingängige Mischung aus progressiven Creedence Clearwater Revival und keltischer Folklore, frönte der angehende Astrophysiker May auf dieser B-Seite von You’re My Best Friend inhaltlich seinen wissenschaftlichen Interessen und widmet sich im Text Weltraumreisenden und der Relativitätstheorie. Großes Kino.


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