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Popkultur

Die musikalische DNA von Blondie

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Manche Fehler können Karrieren zerstören, andere legen erst den Grundstein für welche. Als eine kleine New Yorker Band im Jahr 1976 mit ihrer ersten LP debütierte, fand sie über die Grenzen der eigenen Szene hinaus kaum Zuspruch. Mehr noch weigerten sich viele Radiostationen, ihre Single X-Offender zu spielen. Der Song hieß nämlich ursprünglich “Sex Offender” und die Lyrics waren der prüden Medienwelt der siebziger Jahre zu anrüchig. In Australien aber lief die Platte bei der TV-Show Countdown – fälschlicherweise aber wurde die B-Seite abgespielt, In the Flesh. Die kam dagegen sehr gut an und ermutigte die Band, ihr altes Label fallenzulassen und bei einem neuen anzuheuern, ihr erstes Album neu aufzulegen und der Rest… Ja, der Rest ist Geschichte. Wäre dem Produktionsteam von Countdown nicht dieser Schnitzer unterlaufen, wer weiß, ob wir sonst jemals wieder von Blondie gehört hätten.


Hört hier in die musikalische DNA von Blondie rein:

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Für die ganze Playlist klickt auf „Listen“.


Dass Blondie von Anfang an allerdings ebenso aneckten wie sie ein breites Publikum mit der süßlichen Power-Ballade In the Flesh für sich begeistern konnten, sagt bereits alles. Wo andere Bands an ihren Widersprüchen und Kontrasten zerbrachen, bezog die Band um Debbie Harry und Chris Stein genau daraus ihre Energie. Punk und New Wave trafen auf astreinen Pop und glamouröse Disco-Klänge, mit Rapture wagte sich die Gruppe sogar als eine der ersten Rock-Kombos überhaupt an die Hip Hop-Kultur heran. Blondie stehen somit beispielhaft für das, was früher als „cooles Wissen“ bezeichnet wurden: Sie wussten, wo der heiße Scheiß abging und wie er zu klingen hatte, bauten ihn selbst in ihre ganz eigene, eigensinnige Musik ein und schufen etwas Einzigartiges, nie vorher Dagewesenes. Das gilt natürlich auch heute noch, über zwei Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung der zwischen 1982 und 1997 aufgelösten Gruppe.

Und wie klingt das coole Wissen von Blondie nun genau? Das verrät uns ein Blick auf die musikalische DNA der Band um Debbie Harry, die farbenfroher ist als alles, was heute so im Radio zu hören ist. Denn Blondie waren ihrer Zeit nicht allein um ein paar Jahre, sondern gleich Jahrzehnte voraus.


1. Rhys Chatham – A Crimson Grail Part 2

Die siebziger Jahre in New York waren hart. Die Verbrechensraten gingen durch die Decken, die Märkte stagnierten. Armut machte sich breit und damit das Elend. Aber wo eine Krise ist, da wartet auch eine Chance. So faulig der Big Apple roch, so viele Menschen lockte er doch genau deswegen an. Wohnraum war günstig, die Obrigkeit lax und gegen die Tristesse des Alltags regte sich vor allem kreativer Widerstand. Ob die ersten Hip Hop-Block-Partys, die aufblühende Disco-Szene oder die Punk-Community: Hier ging etwas ab! In der Küche des Mercer Arts Center trat sich zwischen den Jahren 1971 und 1973 die Avantgarde der Stadt auf die Füße. Neben den dort stattfindenden Videoinstallationen war The Kitchen auch ein Austauschort für die Musikszene.

Verantwortlich für die Programmierung war der La Monte Young-Schüler Rhys Chatham, der sich gleichermaßen für Minimal Music, elektronische Kompositionen und später Punk interessierte, was Werke wie A Crimson Grail beweisen – eingespielt wurde es in seiner ursprünglichen Form von einem Orchester mit 400 Gitarren. Dank Chathams feinsinniger Kuration war auch Chris Stein völlig begeistert von der örtlichen Szene und wollte mitmischen. Zuerst heuerte er bei den Stilettoes an, wo Debbie Harry am Mikro stand, bevor sie gemeinsam mit Billy O‘Connor und Fred Smith eine neue Band gründeten.


2. Television – Marquee Moon

Wie diese Band hieß? Zuerst Angel and the Snake! Dann aber Blondie in Anspielung auf die Zurufe, die sich Harry – ein ehemaliges Model – auf den Straßen der Stadt gefallen lassen mussten. Aus dem erniedrigenden Sprüchlein wurde so eine Kampfansage an die Macker dieser Welt. 1975 formierte sich die Band neu und fing an, erste Gigs in den wichtigsten Clubs von New York zu spielen, wo sie gleichgesinnte Menschen und Bands vorfanden, deren Attitüde deutlich in ihrer Musik reflektiert wurde. Neben dem Max‘s Kansas City war das 1973 eröffnete CBGB der wichtigste Anlaufpunkt der Stadt. Patti Smith oder die Talking Heads begannen hier ihre Karrieren und die US-amerikanische Version des Punk-Sounds entwickelte sich ein paar Meter neben der berüchtigten CBGB-Toilette in Echtzeit voran.

Nachdem er Blondie im Frühjahr 1975 verließ machte eben jener Fred Smith, der zur Ursprungsformation der Band gehörte, mit einer anderen Truppe aus dem CBGB-Umfeld Karriere. Television legten 1977 mit Marquee Moon ein Album vor, das den Punk-Sound der Stunde schon wieder auflöste, mit konventionellen Harmonien aus dem Rock spielte und sogar Jazz-Elemente in sich aufnahm. Es sollte eine bahnbrechende, einflussreiche Platte werden, die ein Michael Stipe von R.E.M. bis heute neben Patti Smiths Horses zu einer der zwei besten LPs aller Zeiten zählt. Als sie damit auf Tour nach England gingen, nahmen sie Blondie gleich mit. Die beiden Gruppen verstanden sich aber wohl nicht sonderlich, wenn wir den Erzählungen Glauben schenken dürfen…


3. Ramones – Pet Semetary

Television gehörten eben zu den Exzentrikern, die ein Club wie das CBGB zwangsläufig hervorbringt. Und eigentlich lassen sich Blondie ähnlich kategorisieren. Ihre Musik war von Punk geprägt, spielte aber schon auf der Debüt-LP mit vielen anderen Elementen und begeisterte damit die Kritik, wenngleich die Verkäufe anfangs schleppend liefen. Mit den Punks kamen sie dennoch gut zurecht – sehr gut sogar. Als Tommy Ramone im Jahr 2014 starb, erinnerte sich Stein daran, die Band des Drummers von Anfang an geliebt zu haben. „Ich traf ihn früh“, erinnerte er sich. „Mit seiner Band Butch spielte er im Mercer Art Center, bevor es buchstäblich zusammenfiel.“

Als die beiden sich das nächste Mal über den Weg liefen, erzählte Tommy von seiner neuen Band. „Ich war vermutlich bei ihrer ersten Show im CBGB und erinnere mich noch genau daran, wie fantastisch sie trotz ihrer Unerfahrenheit waren“, so Stein. Noch 1990, als Harry und Stein lange nach der Auflösung von Blondie für eine kurze Tour durchs Land zogen, taten sie das unter dem Titel „Escape from New York“ gemeinsam mit den hageren Ramones. Und Songs wie Pet Semetary gehörten immer auf die Setlist von Blondie oder Debbie Harrys Solo-Shows. Die Zeit im CBGB schweißte beide Gruppen für immer zusammen.


4. Iggy Pop – Ordinary Bummer (Live)

Zwischen 1982 und 1997 war bei Blondie der Ofen aus – so halb zumindest, denn Harry und Stein trugen das Erbe der Band ja weiter. Interne Spannungen hier, Steins Autoimmunerkrankung und das eine oder andere Rock-Star-Problemchen wie illegale Substanzen und finanzielle Fehlkalkulationen ließen die Gruppe erst ihre Europa-Tour 1982 absagen und dann im November ihre Auflösung bekannt geben. 1997 aber raufte sich die Band wieder zusammen, gab im Mai des Jahres ein Reunion-Konzert und ging später auf eine internationale Tour. Währenddessen veröffentlichten sie beinahe klammheimlich ein neues Stück Musik.

Oder besser: ein altes. Denn bei Ordinary Bummer handelte es sich um eine Iggy Pop-Nummer vom Album Zombie Birdhouse, das die Gruppe unter dem Pseudonym Adolph‘s Dog einspielte. Eine etwas pikante Anspielung, denn mit Adolph war Adolf Hitler gemeint – und dessen Schäferhündin hieß nochmal wie genau? Eben, Blondie. Das Cover war eine Hommage an Pop, der sie – damals mit David Bowie als Teil seiner eigenen Band – auf Tour eingeladen hatte. „Sie waren unsere absoluten Helden“, erinnerte sich Harry an das explosive Doppelpack in einem Interview nach Bowies Tod Anfang 2016.


5. Roxy Music – More than This

Die ungezügelte „raw power“ von Iggy Pop und das glamouröse Auftreten Bowies waren jeweils für sich legendär, gemeinsam aber entzündeten sich an diesem Kontrast die intensivsten musikalischen Feuerwerke. Blondie waren ganz ähnlich, sie lebten von den vermeintlichen Widersprüchen, die ihre Musik von Anfang an auszeichneten. Von Avantgarde bis Punk reichte ihr Einflussspektrum und natürlich stand auch exaltierter Art Rock und Glam auf dem Programm. Dass sie 2006 den Roxy Music-Song More than This coverten, versteht sich da fast wie von selbst. Denn auch Blondie waren immer schon „mehr als das“!

So nahe die Verbindung zwischen Roxy Music und Blondie aus heutiger Sicht auch liegen mag, wurden die Trennlinien früher noch schärfer gezogen. Drummer Clem Burke verriet, dass er bereits zu Jugendzeiten mit seiner Passion für Roxy Music und andere auf taube Ohren stieß. „Ich war ein riesiger Fan von den New York Dolls und David Bowie, Roxy Music, Cockney Rebel, The Sweet und T.Rex. Meine Freunde aber mochten Zappa und Captain Beefheart, ihnen gefiel diese Musik gar nicht. Deshalb habe ich Leute gesucht, die ähnlich drauf waren wie ich.“ Er fand Blondie und damit ein paar sehr offene Menschen vor, die gutes Songwriting unabhängig von allen Genrebestimmungen zu wertschätzen wussten.


6. Randy and the Rainbows – Denise

Denn diese Band konnte auch mit ausgemachten Pop-Nummern etwas anfangen! Als Blondie 1978 ihr zweites Album Plastic Letters veröffentlichten, fand sich darauf eine etwas ungewöhnliche Cover-Version, die sogleich zur ersten Single ernannt wurde: Denise hieß der ursprünglich von Neil Levenson geschriebene Hit, der von Randy and the Rainbows bekannt gemacht wurde, einer Doo-Wop-Gruppe aus den frühen sechziger Jahren. Bei Blondie bekam die Nummer einen deutlichen Punk-Anstrich und klingt eher nach den Ramones als nach dem schmalzigen Original.

Wichtiger noch verdrehte Debbie Harry den Text leicht: Aus Denise wurde Denis, die männliche Form des Namens. Neben den improvisierten französischen Lyrics im Mittelteil gab die Gruppe dem Stück so eine ganz andere Bedeutung, indem sie die Sprecherrollen umkehrte und klar herausstellte, dass mit Harry eine Frau sprach. Was eigentlich nur logisch klingt, hatte Ende der siebziger Jahre – mit Frauenrechten war es noch nicht sonderlich weit her und dass eine Frau einer ganzen Band vorstand war keinesfalls üblich – eine noch größere Bedeutung. Der Erfolg gab der Gruppe aber recht: Mit Denis konnten Blondie ihren ersten internationalen Hit landen.


7. Kraftwerk – Metropolis

Sowieso waren die siebziger Jahre eine Zeit, in welcher neben den pompösen Rock-Operetten und den Exzessen der britischen Punk-Bewegung noch ganz andere Revolutionen stattfanden, wenngleich stiller und heimlicher. Mit der neu umgearbeiteten Version von Heart of Glass – eigentlich ein Reggae-inspiriertes Rock-Stück – toppten Blondie 1979 die Charts. Zwei Einflüsse waren dafür besonders wichtig: Einerseits (ausgerechnet) die Bee Gees mit dem unvergesslichen Stayin‘ Alive, deren Beat Burke auf der Aufnahme zu imitieren versuchte.

Andererseits öffneten sich Blondie spätestens mit Heart of Glass der neuen Technologie, die Ende der siebziger Jahre immer erschwinglicher wurde und ungeahnte Möglichkeiten bot. Jimmy Destri soll seine Truppe dazu gedrängt, mehr mit Synthesizern zu experimentieren und sie prominent in der neuen Version des Stücks einzubauen. Als große Vorlage diente eine deutsche Band, die Anfang der siebziger Jahre eine musikalische Revolution (und damit gleich die gesamte Zukunft) einläuteten. Stücke wie Metropolis vom Album Die Mensch-Maschine waren tanzbar und simpel, klangen aber verheißungsvoll und aufregend. Kein Wunder, dass sich auch Blondie dem Ruf der Zukunft nicht entziehen konnten.


8. Donna Summer – I Feel Love

Doch der stilistische Umschwung kam nicht bei allen gut an. „Die Ramones machten Bemerkungen über uns, dass wir Sell-Outs wären“, erinnerte sich Stein in einem Interview. „Im CBGB allerdings waren alle zufrieden und amüsiert darüber, dass wir einen Hit hatten. Und neidisch darauf, dass sie nicht dasselbe von sich behaupten konnten…“ Tja. Blondie polarisierten eben selbst dort, wo sie ihre Wurzeln hatten. Das ist mit Blick auf die Stimmung dieser Zeit wohl nur verständlich: Nicht nur von Kraftwerk, sondern auch von Disco war Heart of Glass beeinflusst – und Disco war damals der erklärte Feind. Wieso aber eigentlich? Wieso zum Beispiel trafen sich am 12. Juli 1979 bei der Disco Demolition Night im Chicagoer Chomiskey Park tausende Menschen, um ihre Disco-Platten zu verbrennen?

Einerseits wohl, weil für viele Disco mit tumben Konsum und egomanischer Selbstdarstellung gleichgestellt wurde. Andererseits wurde die Disco-Szene aus der LGBTQ-Szene heraus aufgebaut und das überwiegend von Menschen, die nicht weiß waren. Lange bevor die Bee Gees, Filme wie Saturday Night Life oder sogar ABBA auf den Zug aufsprangen, bot die Community denjenigen Zuflucht, die von der weißen Mehrheitsgesellschaft an den Rand gedrängt wurden. Tatsächlich also war Disco zumindest in seiner ursprünglichen Form mehr Punk als Punk selbst! Der Backlash gegen Disco war häufig homo- oder transphob bis offen rassistisch. Blondie aber zeigten, dass beide Subkulturen buchstäblich in Einklang zu bringen waren. Überrascht es da noch weiter, dass sie schon bald mit Giorgio Moroder zusammenarbeiteten, der mit Donna Summers I Feel Love das Subgenre Eurodisco aus der Taufe hob und damit nebenbei noch eine Schwulenhymne schuf, gesungen von einer Schwarzen?


9. Grandmaster Flash & The Furious Five – The Message

Es ist mit Blick auf die vielseitigen Einflüsse, die sich in Blondies Werk auftun, ganz eindeutig, dass diese Band das Miteinander dem Gegeneinander stets vorzog. Damit spiegelten sie von Anfang an wider, was New York zu einer der schönsten Städte dieser Welt macht, einem echten „melting pot“ der (Sub-)Kulturen. Neben Disco und Reggae (wir denken an The Tide Is High) war Hip Hop das jüngste Genre, das die Five Boroughs während Blondies Frühphase rasant eroberte – auch dank weißen Acts wie Blondie, die den Sound der schwarzen Viertel der Stadt mit ihrem Track Rapture aufnahmen.

Hip Hop wurde in ärmlichen Verhältnissen erfunden und spiegelte diese auch in seinen Texten wieder. Ein fundamentaler früher Rap-Track ist The Message von Grandmaster Flash & The Furious Five, der ungeschönt aus dem Leben im Ghetto erzählt. Neben Grandmaster Flash („Flash is fast, Flash is cool“) wird in Rapture auch Fab 5 Freddy, ein anderer Pionier des Hip Hops erwähnt. Er brachte Debbie und ihre Band zu den Block Partys der Bronx, wo sie ihre ersten Rap-Performances erleben durften. Eine Erfahrung, die sie mit der Welt teilen wollten, indem sie ein breites Publikum an Rap heranführten. „Für den Großteil des weißen Mainstreams war es das erste Mal, dass sie Rap zu hören bekamen und auf eine Art ebnete das sozusagen den Weg für das, was danach kam“, so Fab 5 Freddy selbst über Rapture.


10. No Doubt – Just a Girl

Mit ihrem furchtlosen Auftreten, ihrer einzigartigen Neugier für das Treiben weit abseits des Tellerrandes und nicht zuletzt ihrem fantastischen Songwriting waren Blondie ohne Frage stilprägend. Harry, Stein und ihre verschiedenen Mitstreiter haben ganze Generationen geprägt. Vor allem natürlich Harry, die als Frontfrau der Band für viele Künstlerinnen zum Vorbild wurde. Während sie noch weitgehend auf verlorenem Posten stand, wurden Frauen ab Ende der achtziger Jahre in der – nach wie vor – männerdominierten Rock-Welt immer sichtbarer und lauter. Zwei Bands waren es vor allem, die sich mit ihrem Schaffen auf Blondie bezogen. Zum einen waren da Garbage, deren Sängern Shirley Manson die Band im Jahr 2006 sogar in die Rock and Roll Hall of Fame einführen durfte.

Auch No Doubt und vor allem deren Sängerin Gwen Stefani berifen sich immer wieder explizit auf Blondie. Die Liste der Cover-Versionen ist lang, am bekanntesten sind ihre Interpretationen von One Way or Another und Call Me. Nicht wenige sahen in der Band zu ihren Anfangszeiten die Ablösung für die 1982 aufgelösten Blondie. Selbst Harry hatte immer nur lobende Worte für Stefani und ihre Truppe über. „Ich liebe Gwen. Ich verehre Gwen!“, rief sie in einem Interview. Warum auch nicht? Mit Songs wie Just a Girl wandte sich Stefani ebenso so selbstbewusst gegen Machos wie Blondie es einst taten – und zum Glück immer noch tun. Denn niemand löst so einfach Blondie ab!


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Popkultur

Zeitsprung: Am 22.5.2001 erscheint das erste Bon Jovi-Livealbum „One Wild Night“.

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Bon Jovi

Anekdoten, Jubiläen und wilde Geschichten: Was an diesem Tag in der Welt der Musik passiert ist, lest ihr täglich in unserem Zeitsprung. Heute: 22.5.2001."

von Christof Leim

Keine Frage: Bon Jovi dominieren den Hard Rock der Achtziger. Mit Slippery When Wet (1986) und New Jersey (1989) liefern sie zwei Nummer-eins-Alben hintereinander ab, daneben empfehlen sie sich als fleißige und mitreißende Liveband, die fast pausenlos durch die größten Hallen und Stadien in aller Welt tourt. Alleine die Konzertreise für Slippery dauert 15 Monate (von Juli 1986 bis Oktober 1987), danach hängen die Herren für New Jersey nochmal unfassbare 16 Monate (von Oktober 1988 bis Februar 1990) dran. Einen (offiziellen) Konzertmitschnitt dieser glorreichen Zeit sucht man allerdings vergebens.

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Hier könnt ihr in One Wild Night: Live 1985-2001 reinhören:

Klickt auf „Listen“ für das ganze Album.

Die erste „richtige“ Liveplatte erscheint nämlich erst viel später, am 22. Mai 2001. Da hat sich die Welt der Rockmusik schon weitergedreht, Grunge und Crossover sind gekommen und wieder gegangen. Bon Jovi haben mehrjährige Pausen eingelegt, Soloalben veröffentlicht und sich immer mehr zu einer erwachsenen Rockband entwickelt, die Springsteen stilistisch näher steht als Kiss und Aerosmith. Zuletzt brachten sie im Sommer 2000 das Album Crush auf den Markt, eine weitestgehend entspannte, oft balladeske Angelegenheit. Als Liveband aber lassen sie weiter nichts anbrennen und füllen immer noch die Stadien.


Für One Wild Night: Live 1985-2001 beschränken sich die Musiker nicht auf die Aufzeichnungen einer Show oder einer Tour, sondern stellen Songs aus drei Phasen ihrer Karriere zusammen: von aktuellen Konzerten im Jahr 2000 und Shows von der Mitte der Neunziger, als junge Rockhörer auf ganz andere Sounds standen, sowie von einem Gig in Tokio 1985. (Ja, die Herren sind schon früh ordentlich rumgekommen.) Aufnahmen aus den ganz großen Jahren, also von den Megatouren zu Slippery und New Jersey, fehlen sonderbarerweise.



Mit der Songauswahl decken Bon Jovi dabei alle Phasen ihrer Karriere ab; es finden sich die offensichtlichen Hits (Livin’ On A Prayer, Bad Medicine et al.), locker-flockiges Neunziger-Zeug (Something For The Pain, Something To Believe In) und damals neues Material wie Just Older oder It’s My Life. Als alte Schätzchen gibt es den ersten Hit Runaway vom 1984er-Debütalbum und In And Out Of Love vom oft (und zu Recht) vergessenen Zweitwerk 7800° Fahrenheit.



Interessant wird es bei den Coverversionen: Im südafrikanischen Johannesburg lassen Bon Jovi eine treibende Version von Neil Youngs Rocking In The Free World vom Stapel, bei I Don’t Like Mondays singt sogar Bob Geldof mit. (Für die Komplettisten: Diese Aufnahme wurde schon auf der Doppel-CD-Variante von These Days (1995) veröffentlicht; drei Mitschnitte aus Zürich gibt es ebenfalls auf der The Crush Tour-DVD. ) Bei der letzten Nummer schließlich, dem titelgebenden One Wild Night 2001 handelt es sich um einen Remix eines Tracks von Crush. Diese neue Version wird auch als Single ausgekoppelt, ebenso der alte Gassenhauer Wanted Dead Or Alive.



Alles in allem repräsentiert die Platte gut den musikalischen Stand der Gruppe zur Jahrtausendwende. Bon Jovi erweisen sich als souveräne Liveband mit guten Gesängen und einem Frontmann, der die Menge anzuspornen weiß. Natürlich klingen unsere Helden mittlerweile im Vergleich zur ungestümen Hardrockerei der Achtziger ein gutes Stück erwachsener. Was vor allem heißt: Der Chef schreit nicht mehr so viel, und die Gitarre macht weniger „Brett“. Das Album erscheint am 22. Mai 2001 und schlägt sich recht wacker in den Charts mit hohen Platzierungen in Europa (Platz 3 in Deutschland) und einem 20. Rang in den USA. Der nächste Konzertmitschnitt Inside Out lässt dann wieder bis 2012 auf sich warten, aber das ist eine andere Geschichte…

Zeitsprung: Am 28.4.1989 heiratet Jon Bon Jovi seine Jugendliebe – heimlich.

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„Hot Space“ verwandelt Queen vor 40 Jahren in eine Dance Pop-Band

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Queen
Foto: Kent Gavin/Mirrorpix/Getty Images

Vor 40 Jahren erschien Hot Space — jenes Queen-Album, das im Werk der legendären Band so richtig aus der Reihe tanzt. Betonung auf: Tanzt, denn hier regiert nicht heroischer Rock, sondern Disco. Bei vielen gilt die Platte als ungeliebter Ausreißer — wird ihr da Unrecht getan?

 von Markus Brandstetter

Hier könnt ihr Hot Space hören:

Es gab Zeiten, da betonten Queen noch extra, keinerlei Synthesizer in ihrer Musik zu verwenden. Im Juni 1981 gab’s dann aber eine ordentliche Kehrtwende in dieser Sache, denn als die Band ins Studio ging, um an ihrem neuen Longplayer zu arbeiten, wurden Synthesizer ein tragendes Element. Mehr noch: Queen vollzogen in den Augen vieler eine unverständliche Wandlung, denn plötzlich regierten Disco, Dance, R&B und Funk den Sound des britischen Quartetts. Damit nicht genug: Queen setzten sogar Drumcomputer ein — und die stets omnipräsente Leadgitarre von Brian May ordnete sich einer anderen Funktion unter.

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Roger Taylor sagt: John Deacon ist schuld

Geht es nach Schlagzeuger Roger Taylor, war es Bassist John Deacon, der die ersten musikalischen Impulse in diese Richtung setzte. „John war schon immer R&B-orientiert, unser Bassist, der Another One Bites The Dust schrieb, … was sich als die meistverkaufte Platte des Jahres herausstellte. Und ich glaube, das war der Song, der uns in diese Richtung katapultiert hat“, sagte Taylor damals — legte dann aber gleich nach, dass die Band mittlerweile der Meinung war, es etwas übertrieben zu haben. „Ich denke, wir sind zu weit gegangen und haben zu viel getan. … Jeder in der Band empfindet das jetzt so“, so Taylor.

Allerdings ist es nicht Deacon, dem im Nachhinein von der Band (minus Mercury) der schwarze Peter zugeschoben wurde — sondern Freddie Mercurys damaliger Manager Paul Prenter. Der war zwischen 1977 und 1984 für Freddies persönliche Angelegenheiten zuständig und übte in den Augen Taylors etwas zu viel Einfluss auf seinen Klienten aus. Und zwar so sehr, dass Taylor meinte, Prenter wollte Queen nach Gaybar klingen lassen. Eine Erklärung der etwas anderen Art hatte einer der Produzenten, Reinhold Mack, parat: Prenter habe Rockmusik gehasst — und habe Mercury regelrecht im Ohr gelegen.

Auch an die Aufnahmesessions an sich erinnert sich die Band nicht unbedingt gerne: Besonders die Aufnahmen in München (als zweiter Ort fungierte Montreux) zogen sich in die Länge. Die Band pflegte laut Brian May einen ungesunden Party-Lebensstil der in Orientierungslosigkeit resultierte.

Disaster und „Disco sucks“

Dass viele Fans und Kritiker*innen enttäuscht waren, ist wenig überraschend — denn Hot Space war definitiv eine Abkehr von dem, was die Band davor gemacht hatte. Der ehemalige Manager der Band, Jim Beach, sprach in der 2011 erschienenen Doku Queen: Days Of Our Lives sogar von einem regelrechten Desaster und erinnerte sich Fans, die mit „Disco sucks“-Banner zu Konzerten der Band kamen.

Das empfanden allerdings längst nicht alle so: Denn Michael Jackson verehrte das Album, bezeichnete es sogar als Inspiration für seinen Megaseller Thriller. Natürlich, bei Hot Space hat man es mit einem Ausreißer zu tun, einem Experiment einer etablierten Band, das längst nicht jeder gut fand und für viele sogar eine regelrechte Enttäuschung war. Und tatsächlich, in den nachhaltigen Queen-Kanon hat es daraus nur ein einziges Stück geschafft: das mit David Bowie in einer spontanen Session in Montreux entstandene Under Pressure, das für die Band in Großbritannien zum Nummer-eins-Hit wurde. Auch hier waren wieder Deacon und seine unglaublich eingängige Basslinie (wie schon bei Another One Bites The Dust) ausschlaggebend.

Zwei Jahre später kehrten Queen mit The Works wieder zu alter Form zurück. Hot Space geht auf alle Fälle als Experiment der Band in die Geschichte ein — als eines, das Teile der Band wohl gerne wieder rückgängig gemacht hätten, das aber auf alle Fälle ein kurzweiliges und interessantes Album ist, das dem damaligen Zeitgeist Rechnung trägt. Was Queen auch genügend Fans vorgehalten haben.

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25 Jahre „OK Computer“: Wie Radiohead den Prog neu erfinden

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Radiohead
Foto: Jim Steinfeldt/Michael Ochs Archives/GettyImages

Das Label geht von einem Flop aus, die Band setzt alles auf eine Karte: 1997 veröffentlichen Radiohead ihr drittes Album OK Computer. Die Bedenken sind unbegründet: Das Album wird zum kommerziellen Erfolg und gilt heute als eine der besten Platten aller Zeiten. Die ganze Geschichte der modernen Prog-Rhapsodie.

von Björn Springorum

Hier könnt ihr Ok Computer hören:

Es ist 1997, und in Großbritannien hat man so langsam aber sicher genug von Britpop. Die anfängliche Euphorie ist verfolgen, die Aufregung rund um den Battle Of Britpop von 1995 längst vergessen, die Sperenzchen und Eskapaden der Gebrüder Gallagher öde. Sicher, Be Here Now ist ein weiterer Oasis-Megaseller, doch die britische Rockmusik sehnt sich insgeheim nach einer neuen Marschrichtung. Die kommt von Radiohead – von wem auch sonst, wie man aus heutiger Sicht treffsicher urteilen würde. Mit ihrem dritten Album OK Computer sorgen sie nicht nur für einen der ganz großen Klassiker der intelligenten Rockmusik; sie erfinden mal so eben den Prog neu und führen die Musik des Königreichs mit sicherer Hand gen neues Jahrtausend.

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Desillusioniert in den Staaten

Das war damals selbst ihnen nicht zuzutrauen. Oder doch? Schauen wir uns mal ihre bemerkenswerte Karriere bis zum Release von OK Computer an: Ihr Debüt Pablo Honey erscheint 1993, ein schroffes und kratziges Rock-Album, das mit Creep ihren ersten Megahit enthält, ansonsten aber noch in die Kategorie „ausbaufähig“ fällt. Das nehmen Radiohead sehr ernst. Die Band, die sich 1985 an einer Jungenschule im ländlichen Oxfordshire gründet, wird durch Presse, Radio und Fernsehen gereicht, eine desillusionierende USA-Tour besiegelt fast das Schicksal der Band.

The Bends, ihr zweites Album von 1995, zeigt eine merklich gereifte, angekratzte, bittere Band. Die nackte Emotion, die Verletzlichkeit und die Verzweiflung machen die Platte zu einer der definitiven Scheiben der Neunziger. Lange Touren mit R.E.M. oder Soul Asylum durch Nordamerika, Europa und Japan folgen, wieder merkt die Band, dass sie echt nicht für die Straße gemacht ist, dass Touren zermürben, aufreiben, aushöhlen. Dennoch kommt es auf der Tour zu einer folgenschweren Begegnung mit Brian Eno. Für seinen Charity-Sampler nehmen Radiohead am 4. September 1995 die Nummer Lucky auf – in fünf Stunden.

Diese spontane, impulsive, unmittelbare Arbeitsweise löst etwas aus in der Band. Das ist bitter nötig, immerhin steht sie gerade vor dem riesigen Problem, einem sehr erfolgreichen Album einen Nachfolger zu bescheren. Sie beginnen im Juli 1996 die Aufnahmen in ihrem eigenen Canned Applause Studio, treten aber trotz der anfänglichen Inspiration auf der Stelle, kommen nicht vorwärts. Da erscheint die Einladung von Alanis Morissette, mit ihr durch die Staaten zu touren, natürlich verlockend. Was die Band nicht wissen kann: Diese Tour wird OK Computer überhaupt erst möglich machen. Bei einem Konzert erhalten sie Besuch von Regisseur Baz Luhrmann, der gern einen Radiohead-Song in seinem kommenden Film Romeo und Julia haben würde.

Wo sind die Hits?

Exit Music (For A Film), Radioheads wunderschöner Beitrag zum Shakespearschen Drama, wird zur Initialzündung für die Metamorphose. Sänger Thom Yorke sagte später mal: „Das war unsere erste Aufnahme, bei der mich jede Note berauschte. Darauf konnte ich stolz sein, das konnte ich laut aufdrehen und dennoch jede Sekunde genießen.“ Der Rest geht schnell: Sie quartieren sich in St Catherine’s Court ein, einem historischen Anwesen bei Bath, breiten sich in dem elisabethanischen Haus aus und nutzen Treppenhäuser oder Korridore für die Aufnahmen. Zwischen September 1996 und März 1997 entsteht dort ein Album, das erst mal zum Schreckgespenst für ihr damaliges Label Parlophone wird. Dort erwartet man natürlich ein zweites The Bends, ein Alternative-Rock-Manifest für eine verlorene Generation oder mit anderen Worten: Singles, Hits und klingende Kassen.

Da machen Radiohead aber nicht mit. Sie entschieden sich, alles auf eine Karte zu setzen, geben die 100.000 Pfund Vorschuss ihres Labels für Equipment aus und produzieren das Album mit Unterstützung von Haus-und-Hof-Produzent Nigel Godrich selbst. Mit anderen Worten: Radiohead steigen schon jetzt aus den Mechanismen des Marktes aus und nehmen ihr Schicksal selbst in die Hand. Nach der Seelensuche von The Bends richten sie ihren Blick nach außen und schreiben eine fast schon dystopische Rhapsodie, ein Album, das viel von dem vorweg nimmt, was im neuen Jahrtausend auf die Welt zurollt: soziale Entfremdung, Isolation, Konsumismus und das aussaugende Leben in der Großstadt.

Die Wiedergeburt des Prog

Musikalisch steht der nächste Quantensprung an. Wo die meisten anderen guten Bands zwischen Pablo Honey und The Bends mindestens noch eine weitere Platte gebraucht hätten, um eine ähnliche Entwicklung hinzulegen, liegen zwischen The Bends und OK Computer mindestens zwei Alben. Mit traumwandlerischer Sicherheit bewegen sich Radiohead durch ihren mitternächtlichen Garten aus Rock, Prog, Pop und Electronica, ein fließendes, inhärent nachdenkliches, kunstfertig geschmiedetes Album. Kurz: ein Werk, dem ein Creep oder ein Fake Plastic Trees fehlt. Die Plattenfirma ist schockiert, weiß nicht, was sie mit dieser Musik anfangen soll. Sie setzt die Verkaufsprognose von mehreren Millionen auf eine halbe Million herab.

Und wird eines besseren belehrt: OK Computer, das ist schon der damaligen Presse klar, ist eine Wasserscheide. Lange Songs, komplexe Arrangements, eine Vielzahl an Instrumenten: Radiohead beleben den Prog neu. Ihnen gelingt das Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band der Neunziger, ein musikalisches und lyrisches Meisterwerk, so voller Assoziationen, doppelter Böden, Schichten und Ebenen, dass man wochenlang darin abtauchen kann. Inspiriert von Bitches Brew, dem gewagten Album von Miles Davis, Ennio Morricone, Can, Pet Sounds oder dem besten Pop-Song aller Zeiten, A Day In The Live, gelingt Radiohead eine Preziose, ein seltenes Kunstwerk.

Entstanden nach einer Periode der Instabilität und Unsicherheit, erwachsen Radiohead aus ihrem Kokon und machen einfach das, was sich in diesem Moment richtig anfühlt: Musik, und das überwiegend zusammen. 80 Prozent von OK Computer sind live entstanden. Hätte ihre Plattenfirma Recht behalten, hätten Radiohead das 21. Jahrhundert nicht mehr als Band erlebt. So bescheren sie den späten Neunzigern das wichtigste Album, revitalisieren mal so ganz nebenbei den Prog und bereiten der Rockmusik den Weg ins neue Jahrtausend.

Und dennoch ist das 1997 nur der Anfang: 2000 werden Radiohead mit Kid A vollkommen den Verstand verlieren. Im streng positiven Sinne, versteht sich.

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10 Songs, die die Rockmusik verändert haben – Teil 3

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