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Popkultur

GUNS N’ ROSES REUNION – SO WILD WAR DIE ERSTE SHOW!

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Es hätte ein Aprilscherz von der üblen Sorte werden können, oh my Guns N`Roses! Ausgerechnet am 1. April war in Los Angeles ein Konzert angekündigt, von dem sich die meisten Fans wohl nicht mehr zu träumen erlaubt hatten. 23 Jahre ist es her, dass die Hardrockband Guns N`Roses sich auflösten, im Juli 1993 in Buenos Aires. Jetzt, 30 Jahre nach Bandgründung, kehren die gereiften Herren in ihrer Originalbesetzung auf die Bühne zurück. In ihrer Heimatstadt Los Angeles. Und ihre angekündigte Tour inklusive Coachella-Headlining heißt auch noch “Not In This Lifetime”, die Antwort von Axl Rose auf eine Interviewfrage nach einer möglichen Reunion von GNR mit Gitarrist Slash auf der Bühne. Es passte alles zu gut und war viel zu schön, um wahr zu sein.


Video: Ein glücklicher Fan hat in diesem Video noch mal das Interview mit Rose und dem Konzert zusammengeschnitten.


 Vielleicht aus diesem Grund hielten sich so viele Fans am vergangenen Freitag nicht an das strenge Film- und Fotoverbot, als nach gehörigem “Guns and Roses! Guns and Roses”-Gebrülle wahrhaftig Axl Rose, Slash, Duff McKagan und Dizzy Reed auf die Bühne kamen (Zeit: Sometime After 11pm, wie es auf dem Konzertplakat offiziell hieß). Die Ursuppe von GNR! Ein Wunder, ein Fest und zum Glück danach auch für alle im Netz nachzuerleben.   Auf der Bühne schienen die vielen Streitigkeiten, öffentlichen Beleidigungen und peinlichen Auftritte der Musiker vergessen. Zwischen Slash und McKagan stimmte endlich wieder die Chemie und gemeinsam mit Richard Fortus, Frank Ferrer und der neuen Keyboarderin Melissa Reese (Die erste Frau, die jemals mit GNR auf der Bühne stand! Man muss auch mit der Zeit gehen.) gelang den legendären Hardrockern ein bombastisches Konzert.   Die ersten Songs der wiedervereinten GNR waren “It´s So Easy” (was wohl nicht für die Reunion gelten kann) und “Mr. Brownstone”.


  Video von den ersten Minuten:


 

Kurzes Instagram-Video zu Mr. Brownstone:


Die Show im kleinen Troubadour war wohl auch ein bisschen als Warm-up für die Tour gedacht, die am heutigen Freitag in Las Vegas startet, dann auch in der zur Größe der Band passenden Megahalle. Für das Troubadour waren die 500 Tickets innerhalb von Sekunden ausverkauft und so gingen Tausende leer aus, unter ihnen auch Promis wie der Schauspieler und Ex-Wrestler David Arquette. Der stand wohl vor dem Troubadour und kam nicht hinein. Er hatte keine Tickets bekommen, schrieb später jedoch versöhnlich: “I’m gonna just try and listen on the radio.” Arquette besitzt in direkter Nachbarschaft zum Troubadour einen Club und hatte wohl vorgehabt, die Rocker zur Aftershow-Party in seinen Club einzuladen.

Die wollten sich wohl aber auf das Konzert konzentrieren und sagten die Party ab. So eine Tour mit insgesamt 27 Terminen bis Ende August macht man mit über 50 eben auch nicht mehr mit, ohne acht Stunden Schlaf und grüne Smoothies. Aber keine Sorge, auf der Bühne war alles wie früher.


Video Welcome To The Jungle:


Wer in West Hollywood als Band groß geworden ist, hat natürlich ein illustres Publikum. Auch ohne Arquette war die Dichte an Stars hoch. Unter anderem Jim Carrey, Nicolas Cage, Kate Hudson, Bradley Cooper, Lenny Kravitz und nicht zu vergessen Chris Brown standen auf der Gästeliste.



Nach dem fulminanten Auftritt im Troubadour bleibt nun abzuwarten, ob die Band es schafft, die gute Stimmung bis zum Ende der Tour aufrecht zu halten. Das Auftaktkonzert gibt jedenfalls Anlass zur Hoffnung. Sollte die Reunion anhalten und Guns N`Roses tatsächlich wieder richtig Musik zusammen machen, ist ein kleines 1.April-Wunder wahr geworden. Wenn nicht, kann man nicht mal richtig sauer sein. Was an diesem Tag passiert, ist mit Vorsicht zu genießen.

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