Maynard James Keenan wird 60: 10 Anekdoten aus dem Leben des Tool-Sängers

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Foto: Lindsay Brice/Getty Images

Maynard James Keenan ist eine der schillerndsten und enigmatischten Figuren in der Rockwelt – exzentrisch, eigenwillig und einzigartig. Egal ob mit Tool, A Perfect Circle oder Puscifer: der US-Amerikaner hat der Musikwelt seit vielen Jahrzehnten seinen Stempel aufgedrückt.

 von Markus Brandstetter

Aber Maynard ist noch viel mehr als „nur“ Rocksänger, wie wir im Folgenden mal beleuchten wollen. Zu Ehren des 60. Geburtstags von MJK widmen wir uns 10 spannenden Fakten aus seinem Leben! Los geht’s…

1. Maynard ist Winzer.

Maynards Liebe für gute Tropfen ging so weit, dass er die Caduceus Cellars & Merkin Vineyards in Arizona gründete. Somit hat er nicht nur einen Weinkeller, sondern auch einen Weinberg – und einen aufwändigen Nebenjob. Seit 20 Jahren setzt er sich dafür ein, den US-Wüstenstaat auf die Wein-Weltkarte zu setzen.

2. Er hat einen schwarzen Gürtel in Jiu-Jitsu.

Nicht nur in der Musik, auch im Sport feiert Maynard große Erfolge: 2024 erhielt er seinen schwarzen Gürtel in brasilianischem Jiu-Jitsu. Bei Podcaster Joe Rogan erzählte darüber: „Es ist das Härteste, was ich je in meinem Leben gemacht habe. Es ist etwas, das man sich hart erarbeiten muss.“

3. Er besuchte die Militärakademie.

Vor seiner Karriere als Musiker zog es Keenan im Jahr 1982 zur US-Armee. Von 1983 bis 1984 besuchte er die United States Military Academy. Der Wunsch, Künstler zu werden, war aber doch größer: Maynard verließ die Army und schrieb sich bei einem Kunstcollege ein.

4. Er verärgerte Courtney Love mit speziellen T-Shirts.

Gut, von dieser Aktion kann man halten, was man möchte: In den 1990er-Jahren ließ Maynard T-Shirts mit dem Aufdruck „Free Frances Bean“ anfertigen – und bezog sich damit natürlich auf die Tochter von Kurt Cobain und Courtney Love. Das war als Spitze gegen die Hole-Frontfrau gemeint und eigentlich mehr ein Scherz. Love fand das weniger witzig – und nannte Keenan eine „Medienh***“ – er kommentierte dies, dass er sich geehrt fühle, dass ihn gerade Love so nenne.

5. Seine Band Puscifer entstand als Comedy-Sketch.

1995 spielte Maynard in der ersten Episode der Kult-Comedyshow Mr. Show mit – als Mitglied einer fiktiven Band namens Puscifer. Die heute natürlich nicht mehr fiktiv ist. Dass Maynard durchaus komödiantische Talente hat, bewies er sowieso immer wieder.

6. Er sieht seinen eigenen Status gelassen.

Wenn ihn jemand als Ikone bezeichnet, dann ist das nicht sein Problem. „Wenn man behauptet, dass etwas, was ich gemacht habe, ikonisch ist, hat das nicht unbedingt etwas mit mir zu tun, sondern damit, wo man sich zu einem bestimmten Zeitpunkt in seinem Leben befand und ob etwas passierte, das bedeutete, dass man eine bestimmte Art von Worten und Klängen hören musste, die ausgedrückt wurden“, erklärte er im Interview mit Kerrang.

7. Er hasst es, dass Tool zu ernst genommen werden.

Tool haben eine sehr devote Anhängerschaft – und die, findet zumindest Maynard, nehmen die Sache dann doch etwas zu ernst. Das veranlasste den Sänger einmal, nicht ganz schmeichelhafte Worte gegenüber solchen Fans zu finden. „Viele Leute kriegen den Humor gar nicht mit, weil sie sich zu sehr auf den anderen Mist konzentrieren. Er geht einfach verloren“, erklärte Keenan 2015 der New Phoenix Times. Und bezeichnete diese Art von Fans dann etwas uncharmant als „unausstehliche Menschen“ und „Idioten“. Nun denn: Bitte nicht ZU ernst nehmen!

8. Er war Kandidat für den Gesangsposten bei Rage Against The Machine.

RATM-Gitarrist Tom Morello und Keenan sind alte Freunde, die beiden verbindet eine gemeinsame Geschichte. Als Morello die Band ins Leben rief, war der Sänger einer von zwei Kandidaten für den Frontmann-Job. Der zweite Kandidat war Zack de la Rocha – und der wurde es schließlich. Immerhin: Keenan ist auf dem Track Know Your Enemy zu hören – und ist immer noch mit der Band befreundet.

9. Er war Teil der Band Green Jelly.

Und ja, er ist auch auf dem Klassiker Three Little Pigs zu hören – genau wie übrigens auch Tool-Gitarrist Adam Jones!

10. Er half Mike Tyson bei der Kampf-Vorbereitung gegen Jake Paul.

Ach ja, Maynard hat nämlich auch eine Martial Arts Academy in Arizona – und die stellte er dem ehemaligen Box-Champion Mike Tyson zur Verfügung, damit der einen guten Trainingsort für seinen One-Off-Kampf gegen Jake Paul hatte.

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