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Popkultur

Mojos jazz-dancige Plattensammlung

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Der Mojo Club ist super und die meisten Dance-Jazz Fans würden wohl am liebsten jede Nacht in dem berühmten Hamburger Etablissement ihr Tanzbein schwingen. Da aber die wenigsten Zeit und Muße haben werden, jede Nacht auf der Reeperbahn rumzuhängen ist den Clubbetreibern eine pfiffige Lösung eingefallen. Der Mojo Club fürs Wohnzimmer!
Hier ist sie also: Zwölf Jahre Mojo Sampler zum durchhören und abgehen:
 

Mojo Club – Dancefloor Jazz Vol. 1
Dieser Startschuss für eine Serie zeitloser Sampler reiht Hochkaräter an Hochkaräter: Ob Funk der alten Schule mit Kool & The Gang, Brian Augers schmatzender Hammondorgel oder einer raunenden Nina Simone – hier ist für entspannte wie fiebrige Stunden etwas dabei.

Mojo Club – Dancefloor Jazz Vol. 2 – For What It´s Worth
Diesmal geht es exotischer zu als beim Auftakt. Sergio Mendés leitet diese Zusammenstellung mit südamerikanischem Schmiss ein, eine ein bunter Reigen losgeht: James Brown lässt niemanden stillstehen, und wer bei Sammy Davis nicht eng umschlungen tanzt, hat sowieso kein Herz und muss draußen bleiben, wenn dieses Ding aufgelegt wird.

Mojo Club – Dancefloor Jazz Vol. 3 – Work To Do
Der Titel sagt es schon: Hier wird geschuftet, denn Cocktails schlürfen kann man immer noch hinterher. Besondere Garanten für verbrannte Kalorien: Altmeister Mark Murphy und der ewige James Last, der mit “Happy Brasilia” einmal mehr beweist: Latin-Flair versteht man überall auf der Welt.

Mojo Club – Dancefloor Jazz Vol. 4 – Light My Fire
Nein, die Doors dienen nicht als Aufhänger für diesen Nonstop-Dauerbrenner: “Vol. 4” gilt den Diven, die abgesehen von Shirley Bassey oder Odetta tatsächlich männlich sind. Für südafrikanische Farbtupfer sorgt indes Ronald Mesquita, während Jorge Ben nach Brasilien entführt.

Mojo Club – Dancefloor Jazz Vol. 5 – Sunshine Of Your Love
Der Sampler schlechthin, wenn es mit dem Paartanz nicht so recht klappen will. Entweder beziehen sich diese Künstler direkt auf die holde Weiblichkeit, oder sie bitten selbige aufs Parkett wie Gilberto Gil – aber Vorsicht, dass man nicht an Hexen gerät, wie sie Julie Driscoll besingt.

Mojo Club – Dancefloor Jazz Vol. 6 – Summer In The City
Die unwiderstehliche Rezeptur bleibt gleich: Unsterbliche Einleitung (Quincy Jones), danach ein Mix aus sicherer Bank und bunten Überraschungen – nicht zu vergessen immer wieder James Last, der erneut mit dem Herzen im Süden schwelgt, und überhaupt einer Menge Sommer nicht nur in den Titeln.

Mojo Club – Dancefloor Jazz Vol. 7 – Give Me Your Love
Jawohl, hier dreht sich alles um die traute Zweisamkeit, aber das muss keine rührselige Sache sein. Beleg dafür gibt – natürlich – ein Franzose wie Michel Legrand, aber auch die Motown-Riege um Gladys Knight und Marvin Gaye, wobei der pflichtgemäße Samba auch nicht fehlen darf.

Mojo Club – Dancefloor Jazz Vol. 8 – Love The One You´re With
Öfter mal was Neues: Hier mag der eine oder andere große Name dabei sein (die Jackson Sisters glauben zu Recht an Wunder), aber in der zweiten Reihe tanzt es sich auch prima – gerne zu zweit wie Joane Grauer und Lorraine Feather oder gleich zu fünft wie Eddie Fisher.

Mojo Club – Dancefloor Jazz Vol. 9 – Never Felt So Free
Da bleibt kein Auge trocken: Satte 21 Abstecher in internationale Klangwelten bietet dieser Sampler, wobei das Motto klar sein dürfte: Party Music. Wenn das Zimbo Trio dann auf die Beatles anspielt und Eric Thöner mit ägyptischen Schönheiten kokettiert, weiß man noch einmal, dass Rhythmus eine globale Angelegenheit ist.

Mojo Club – Dancefloor Jazz Vol. 10 – Love Power
Und wieder eine Mischung, die Nörglern Beine macht, von wegen Jazz und angrenzende Genres seien nur was für Musikstudenten. Die gute Dusty Springfield gemahnt an die Kraft der Liebe, aber auch Brian Auger und Konsorten meinen mit “Break It Up” sicherlich nicht, dass wir uns trennen sollten. So jung kommen wir schließlich nie wieder zusammen.

Mojo Club – Dancefloor Jazz Vol. 11 – Right Now
Genau, keine Zeit verschwenden, so lautete das Motto gestern wie heute. Wo die einen Geschichte auf breiter Ebene geschrieben haben (Diana Ross), sind andere nicht minder schmackhafte Geheimtipps geblieben, denn wenn man die Namen dahinter auch nicht kennt, weiß man bei “The Woo-pee” oder “Salsa Boogie” sofort, woher der Hase hoppelt.

Mojo Club – Dancefloor Jazz Vol. 12 – Feeling Good
Diese fetzenden Instrumental-Ohrwürmer und nicht weniger eingängigen Gesangsstücke haben eines gemein: Sie verbreiten gute Laune. Wir empfehlen zur Einstimmung: den flammenden Buddy Guy sowie die beiden Gassenhauer Experten Claude Bolling und Lalo Schifrin.

 

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