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Popkultur

Pete Townshend’s Solokarriere wird digital

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Da Pete Townshend’s Solo Karriere fast genauso erstaunlich ist wie zu Zeiten von The Who, scheint es nun unabdinglich, dass nun auch sein gesamter Solo-Katalog zum Download verfügbar gemacht wurde.

Das erste seiner 11 Alben ist das passend betitelte, 1972 erschienene Album Who Came First – sein erstes Album ohne The Who. Das Album ist eine Sammlung an musikalischen Widmungen für Meher Baba, Townshend’s spirituellem Master, und enthält Songs von weiteren Baba Anhängern, wie Ronnie Lane und Billy Nicholls.

Für Rough Mix holte sich Townshend Ronnie Lane ins Boot. Das Album triumphiert mit Größen wie Eric Clapton, John Entwistle und Charlie Watts und featured den wunderbaren Track Heart To Hang Onto. Auf Empty Glass ist neben dem US Top Ten Hit Let My Love Open The Door auch Rough Boys, Empty Glass und A Little Is Enough zu finden.

Das 1982 veröffentlichte Album All The Best Cowboys Have Chinese Eyes beinhaltet Face Dances pt 2 und Uniforms (Corps D’Espirit), sowie ein begleitendes Promo Video für den frischgebackenen Sender MTV.

White City erzählt die Geschichte der Arbeiterklasse von West London, Pete’s ehemaligem Tummelplatz. Die Songs handeln von verlorener Liebe, Rassen-Spannungen sowie zerbrochenen Träumen.

The Iron Man ist Pete’s Version der gleichnamigen Story von Ted Hughes. Veröffentlicht wurde es 1989, nachdem Pete und Hughes sich während seiner Zeit bei dem Verlag Faber and Faber kennengelernt hatten. Das Album weist unter anderem Beiträge von musikalischen Koryphäen wie Nina Simone und John Lee Hooker auf (der den titelgebenden Iron Man mimt).

 
Townshend-solo
Das 1993 veröffentlichte Psychoderelict ist ein vielschichtiges Konzeptalbum, welches auch Dialoge aus Pete’s Lifehouse Projekt zur Schau stellt. Die daraus resultierende Tour wurde zu etwas ganz Besonderem, so performten Schauspieler das Spektakel zeitgleich mit der Band auf der Bühne.

Die von der Kritik so gefeierte Album Serie Scoop gibt den Hörern das spezielle Privileg hinter die Kulissen eines der größten Songwriters schauen zu dürfen. Denn die Alben enthalten Pete’s Demos für sowohl The Who als auch seine Solo Projekte. Die erste Scoop wurde 1983 veröffentlicht, mit Klassikern wie The Who’s So Sad About Us, Squeeze Box, Circled, Behind Blue Eyes und Love Reign O’er Me. Eine weitere Scoop folgte 1987 mit den Demos von Pinball Wizard, Substitute, You Better You Bet und Pictures of Lily. Die dritte Scoop erschien 2001 und brachte Townshend’s ursprüngliche Versionen von The Real Me, Sea And Sand und Eminence Front zum Vorschein.

Im Februar 1985 organisierte Pete zwei Charity Shows in Londons Brixton Academy. Die ausverkauften Shows unterstützten die Double O Charity, welche von The Who in den 1970ern ins Leben gerufen wurde. Pete und seine Band traten unter dem Banner ‘Deep End’ auf – einer von ihnen war Pink Floyds Gitarrist David Gilmour. Die gemeinsame Performance dieser Abende sind auf Deep End Live zu hören und featuren I Put A Spell On You und Barefooting, damalige Hits wie Save It For Later von The Beats, und eigene Klassiker wie Pinball Wizard und Behind Blue Eyes.

 

Den neu veröffentlichten Katalog zum Download gibt es hier bei iTunes, Google Play und Amazon MP3.
Oder hört es direkt auf Spotify.

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