------------

Popkultur

“We Can Work It Out” – Das Beatles-Video neu remastert

Published on

“We can work it out” – Wir kriegen das schon hin – singt Paul McCartney im Herbst 1965 die Zeile aus dem gleichnamigen Beatles-Song in die Kamera. Und immer, wenn er zu John Lennon rüberschielt, muss er lachen. Zuvor soll er sich mit seiner damaligen Freundin, der Schauspielerin Jane Asher gestritten haben. McCartney hielt sich da bedeckt, sagte jedoch gegenüber dem Musikjournalisten Barry Mile einmal: “The lyrics might have been personal. It is often a good way to talk to someone or to work your own thoughts out. It saves you going to a psychiatrist.” Right on.

Der Song erschien zusammen mit Day Tripper und sollte nie Teil des Live-Repertoires werden. Dafür nahmen die Vier am 23. November 1965 in den Twickenham Film Studios in London drei verschiedene Videos auf, die sie an TV-Sender schickten. Das beliebteste von ihnen wurde nun aufwendig restauriert. Es zeigt die fab four in klassisch geschnittenen Anzügen und Rollkragenpullowern in einem schwarz-weiß-Video. McCartney singt die Strophe, dabei muss er immer wieder grinsen. Lennon sitzt an einem Harmonium, das man zuvor in der hintersten Ecke des Studios gefunden hatte. Er wackelt mit dem Kopf und pfeift in die Kamera. Für den Refrain setzt Lennon ein und beide singen:

Life is very short, and there’s no time
For fussing and fighting, my friend
I have always thought that it’s a crime
So I will ask you once again

Trotz ernstem Thema Beziehungs-Clinch scheinen die Vier beim Aufnehmen des Videos viel Spaß gehabt zu haben. Besonders der Schluss ist witzig, wenn Lennon höchst dramatisch in die Tasten greift und McCartney diese Pose nachäfft.

Schaut euch hier das Video nach Bild- und Ton-Remastering an.


Mehr zu den Beatles:

“Hello, Goodbye” – Das Beatles Video in der restaurierten 2015 Version

The Beatles – 1 bekommt ein HD Upgrade! Äh, bitte?

 

Popkultur

Zeitsprung: Am 14.8.1992 fordern Motörhead: „March Ör Die“!

Published on

Anekdoten, Jubiläen und wilde Geschichten: Was an diesem Tag in der Welt der Musik passiert ist, lest ihr täglich in unserem Zeitsprung. Heute: 14.8.1992.

von Christof Leim

March Ör Die (nur stilecht mit den Punkten über dem „O“!) könnte eigentlich auf dem grandiosen 1916 aus dem Vorjahr aufbauen, mit dem die Krachpiraten um Lemmy Kilmister sogar eine Grammy-Nominierung abgesahnt hatten. Doch es läuft nicht so rund mit der zehnten Motörhead-Platte: Ein Mitstreiter muss gehen, die Songs zünden nicht, wie sie sollen, und bei den Aufnahmen steht die Stadt in Flammen. Am 14. August 1992 erscheint die Platte.

Hier könnt ihr euch das Album anhören:

Auf 1916 hatte der schon für Rock’n’Roll (1987) zurückgekehrte Urschlagzeuger Philty gespielt, doch noch während der Aufnahmen zu March Ör Die fliegt er wieder raus. Diese Entscheidung fällt seinen Kollegen nicht einfach, doch sowohl Lemmy als auch Gitarrist Phil Campbell geben später zu Protokoll, dass Taylors Schlagzeugspiel zusehends schlechter wurde und er selbst damit nicht mal ein Problem hatte. Somit markiert das das Stück Ain’t No Nice Guy Philthys finalen Studiobeitrag zur Motörhead-Geschichte.

5 Wahrheiten über Motörhead

Für ihn springt zunächst Trommelveteran Tommy Aldridge ein, den wir von Whitesnake und Ozzys Band kennen. Mit ihm nehmen Motörhead das Gros des Materials auf, doch es steht von vorne herein fest, dass er kein festes Mitglied werden wird. Deshalb erinnert sich Lemmy an den Drummer von King Diamond, einen griechisch-stämmigen Schweden namens Mikkey Dee. Den hatte der Boss schon früher mal gefragt, aber eine Absage bekommen. Jetzt hat Dee Zeit, spielt vor – und überzeugt. „Er klang sofort sehr gut“, kommentiert Meister Kilmister später. „Es war klar, dass das funktionieren würde.“ Der Neue trommelt noch eben den Song Hellraiser und die B-Seite Hell On Earth ein (beide Nummern erscheinen auf dem Filmsoundtrack zu Hellraiser III). Damit steht das letzte Vierer-Line-up von Motörhead aus Lemmy, den beiden Gitarristen Phil Campbell und Michael „Würzel“ Burston sowie Mikkey Dee. Lange halten sollte das auch nicht, aber das ist mal wieder eine andere Geschichte. 

Das neue Vierer-Line-up: Campbell, Kilmister, Dee, Burston (v.l.)

Während der Aufnahmen in Los Angeles Ende April brechen die so genannten „Rodney King Riots“ aus und versetzen die Stadt in einen Ausnahmezustand. Lemmy erzählt später: „In der Lounge des Studios habe ich im Fernsehen ein brennendes Haus gesehen. Als ich aus dem Fenster geguckt habe, war da die Rückseite des gleichen Hauses. Der Stadtteil sah aus wie ein Kriegsgebiet: Alles war dunkel, man konnte nur die Flammen sehen.“

Für Ozzys No More Tears (1991) hatte Lemmy vier Texte beigesteuert (und damit nach eigenen Aussagen mehr Geld verdient als in 15 Jahren Motörhead). Auf March Ör Die singen die beiden alten Kumpels dann ein Duett – bei einer Ballade: I Ain’t No Nice Guy basiert auf Akustikgitarre und Piano, das Gitarrensolo spielt Slash. Weil alle Beteiligten sich gerade großer Popularität erfreuen und der Song auch was kann, stehen alle Zeichen auf Sturm bzw. „Radioerfolg“, doch es kommt mal wieder anders.

Vielen Songs auf March Ör Die fehlt Biss

Die Plattenfirma WTG verweigert die Unterstützung, angeblich weil der Mutterkonzern Epic/Sony sein Tochterunternehmen (bei dem Motörhead unter Vertrag stehen) an die Wand fährt und von der Steuer absetzen will (sagt zumindest Lemmy). Die 8000 US-Dollar für das Musikvideo bezahlt die Band selber, Ozzy und Slash kommen ohne Honorar vorbei. MTV und die immens wichtige Sendung Headbanger’s Ball spielen den Clip zwar, aber erst mit mehrwöchiger Verspätung, weil das Label die nötigen Freigaben nicht erteilt. Kein Wunder also, dass die Zusammenarbeit mit dieser Platte endet (und Motörhead sich auf eine Plattenfirmen-Odyssee begeben müssen).

Zu den Höhepunkten von March Ör Die gehört eine Neuaufnahmen von Hellraiser, das Ozzy bereits auf No More Tears veröffentlicht hatte. Natürlich klingt das Ganze bei Motörhead ein bisschen dreckiger. Ansonsten fehlt etlichen Songs der Platte in Rückschau doch ein wenig Biss: Die meisten Nummern stampfen in mittlerem Tempo dahin, und nur wenige schaffen es später in Motörhead-Setlisten. Auch ein Cover des Klassikers Cat Scratch Fever gerät nicht so cool wie man erwarten könnte (das kriegen Pantera auf dem Detroit Rock City-Soundtrack besser hin). 

Insgesamt klingt March Ör Die zwar räudig und natürlich voll nach Motörhead, aber sondersam gebremst. Als Klassiker geht die Scheibe also nicht in die Bandgeschichte ein, bildet aber eine gute Brücke zu Bastards (1993) und Sacrifice (1995). Davon erzählen wir dann ein andermal…

Zeitsprung: Ab 10.3.1979 rattert die Doublebass auf „Overkill“ von Motörhead.

Continue Reading

Popkultur

Meilenstein im Blitztempo: Wie Big Mama Thornton mit „Hound Dog“ einen Grundstein des Rock’n’Roll legte

Published on

Big Mama Thornton
Foto: Jim Barron/Redferns/Getty Images

Geschrieben in 15 Minuten, aufgenommen am nächsten Tag und für immer ein Teil der Rockgeschichte: Mit Hound Dog landete Big Mama Thornton nicht nur ihren größten Hit, sondern leistete auch einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des Rock’n’Roll. Ein Künstler feierte mit dem Song allerdings noch größere Erfolge.

Hier könnt ihr euch einige der besten Songs von Big Mama Thornton anhören:

„You ain’t nothin’ but a hound dog“: Noch heute steht diese Zeile für die energiegeladenen Anfangstage des Rock’n’Roll. Geschrieben wurde die Nummer allerdings nicht für Elvis Presley, der mit dem Song einen der größten Hits seiner erstaunlichen Karriere landete. Nein, eigentlich komponierten die beiden Songschreiber Jerry Leiber und Mike Stoller das Stück für Willie Mae „Big Mama“ Thornton — und zwar in Rekordzeit. „Für Hound Dog haben wir etwa zwölf bis 15 Minuten gebraucht“, berichtet Leiber 1990 in einem Interview mit dem Rolling Stone. „Der Song ist nicht sonderlich kompliziert.“ Doch wie kam es eigentlich zu der Zusammenarbeit zwischen Leiber, Stoller und Thornton?

Wir schreiben den 12. August 1952. Bandleader und Musikproduzent Johnny Otis hat die 19-jährigen Songschreiber Leiber und Stoller zu sich nach Hause eingeladen, damit sie Big Mama Thornton kennenlernen können. Das Duo hört der Sängerin bei einer Probe zu und Otis fragt, ob die Zwei einen Song für Thornton schreiben können. Noch am selben Nachmittag entsteht Hound Dog. „Sie war eine wunderbare Blues-Sängerin mit einem großartigen anklagenden Stil“, schwärmt Stoller im Rolling-Stone-Interview von Thornton. „Es war aber nicht nur ihr Stil, sondern auch ihr Aussehen, das Hound Dog beeinflusst hat, und uns auf die Idee gebracht hat, dass sie den Song eher brummen soll.“

„Erzähl mir nicht, wie ich den Blues zu singen habe.“

Schon am nächsten Tag steht Thornton im Studio und singt das Stück ein. Die Produktion übernehmen Leiber und Stoller zum ersten Mal selbst. „Wir haben uns Sorgen gemacht, weil der vorherige Schlagzeuger nicht das gleiche Gefühl rüberbrachte wie Otis bei den Proben“, erklärt Stoller in der Autobiografie des Komponistenpaares. „Jerry fragte Johnny, ob er nicht das Schlagzeug einspielen kann. ‚Niemand bringt diesen Groove so auf den Punkt wie du‘, sagte er. Johnny fragte: ‚Und wer betreut die Aufnahme-Session?‘ Stille. ‚Ihr Zwei?‘, fragte er. ‚Die Kids betreuen die Aufnahme?’ Ich sagte: ‚Klar. Die Kids haben es geschrieben. Also lass es die Kids tun.’ Johnny grinste und sagte: ‚Warum nicht?‘“

Bei den Proben geraten die Songschreiber und Thornton aneinander. Leiber und Stoller möchten, dass die Sängerin das Stück ein wenig anders umsetzt, nehmen ihren Mut zusammen und weisen sie darauf hin. Mit ihrer Größe von etwa 1,80 Metern, einem Gewicht von 115 Kilo und zahlreichen Narben im Gesicht macht Thornton ihrem Spitznamen „Big Mama“ alle Ehre, schaut die beiden Komponisten kühl an und sagt: „Weißer Junge, erzähl mir nicht, wie ich den Blues zu singen habe.“ Touché. Trotz der Unstimmigkeiten finden Thornton, Leiber und Stoller einen Kompromiss und erschaffen die Aufnahme, die Generationen an Rock’n’Roll-Musiker*innen beeinflussen wird.

Hound Dog: Ein Rock’n’Roll-Standard für die Geschichtsbücher

Zu diesen Rock’n’Rollern zählt auch ein junger Mann namens Elvis Presley, der zwei Jahre später seinen ersten Hit That’s All Right aufnimmt. Mit seiner Version von Hound Dog landet der „King“ weitere zwei Jahre später einen der größten Erfolge seiner Karriere. Er verändert dazu einiges an dem Stück, ob in musikalischer oder lyrischer Hinsicht. „Alles wirkte unfassbar nervös, zu schnell, zu weiß“, findet Stoller. „Aber wissen Sie, nachdem sich die Single sieben oder acht Millionen Mal verkauft hatte, klang sie besser.“ Die erste Aufnahme des Songs wird immer die von Big Mama Thornton bleiben — und die steht noch heute für die aufregenden Anfangstage des Rock ‘n‘ Roll.

Du willst nichts mehr in der Rockwelt verpassen? Melde dich hier für unseren Newsletter an und werde regelmäßig von uns über die wichtigsten Neuigkeiten, die spannendsten Geschichten sowie die besten Veröffentlichungen und Aktionen informiert!

Die frühen Frauen des Rock’n’Roll: Wichtig, aber übersehen

Continue Reading

Popkultur

Zeitsprung: Am 13.8.1999 veröffentlichen Kiss den Film „Detroit Rock City“.

Published on

Anekdoten, Jubiläen und wilde Geschichten: Was an diesem Tag in der Welt der Musik passiert ist, lest ihr täglich in unserem Zeitsprung. Heute: 13.8.1999.

von Christof Leim

Einmal sind Kiss mit einem Filmprojekt schon auf die geschminkten Nasen gefallen: 1978 verfehlten die damaligen Superstars mit Kiss Meets The Phantom Of The Park ihr Ziel der crossmedialen Weltherrschaft ziemlich deutlich (wie man hier im Detail nachlesen kann). Zwei Dekaden später versuchen sie es erneut: Am 13. August 1999 startet Detroit Rock City in den Kinos – und erweist sich als Comedy-Trash mit viel Siebziger-Vibe…

Detroit Rock City (der Film) schlägt gewissermaßen eine Brücke zwischen zwei Hochphasen von Kiss: Er entsteht 1999, als die Band dank der Reunion der Originalbesetzung wieder zu den größten Geldverdienern im internationalen Rock’n’Roll-Zirkus zählt. Die Handlung des Streifens wiederum spielt 1978, als Kiss vor allem in den USA zu einem kulturellen Phänomen geworden sind und auf einer beeindruckenden Welle des Erfolges reiten. Die Burschen veröffentlichen im September 1978 sogar am gleichen Tag vier Soloalben.

Die Handlung ist schnell umrissen: Vier Kumpels namens Hawk, Lex, Trip und Jam lieben Kiss (wie so ziemliche alle US-Teenager der Siebziger) und spielen sogar in ihrer eigenen Coverband, um ihren Helden zu huldigen. Die wiederum sind für ein großes Konzert in Detroit (wo sonst?) angekündigt, Tickets dafür haben die Jungs bereits am Start – bis die ultrareligiöse Mutter von Jam dahinterkommt und die Eintrittskarten kurzerhand verbrennt. Klar, denn Kiss steht ja bekanntermaßen für „Knights In Satanic Service“.

Also suchen sich die Vier anderweitig Zutritt zur Show und eine Möglichkeit, überhaupt nach Detroit zu kommen. Bis sie Kiss mit Feuer und Explosionen live erleben, müssen sie sich mit Discoschnöseln und Pfarrern rumschlagen, werden vermöbelt, bestohlen, übers Ohr gehauen und zerlegen eine Damentoilette (Ladies Room, get it?). Einer tritt zwischendurch in einem Stripclub auf, der nächste knutscht in einem Beichtstuhl (mit einem Mädel namens Beth, klar), ein anderer wird von einer älteren Lady entjungfert, die von Gene Simmons’ Ehefrau Shannon Tweed gespielt wird. Und Jam geigt seiner konservativen Mutter die Meinung. Dass dazwischen einiges an Mobiliar zu Bruch geht, versteht sich von selbst.

Die Regie übernimmt Adam Rifkin, als Produzent fungiert Gene Simmons, und alle vier Kiss-Musiker treten bei der großen Show am Ende auf. Einige der Schauspieler kennt man ebenfalls: Edward Furlong („Hawk“) spielte in Terminator 2, Natasha Lyonne („Christine“) gehört zur Besetzung von Orange Is The New Black. In den weiteren Hauptrollen: Sam Huntington, Giuseppe Andrews und James DeBello.

Neue cineastische Höhen erklimmt Detroit Rock City damit nicht, sondern erweist sich als überdrehter Klamauk in „bester“ Tradition des Ramones-Streifens Rock’n’Roll High School. Allerdings bietet das bei entsprechender Affinität zu Trash, Seventies und Kiss durchaus einen Unterhaltungswert. Das reicht für einen gewissen Kultstatus, doch geschäftlich ist das Projekt ein formidabler Flop: 17 Millionen US-Dollar soll es gekostet haben, knappe sechs spielt es ein. Nach dem Kinostart am 13. August 1999 kommt schon im Dezember des gleichen Jahres die Homevideo-Variante. 

Der Soundtrack indes macht Spaß, vor allem wegen cooler Coverversionen. So spielen Pantera Cat Scratch Fever (was sogar als Single veröffentlicht wird), Everclear covern The Boys Are Back In Town, Drain STH machen 20th Century Boy zur Doom-Nummer, und die Donnas rocken Strutter. Lediglich der Versuch von Marilyn Manson, sich des AC/DC-Manifests Highway To Hell anzunehmen, darf wegen völliger Seelenlosigkeit als erschreckendes, aber glücklicherweise fast vergessenes Verbrechen der Musikgeschichte betrachtet werden. Dazu gibt es Klassiker von Van Halen, Black Sabbath, Cheap Trick, Bowie und The Sweet, noch zwei Kiss-Gassenhauer (Shout It Out Loud, Detroit Rock City) und sogar einen neuen Song unserer liebsten Schminkemonster. Nothing Can Keep Me From You läuft während der Credits und drückt ordentlich auf die Tränendrüse. Geschrieben hat ihn Hitkomponistin Diane Warren, Paul Stanley singt (ziemlich gut), ansonsten spielt keiner der Band mit. (Es soll lediglich Ex-Gitarrist Bruce Kulick den Bass übernommen haben.) Braucht man nicht.

Überhaupt lässt die Stimmung im Line-up damals schon zu wünschen übrig, nicht zuletzt wegen dieses Films, wie Ace Frehley und Peter Criss in ihren Autobiografien berichten. Vor allem Ace kann es Gene nicht verzeihen, dass eine Szene mit seiner Tochter Monique angeblich absichtlich rausgeschnitten wird. Aber das sind mal wieder andere Geschichten.

Interview: Kiss zum Abschied: „Es wird schmerzhaft und schön!“

Continue Reading

Latest Music News

Top Stories

Don't Miss

[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]