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Foo Fighters/Dee Gees veröffentlichen Performance-Video von Bee-Gees-Cover

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Jason Armond / Los Angeles Times via Getty Images


Disco-Grohl schlägt wieder zu! Die Foo Fighters, pardon: die Dee Gees veröffentlichten ein Performance-Video zu You Should Be Dancing — und damit einen Vorboten ihres kommenden Albums HAIL SATIN.

 von Markus Brandstetter

Am 17. Juli 2021 veröffentlichen die Foo Fighters ihr neues Album — so quasi. Beim neuen Werk von Dave Grohl & Co. handelt es sich nämlich um kein reguläres Studiowerk, sondern um ihr Disco-Album HAIL SATIN, das die Band unter ihrem Alter Ego Dee Gees veröffentlicht. Worauf wir uns einstellen dürfen, wissen wir bereits — das neue Video der Band, You Should Be Dancing, erfüllt diese Erwartungen genauestens.

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Dee Gees covern Bee Gees

Bei You Should Be Dancing  handelt es sich natürlich um einen Song der Bee Gees, nicht der Dee Gees. Grohl & Co. bleiben in ihrer Version der Ästhetik treu. Der ehemalige Nirvana-Drummer präsentiert sein bestes Dance-Falsett, Taylor Hawkins treibt mit stampfenden Disco-Beat an, an Keyboards wird nicht gespart — und die Gitarren sind mit ordentlich Wah-Wah angereichert. Natürlich ist auch das Video in bester Disco-Optik gehalten.

Grohl selbst erklärte den Entstehungsprozess des Songs in einem Interview mit Jo Wiley von BBC (zitiert von Blabbermouth.com) so:  „Wir sind jeden Tag in unser Studio gegangen und haben Sachen gefilmt und aufgenommen, und an diesem einen Tag hatten wir unsere Liste mit Dingen, die wir tun sollten, und darauf stand: ‚Nimm einen Coversong für Jo auf.’ Und während wir uns darüber unterhielten, sagte jemand: ‚Hey, hast du die BEE GEES-Dokumentation gesehen?’ Und ich war wie der letzte Mensch auf Erden – der einzige Mensch, der sie nicht gesehen hatte! Also habe ich gesagt: Warum machen wir nicht einfach einen BEE GEES-Song?’ Und jemand sagte: ‚Okay… wie willst du es machen?’ Und ich sagte: ‚Nun, lasst es uns wie die BEE GEES machen!’

Die Setlist von HAIL SATIN

HAIL SATIN enthält fünf Studio- und fünf Livetracks. Die Setlist lautet wie folgt:

Side A – The DEE GEES:

01. You Should Be Dancing
02. Night Fever
03. Tragedy
04. Shadow Dancing

05. More Than a Woman

Side B – Live At 606:

01. Making A Fire
02. Shame Shame
03. Waiting On A War
04. No Son Of Mine
05. Cloudspotter

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Mit Dave Grohl an den Drums: Foo Fighters covern Queen!

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„Music was my first love“: Sänger und Komponist John Miles gestorben

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John Miles
Foto: Michael Putland/Getty Images

John Miles ist tot. Der britische Musiker und Komponist starb am 5. Dezember 2021 im Alter von 72 Jahren im englischen Newcastle. Bestätigt wurde der Tod von seinem Management. Laut seinem Manager Cliff Cooper sei er friedlich nach kurzer, schwerer Krankheit eingeschlafen.

von Markus Brandstetter

Auf seiner offiziellen Facebook-Seite bestätigte auch die Familie Miles’ Ableben und zollte ihm mit einem Posting Tribut. „Wir sind erschüttert, mitteilen zu müssen, dass ‚Mr. Music’ John Miles leider nach kurzer Krankheit friedlich verstorben ist. Er war ein liebevoller Ehemann, Vater und Großvater und wir alle werden ihn mehr vermissen, als es Worte je ausdrücken könnten“, heißt es darin. „Wir bitten Sie, unsere Privatsphäre in dieser äußerst schwierigen Zeit zu respektieren. Er wird für immer in unseren Herzen und mit dem wunderbaren musikalischen Erbe, das er hinterlassen hat, weiterleben. Du warst unsere erste Liebe und wirst unsere letzte sein. Unser Ehemann, Vater, Großvater und Held. Wir lieben Dich.“

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Music und Rebel

Bekannt wurde Miles 1976 durch seinen Song Music — eine groß angelegte, ausufernde Rocknummer, die alleine schon wegen ihrer ersten Textzeile „Music was my first love / And it will be my last“ in die Musikgeschichte einging. Mit dem dazugehörigen Album Rebel konnte John Miles einen großen Erfolg landen. Genug Studioerfahrung hatte er zu diesem Zeitpunkt bereits gesammelt: Zuvor arbeitete er unter anderem in den legendären Abbey Road Studios.

Karriere als Sideman

Da seine Solokarriere sich nach Music (das von Alan Parsons produziert wurde) allerdings nicht so gestaltete, wie er sich das erhofft hatte, arbeitete er fortan mehr für andere Musiker — darunter mit Alan Parsons (in dessen Band er einer der Sänger war) sowie mit Led-Zeppelin-Gitarrist Jimmy Page auf dessen Album Outrider.

Miles verdiente sich sein Leben auch als Sideman von Größen wie Tina Turner oder Joe Cocker, die er als Multiinstrumentalist (Gitarre, Keyboard,  teils Gesang) auf Tour begleitete. Außerdem arbeitete er mit Andrea Bocelli, Zucchero, Anastacia, Ronan Keating und vielen anderen. Sein letztes Studioalbum Upfront erschien 1993. Später schrieb er auch Musicals.

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Die wichtigsten Sidemen der Rockgeschichte: 10 Musiker, die viel zu oft im Schatten standen

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Tom Petty bekommt posthum einen Ehrendoktortitel verliehen

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Andrew Chin/Getty Images for ABA

Die 2017 verstorbene Rock-Legende Tom Petty erfährt posthum akademische Ehren. Der Musiker erhält von der University of Florida einen Ehrendoktortitel für Musik– das berichtete der Pressedienst „Associated Press“.

 von Markus Brandstetter

Den Berichten zufolge soll das Kuratorium der Universität die besondere Ehre einstimmig beschlossen haben. Wann die Verleihung stattfinden wird und ob es anlässlich der Ehrung eine Zeremonie geben wird, ist bislang nicht bekannt.

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Petty und seine Verbindung zur University of Florida

Petty selbst verbindet eine gemeinsame Geschichte mit der University of Florida — allerdings keine akademische. Petty hatte früher einige Jahre als Platzwart an der Uni gearbeitet — immatrikuliert war er dort jedoch nie selbst. Die Einrichtung befindet sich in der 141.000-Einwohnerstadt Gainesville, wo Petty auch aufgewachsen ist. Als der Musiker 2017 an einer versehentlichen Medikamentenüberdosis im Alter von 66 Jahren verstorben war, zollte ihm das Football-Team der Uni — die Gators — bei einem Spiel Tribut. Über die Lautsprecher des Stadions ertönte in Gedenken an ihn sein Klassiker I Won’t Back Down — jener Song, der 1989 als erste Single seines Soloalbums Full Moon Fever erschienen war. Mittlerweile ist der Song längst ein Stadionklassiker, der bei keinem Spiel des Teams fehlen darf.

Vor einigen Monaten erschien mit Tom Petty: Somewhere You Feel Free – The Making Of Wildflowers eine Dokumentation über den Schaffensprozess des 1994 erschienenen Albums Wildflowers. Der Longplayer gilt für viele als eines der Highlights in Pettys Schaffen – der Musiker, der sich zu jener Zeit in einer schweren Phase befand, selbst sah ihn selbst als Höhepunkt.
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Prinz William pumpt AC/DC, um sich auf royale Termine vorzubereiten

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Foto: WPA Pool/Getty Images

Neues aus der Rubrik „Kurioses“: Wie Prinz William jetzt verraten hat, bringt ihn vor einer Woche voller blaublütiger Verpflichtungen nichts so sehr auf Touren wie eine ordentliche Dosis AC/DC!

 von Björn Springorum

Royals sind ja irgendwie auch nicht mehr das, was sie mal waren. Zum Glück! Jetzt hat aber ausgerechnet Prinz William, der traditionsbewusste Saubermann der Windsors, eine durchaus überraschende musikalische Vorliebe gestanden. In einer Sendung von Time To Walk, einem Podcast von Apple Fitness+, verriet er jetzt: „Es gibt an einem Montagmorgen, wenn man noch ein wenig zerknautscht vom Wochenende ist und versucht, sich auf die kommende Woche vorzubereiten, nichts Besseres als Thunderstruck von AC/DC.“

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Auch Harry ist Metal-Fan

Kann man sich irgendwie nur schwer vorstellen – der Prinz in einem Palastzimmer oder den königlichen Gärten, mit Kopfhörern im Ohr und AC/DC auf Anschlag. Doch er fährt fort: „Inzwischen hab ich den Song millionenfach gehört, doch das erste Mal, als ich ihn anmachte, dachte ich mir: ‚Nun, das ist doch recht hart für einen Montagmorgen.‘ Aber mittlerweile gibt es nichts Besseres. Es macht dich wach, steigert deine Stimmung und gibt dir das Gefühl, dass du es mit allem und jedem aufnehmen kannst. […] Es ist schwer, dazu nicht zu tanzen oder zu headbangen.“

Prinz William ist im Übrigen nicht der einzige Royal mit einem eher harten Musikgeschmack. Vor einigen Jahren verriet der Schauspieler Dominic West, dass Williams Bruder Harry ein Hardcore-Metal-Fan ist, dessen iPod voller Band wie Megadeth, Slayer, Metallica oder Anthrax sei. „Zeug, das Soldaten hörten“, kommentierte West damals wenig geistreich. Wenn überhaupt, dann macht es die königliche Familie doch ein klein wenig sympathischer, oder etwa nicht?

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„For Those About To Rock“: AC/DCs Ehrenrunde nach „Back In Black“

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