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Pearl Jam in Experimentierlaune: Neues Video zur Single „Dance Of The Clairvoyants“

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Pearl Jam

Update: Nach dem „Dance Of The Clairvoyants (Mach I)“ betitelten Video zur ersten neuen Single von Pearl Jam hat die Band nun ein zweites Video für den Song unter dem Titel „Dance Of The Clairvoyants (Mach II)“ veröffentlicht:

Pearl Jam veröffentlichten mit Dance Of The Clairvoyants nun ihre erste Single aus dem kommenden Album Gigaton – und zeigen sich experimentierfreudig.

 von Markus Brandstetter

Ein wenig Geduld müssen Fans von Pearl Jam noch haben: Das neue Album der Band aus Seattle, Gigaton, erscheint am 27. März 2020. Nun veröffentlichten Eddie Vedder, Mike McCready & Co. aber wie angekündigt die erste Singleauskopplung des Longplayers. Dabei gehen sie mit dem Stück Dance Of The Clairvoyants keineswegs auf Nummer sicher.

Jeff Ament gibt sich enthusiastisch

Dance war ein perfekter Sturm des Experimentierens und wahrer Zusammenarbeit. Wir haben neue Türen der Kreativität geöffnet und das ist aufregend“, erklärt Bassist Jeff Ament in der Info zur neuen Single. Tatsächlich: Mit dem klassischen Pearl-Jam-Sound hat Dance Of The Clairvoyants wenig zu tun.

Zwar ist die Instrumentierung des Stücks jene einer Rockband-Besetzung – der Sound an sich erinnert aber viel mehr an New Wave und 1980er-Ästhetik als an den Alternative Rock, für den das Quintett bekannt ist. Getragen wird das Stück von der Rhythmusfraktion Jeff Ament und Matt Cameron, später kommt auch eine markante Keyboardlinie vom Live-Keyboarder der Band, Boom Gaspar, dazu. Bemerkenswert ist auch der Gesang von Eddie Vedder, der auf dem Stück ganz neue Facetten und Dynamiken seiner zweifellos charismatischen Stück zeigt.


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Wie sehr sich die Experimentierlaune der ersten Single auch auf dem restlichen Longplayer zeigt, bleibt abzuwarten. Glaubt man den Worten von Gitarrist Mike McCready, dürfte sich der Mut zur Neuerung aber über das gesamte Album ziehen. „Dieses Album zu machen war eine lange Reise. Es war emotional dunkel und manchmal verwirrend, aber auch eine aufregende und experimentelle Roadmap zur musikalischen Erlösung. Mit meinen Bandkollegen gemeinsam an Gigaton zu arbeiten, gab mir schlussendlich eine größere Liebe, Bewusstsein und Wissen über die Notwendigkeit von menschlichen Beziehungen in Zeiten wie diesen“, so der Musiker in einem Statement zur Veröffentlichung.

5 Wahrheiten über Pearl Jam

Die Lyrics von Dance Of The Clairvoyants:

Confusing it is to commotion
What love is to our devotion
Imperceptibly big
As big as the ocean
And equally hard to control

So save your predictions
And burn your assumptions
Love is friction
Ripe for comfort
Endless equations
And tugging persuasions
Doors open up
To interpretation

Expecting perfection
Leaves a lot to ignore
When the past is the present
And the future’s no more
When every tomorrow
Is the same as before

The looser things get
The tighter you become
The looser things get
Tighter

Not one man can be greater than the sun
It’s not a negative thought
But positive, positive, positive

Falling down, not staying down
Coulda held me up, rather than tearing me down
Drown in the river

Expecting perfection
Leaves a lot to ignore
When the past is the present
And the future’s no more
When every tomorrow
Is the same as before

Numbers keep falling off the calendar’s floor
We’re stuck in the boxes
When it’s open no more
Could’ve lifted up they’re forgetting us
Not recalling what they’re for
I’m in love with clairvoyants
‘Cause they’re out of this world

I know the girls wanna dance
Fall away their circumstance
I know the boys wanna grow
Their dicks, and fix and file things

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Grammy-Preisträgerin Irene Cara („Flashdance … What A Feeling“) ist gestorben

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Aaron Rapoport/Corbis/Getty Images

Die mehrfache Grammy-Preisträgerin Irene Cara ist tot. Die US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin, die mit ihrem Titelsong zum Kultfilm Flashdance im Jahr 1983 bekannt wurde, starb am 25. November 2022 im Alter von 63 Jahren — das erklärte ihre Publizistin in einem Social-Media-Posting.

Das offizielle Statement im Wortlaut

„In tiefer Traurigkeit gebe ich im Namen ihrer Familie den Tod von Irene Cara bekannt. Die mit dem Academy Award prämierte Schauspielerin, Sängerin, Songwriterin und Produzentin ist in ihrem Haus in Florida verstorben“, so Publizistin Judith A. Moose im Statement. Die Todesursache sei bislang nicht bekannt und werde bekanntgegeben, sobald diese feststehe.

„Irenes Familie hat um Privatsphäre gebeten, um ihren Kummer zu verarbeiten. Sie war eine wunderschöne, begabte Seele, deren Vermächtnis durch ihre Musik und ihre Filme für immer weiterleben wird. Die Beerdigungsfeierlichkeiten stehen noch aus und eine Gedenkfeier für ihre Fans wird zu einem späteren Zeitpunkt geplant“, heißt es in dem Statement weiter.

Große Erfolge durch Filme

Irene Cara, geboren am 18. März 1959 in der New Yorker Bronx, wurde mit dem Stück Flashdance … What A Feeling – dem Titelsong des 1983 erschienenen Films Flashdance – weltbekannt. Für den Song, den sie mitgeschrieben hatte, erhielt sie einen Oscar für die Beste Filmmusik sowie zwei Grammy Awards. Ihr Durchbruch gelang ihr aber schon drei Jahre zuvor mit ihrer Rolle im Film Fame. Cara stand seit frühester Kindheit in der Öffentlichkeit.

 

In späteren Jahren gelang ihr kein großer Hit mehr — laut eigenen Angaben konnte sie aber bis zuletzt von ihren Tantiemen gut leben und bezeichnete ihren Lebensstatus als „Halbruhestand“. Ein paar kleinere Comeback-Erfolge konnte sie aber doch verbuchen — etwa 2005, als sie mit ihrer Band Hot Caramel in der US-Show Hit Me Baby One More Time als Siegerin hervorging. 2001 sang sie als Gastsängerin beim Schweizer Popstar DJ BoBo ihren Hit What A Feeling.

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„Tiefes Bedauern“: Bob Dylan entschuldigt sich für Unterschriftenskandal

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Jeffrey R. Staab/CBS via Getty Images

Eine vermeintlich handsignierte, limitierte Auflage von Bob Dylans neuem Buch „The Philosophy of Modern Song“ hatte kürzlich für viel Verärgerung gesorgt. Die Ausgaben, die der Verlag Simon & Schuster mit Echtheitszertifikat für einen Preis von über 600 Dollar verkaufte, hatten nämlich einen Haken: Die Bücher hatte Dylan gar nicht per Hand unterschrieben — sondern mit einem sogenannten „Autopen“. In den sozialen Medien hatten zuvor einige Personen Zweifel an der Echtheit der begehrten Dylan-Signaturen geäußert.

 von Markus Brandstetter

Es ist selten, dass sich Bob Dylan zu Wort meldet, umso bemerkenswerter ist, dass der legendäre wie auch schweigsame Musiker sich in einem Statement an seine Fans wendet. „An meine Fans und Anhänger, Ich bin darauf aufmerksam gemacht worden, dass es eine Kontroverse über die Unterschriften auf einigen meiner jüngsten Kunstdrucke und auf einer limitierten Auflage von Philosophy Of Modern Song gibt. Ich habe im Laufe der Jahre jeden einzelnen Kunstdruck handsigniert, und es gab nie ein Problem“, schreibt Dylan.

„Im Jahr 2019 hatte ich jedoch einen schlimmen Schwindelanfall, der bis in die Pandemiejahre anhielt. Es braucht eine fünfköpfige Crew, die eng mit mir zusammenarbeitet, um diese Unterschriftensitzungen zu ermöglichen, und wir konnten keinen sicheren und praktikablen Weg finden, um das zu erledigen, was ich tun musste, während das Virus wütete. Während der Pandemie war es also unmöglich, etwas zu unterschreiben, und der Schwindel half auch nicht. Angesichts der drohenden Vertragsfristen wurde mir vorgeschlagen, einen automatischen Stift zu verwenden, und mir wurde versichert, dass so etwas in der Kunst- und Literaturwelt ‚ständig‘ gemacht wird“, so die Songschreiberlegende weiter.

Dylan entschuldigt sich am Ende des Statements in aller Form für diese „Fehleinschätzung“, man arbeite bereits an einer Wiedergutmachung. „Der Einsatz einer Maschine war eine Fehleinschätzung, die ich sofort korrigieren möchte. Ich arbeite mit Simon & Schuster und meinen Galeriepartnern zusammen, um genau das zu tun. Mit tiefem Bedauern, Bob Dylan“.

Auch Verlag entschuldigt sich

Der Verlag selbst hatte vor wenigen Tagen verlautbart: „Bei denjenigen, die die limitierte Ausgabe von THE PHILOSOPHY OF MODERN SONG gekauft haben, möchten wir uns entschuldigen. Wie sich herausgestellt hat, enthalten die Bücher der limitierten Auflage zwar Bobs Originalunterschrift, aber in Form einer handgeschriebenen Replik. Wir werden uns sofort darum kümmern, indem wir jedem Käufer eine sofortige Rückerstattung gewähren.“

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„Adieu“: Rammstein nehmen bildgewaltig Abschied! Aber wovon?

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Foto: Santiago Bluguermann/Getty Images

Es ist die fünfte und letzte Single aus Zeit: Jetzt hat auch die elegische Ballade Adieu ein episches Video bekommen. Seht hier, wie Rammstein zu Killern werden. War’s das dann so langsam in Sachen neuer Musik?

von Björn Springorum

Fans spekulieren ja schon seit Veröffentlichung des neuen Albums Zeit, ob selbige für Rammstein so langsam gekommen ist. Und während die Band weiterhin fleißig Konzerte für 2023 bestätigt und wir also zumindest live nicht sofort Abschied nehmen müssen, zeigt jetzt auch das bewegende neue Video zur fünften Single Adieu, dass die Zeit auch für Rammstein kommen wird. Die Frage ist nur: wann? Hier gibt es das epische, knapp neunminütige (!) Video zu sehen:

Die Band verbrennt sich selbst

Der opulente Clip wurde wieder von Specter Berlin umgesetzt und inszeniert die Band als militantes Kommando, das in einer futuristischen Welt ein Gebäude überfällt, in dem die „Verdammten“ festgehalten werden, wie es im Abspann heißt. Ein bildmächtiges Spektakel ist Adieu geworden, ganz ähnlich dem sensationellen Video zu Zeit, mit dem Rammstein dieses Kapitel begannen. Jetzt beenden sie es – und kündigen damit vielleicht auch das Ende ihrer Karriere an? „Nur der Tod währt alle Zeit“, heißt es bekanntlich im Song, der lyrisch einen Abschied beschreibt. Welcher das ist – Tod, Trennung, Ende der Band –, bleibt weiterhin offen.

Im Video laufen Till Lindemann Tränen die Wangen herab, am Ende zündet Paul Landers alles an und verbrennt damit symbolisch auch die Band. Am Ende werden die Bandmitglieder zu riesenhaften Steinfiguren, zu Ikonen, stumm und starr für alle Zeit. Da kann man natürlich wieder eine ganze Menge hineininterpretieren. Und das ist ja irgendwie auch das Schöne: Wie immer wissen wir mal nicht, was Rammstein genau vorhaben. Genießen wir es, solange wir noch können.

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Sehnsucht: Wie Rammstein der große Durchbruch gelang

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