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Es passiert wirklich: Tama Impala kündigen neue Platte an!

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Foto: Andrew Lipovsky/NBCU Photo Bank/NBCUniversal via Getty Images

Die Psychedelic-Pop-Sensation Tame Impala machte es in den letzten Tagen spannend. Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Anfang 2020 kommt das vierte Album! Neue Musik gibt es sogar schon jetzt…

von Björn Springorum 

Kevin Parkers bisherige Karriere liest sich eigentlich wie aus einem echt unrealistischen Musikfilm, der bei Kenner*innen und Kritiker*innen reihenweise Augenbrauen in die Höhe ziehen würde: Ein Australier, der im Underground ein paar Singles veröffentlicht, dann mit seinem Debüt urplötzlich Gold in Australien erhält und für sein zweites Album schon für einen Grammy nominiert wird. Passiert nur auf der Leinwand? Nee! Die Musikwelt ist eben immer wieder mal gut für eine Überraschung, eine Sensation, ein Phänomen. Tame Impala ist all das in Personalunion. Und ein ganz wunderbares Projekt obendrein.

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Tame Impala - The Slow Rush
Tame Impala
The Slow Rush
(Ltd. Coloured LP, 2LP)

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Seit Parker 2015 Currents, sein drittes Album, veröffentlichte, ist der Künstler in aller Munde. Sein psychedelisch wogender Sound zwischen Rock und Pop referenziert einerseits die Psychedelic-Rock-Großtaten der Sechziger und Siebziger, bedient sich dabei schamlos bei Arena-Pop und träumerischer Melancholie Marke My Bloody Valentine. Das kommt bei Musikfans ebenso gut an wie bei Künstler*innen oder Kritiker*innen: Innerhalb weniger Jahre stieg er vom Club-Act zum Dauergast auf den größten Festivals auf, kollaborierte unter anderem mit Lady Gaga und Kanye West.

The Slow Rush: ein Abtauchen in den Ozean der Zeit

Nach Schaffenspause und kreativer Neuorientierung ist Parker mit Tame Impala zurück. The Slow Rush, sein viertes Album, erscheint am 14. Februar 2020, und ist ein Abtauchen in den Ozean der Zeit. Aufgenommen zwischen Los Angeles und seiner australischen Heimat Fremantle, ist das Werk eine „Hymne auf Entstehen und Zerstörung im endlosen Kreislauf“ und fängt auch schon mit dem Albumcover die Volalität der Menschheit in einem einzigen Bild ein. „Viele der Stücke befassen sich mit dem Verstreichen der Zeit, damit, wie du dein Leben vor deinen Augen vorbeiziehen siehst“, sagte er in einem Interview mit der New York Times. „Mich reißt der Gedanke verstreichender Zeit mit. Irgendetwas daran berauscht mich.“

Passend dazu ist auch sein Sound ein wenig düsterer geworden. Die neuen Stücke It Might Be Time, Patience oder Borderline bedienen sich Vintage-Synthies, schwereloser Atmosphäre, harmonischem Gesang und sehr viel spaciger Luftigkeit. Und auch wenn es immer sehr schwer zu sagen ist, wie beispielsweise eine Band wie die Beach Boys oder Pink Floyd klingen würde, wenn sie sich erst im 21. Jahrhundert zusammengefunden hätte: Vielleicht wäre irgendwie so was dabei herausgekommen.

Pet Sounds – Die Oscar-Bewerbung der Beach Boys

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Crazy Train: Katze singt Intro des legendären Songs von Ozzy Osbourne

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Titelfoto: Aaron Rapoport/Corbis/Getty Images

Im Internet ist man nie sicher vor dem nächsten Katzenvideo. In unserer heutigen Geschichte singt ein Vierbeiner das Intro von Ozzy Osbournes Crazy Train — und geht damit auf TikTok viral.

Hier könnt ihr euch das Album Blizzard Of Ozz von Ozzy Osbourne anhören:

Der Crazy Train brachte zu Beginn der Achtziger Ozzy Osbournes Solokarriere ins Rollen. In England landete der erste Alleingang des „Prince Of Darkness“ zwar nur auf Platz 49 der Charts, doch in den Vereinigten Staaten eroberte das Stück die Top Ten. Mehr als vier Platinauszeichnungen wurden dem Song über die Jahrzehnte zuteil. Nun gibt es die Nummer auch in einer TikTok-Katzen-Version.

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Ozzy oder Fliegeralarm?

Als Grundlage für den Clip dient die Aufnahme einer Katze, die in ein Mikrofon miaut. Der Text dazu: „Fliegeralarm“. Etwa zwölf Millionen Nutzer*innen schauten sich das Video an und die Katzenlaute zogen ihre Kreise. Nutzer @kparz kam schließlich auf die Idee, den Anfang von Ozzy Osbournes Crazy Train mit dem „Fliegeralarm“ zu kombinieren — und landete damit einen Hit.

@kparz #duet with @narutobravoo ♬ original sound – Narutobravoo

So richtig lustig wird es bei TikTok ja oft erst in der Kommentarspalte. Das gilt auch für die Ozzy-singende Katze. „Fuzzy Osbourne“ schreibt ein Nutzer, „Ich habe gehört, sie hat einen Plattenvertrag“ ein anderer. Eine Nutzerin verlangt: „Ja, aber ich möchte auch Welcome To The Jungle hören …“ Das nächste Video mit Katzenbeteiligung hat Nutzer @kparz tatsächlich bereits hochgeladen. Diesmal spielt er im Hintergrund ein paar Led-Zeppelin-Riffs:

@kparz #duet with @narutobravoo #cat #duet #lespaul #ledzeppelin #music #fyp ♬ original sound – Narutobravoo

Ob wir uns in der Zukunft auf weitere Katzen-Hits freuen dürfen?

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Katze wird zum Internet-Hit — weil sie angeblich aussieht wie Freddie Mercury

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Stadionhymne: Scorpions lassen neue Single „Rock Believer“ hören!

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Foto: Daniel Knighton/Getty Images

Hannovers harte Helden bringen sich so langsam in Stellung für ihr neues Album Rock Believer. Jetzt haben die Scorpions ihre neue Single daraus veröffentlicht – eine archetypische Stadionhymne.

 von Björn Springorum

Virus hin oder her: 2022 soll das Jahr der Scorpions werden. Neues Album, Residency in Las Vegas, neue Welttournee, neue Hymnen pursten Hanover-Rocks. Passend zum Einstieg in die neue Woche gibt es deswegen jetzt auch den zweiten Vorgeschmack auf die kommende Platte Rock Believer – den Titeltrack, der für die großen Arenen gemacht wurde. Wer ihn schon mal zuhause warmhören will, kann das aber natürlich auch tun:

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Nach Peacemaker ist Rock Believer die zweite Single aus dem gleichnamigen 19. Studioalbum der Scorpions. Recht simpel im Takt gehalten, ist der Refrain dafür eine umso monumentalere Angelegenheit: Scream for me, screamer, singt Klaus Meine leidenschaftlich, I’m a rock believer like you. Just like you. Man hat schon schlechter mitgegrölt.

Rückkehr zu den Scorpions-Wurzeln

Für die Band ist der Song ein „fundamentales Bekenntnis zum Rock’n’Roll“ und somit die perfekte Einstimmung auf den 25. Februar 2021, wenn Rock Believer dann endlich erscheinen wird – sieben lange Jahre nach dem letzten regulären Album Return To Forever. Laut Klaus Meine ist das neue Album eine „Rückkehr zu unseren Wurzeln. Wir wollten die ursprüngliche Scorpions-DNA wieder reaktivieren – große Riffs, starke Melodien. Wir haben versucht, das Live-Gefühl ins Studio zu bringen und waren bei den Aufnahmen zu fünft im selben Raum.“

Rock Believer wird bekanntlich das erste Scorpions-Album mit Motörhead-Zeitmesser Mikkey Dee an den Drums sein. Meine begeistert: „Mikkey Dee ist wie ein Frischekick für uns. Es macht riesigen Spaß mit ihm.“ Bald werden wir uns hoffentlich auch auf den Bühnen davon überzeugen können.

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Zeitsprung: Am 31.8.1948 rockt Rudolf Schenker von den Scorpions los.

 

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Judas Priest: Jetzt doch zu fünft auf Tour!

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Foto: Ethan Miller/Getty Images

Erst hü, dann hott: Nachdem Judas Priest erst vergangenen Montag verkündeten, ohne Andy Sneap auf Tour gehen zu wollen, kommt jetzt schon die Kehrtwende. Wenn sich die Herren dann bitte mal entscheiden würden…?

 von Björn Springorum

Man könnte ja meinen, dass man irgendwann in seinem Leben eine gewisse Reife erreicht hat, was Entscheidungsprozesse angeht – auch oder vor allem als Band, die dieses Jahr ihren mehrfach verschobenen 50. Geburtstag feiern will. Pustekuchen: Bei Judas Priest scheint man derzeit gar nicht zu wissen, was man eigentlich will. Erst vergangenen Montag (10. Januar 2022) überraschte, verwirrte und erzürnte man die Fans mit der Botschaft, zu viert auf Tour gehen zu wollen. Konkret also ohne Gitarrist Andy Sneap, der seit 2018 Glenn Tipton ersetzt und derzeit das kommende Priest-Album produziert.

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Andy Sneap ist wieder drin

Judas Priest ohne den ikonischen Twin-Guitar-Sound, der den Heavy Metal maßgeblich beeinflusste? Schwer vorstellbar. Entsprechend groß war der Aufschrei. So groß, um genau zu sein, dass Judas Priest ihre merkwürdige Entscheidung noch vor Ablauf der Woche revidierten. In einem neuen Statement heißt es jetzt nämlich: „Hallo Metal-Maniacs, nach allem, was in den letzten Tagen so passiert ist, haben wir uns als Band einstimmig dazu entschlossen, unsere Live-Shows in unveränderter Besetzung mit Rob, Ian, Richie, Scott, Andy und, so gut er kann, Glenn zu spielen. Wir sehen ins in Kürze, wenn wir 50 stahlharte Jahre Judas Priest gemeinsam feiern werden.“

Damit sind natürlich Rob Halford, Ian Hill, Richie Faulkner, Scott Travis und Glenn Tipton gemeint. Die Besetzung also, die auch die letzten Jahre live unterwegs war. Damit versucht die Band ganz offensichtlich, die Wogen zu glätten. In den vergangenen Tagen waren viele kritische Stimmen laut geworden, die unter anderem die Rückkehr von K.K. Downing forderten. Bleibt jetzt zu hoffen, dass sich die Herren dann endlich mal erschienen haben. Und ihnen das Virus keinen Strich durch die Rechnung macht.

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Zeitsprung: Am 9.10.1978 lassen Judas Priest die „Killing Machine“ los.

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