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Die Geister der Vergangenheit: Unveröffentlichter Song von Tom Petty ist da!

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Tom Petty
Foto: Neville Elder/Redferns/Getty Images

Voriges Jahr erschien Wildflowers endlich so, wie sich Tom Petty sein zweites Album immer vorgestellt hatte. Die nur in der Deluxe-Ausgabe enthaltenen alternativen Versionen der Songs gibt es ab April auch separat – angeführt vom jetzt veröffentlichten You Saw Me Comin’, einem unbekannten Stück von 1992.

von Björn Springorum

Hier könnt ihr Wildflowers & All The Rest hören:

Für viele ist Wildflowers das ultimative Tom-Petty-Album. Erschienen 1994 und produziert von Rick Rubin, holte es in den USA bis heute dreimal Platin. Tendenz steigend. Bei allem Erfolg dieses zweiten Soloalbums war Petty selbst mit der Tracklist unzufrieden, doch seine ursprüngliche, 25 Songs umfassende Tracklist war seinem damaligen Label viel zu lang. Erst 2020, drei Jahre nach seinem Tod, erschien Wildflowers & All The Rest, das neben der ursprünglich vorgesehenen Songreihenfolge auch eine Menge Demos und Live-Songs enthielt.

Tiefer Einblick in den Modus Operandi

Das unangefochtene Schmuckstück des Albums war allerdings eine nur in der Super-Duper-Deluxe-Überedition enthaltene Sammlung mit alternativen Versionen der Wildflowers-Songs. Die erblickt am 16. April 2021 erstmals als separate Veröffentlichung das Licht der Musikwelt und Streaming-Kanäle. Auf Finding Wildflowers (Alternate Versions) finden sich 16 Studioaufnahmen von alternativen Takes, langen Tracks und Jam-Versionen der Wildflowers-Songs. Ein tiefer Einblick in den Modus Operandi von Tom Petty und seinen Heartbreakers – und zugleich die Verwirklichung der Vision, die Tom Petty stets von diesem Album hatte.

Schon jetzt zu hören ist mit You Saw Me Comin’ ein unveröffentlichter Song aus dem Jahr 1992, garniert mit einem Video, das die epochale Weite und das Sehnen in Pettys Musik visuell einfängt.

Benmont Tench von den Heartbreakers über die Aufnahmen von You Saw Me Comin’: „Da ist eine ganz bestimmte Sehnsucht in diesem Song, in der Art, wie er die Akkordstrukturen, die Melodie und die Lyrics schrieb. Es ist wehmütig und wäre der perfekte Abschluss der Platte gewesen.“ Wäre, hätte, würde: Endlich müssen wir nicht mehr in Konjunktiven denken und bekommen eine ganz neue Sicht auf ein wegweisendes Album, das Variety als „das beste und angemessenste Boxset dieser Art seit dem White-Album-Kompendium der Beatles“ bezeichnete.

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