------------

News

Iron Maiden machen es spannend: Neues Album schon im Juli?

Published on

Iron Maiden
Foto: Gonzales Photo/Terje Dokken/PYMCA/Avalon/Universal Images Group via Getty Images

Sechs Jahre ist es mittlerweile her, dass Iron Maiden neues Material veröffentlicht haben. Und obwohl es Anfang 2020 kurz danach aussah, als wäre da eine neue Platte in der Mache, ließen die Jungs ihre Fans vorerst noch warten. Doch jetzt könnte es tatsächlich soweit sein …

von Sina Buchwitz

Eine Schnitzeljagd ist lustig, eine Schnitzeljagd ist schön – denken sich wohl Iron Maiden und schicken ihre Fans schon 2019 auf eine Internetrecherche der besonderen Art. Am Ende der Reise wartet vermutlich kein Pott voller Gold, sondern etwas (für eingefleischte Fans) viel wertvolleres: neue Musik von Iron Maiden! Und wenn die Hinweise richtig interpretiert wurden, gibt es die vielleicht schon am 15. Juli 2021.

Aber von vorn: Seit The Book Of Souls von 2015 warten Iron-Maiden-Fans auf ein neues Album. Ende 2019 flammt dann kurz Hoffnung auf: Produzent Kevin Shirley spricht in einem Facebook-Post von einem geheimen Projekt mit einer Band, über das er sagt: „Ich habe es mit einem lauten Klingeln in meinen Ohren fertiggestellt.“ Für die Internet-Detektive ist klar: Damit MUSS Iron Maiden gemeint sein! Passenderweise halten sich alle Bandmitglieder mit ihren Familien in Paris auf, dem Wohnort von Shirley. Doch es bleibt still um Iron Maiden.

Neues Jahr, neues Glück

Über ein Jahr später keimt das Thema erneut auf und dann geht es Schlag auf Schlag: In einem Interview im Mai 2021 sagt Bruce Dickinson: „Es werden viele Dinge passieren, von denen ich glaube, dass die Leute total begeistert sein werden.“ Beim Download Pilot Festival einen Monat später entdecken Zuschauer*innen Flyer für Belshazzar’s Feast, auf denen nicht viel mehr als „Live forever“, „man or beast“ und „heaven or hell“ geschrieben steht. Ebenso interessant scheinen die Zahlen auf dem Poster zu sein: Rätselfreudigen Anhänger*innen zufolge könnte das Datum „15/07“ für den 15. Juli als Releasedatum stehen. Die römische Zahl IMXVII interpretieren sie als „Iron Maiden 17“, da es sich bei einem neuen Album der Band um das 17. handeln würde.

Doch damit nicht genug: Wendet man sich per Mail an die auf dem Flyer abgedruckte E-Mail-Adresse, erhält man eine mysteriöse Antwort, deren Akronym „WOTW“ ergibt – Writing on the Wall, eine Geschichte aus der Bibel, die im englischen auch als Belshazzar’s Feast bekannt ist. Die Abkürzung ist auch auf Iron Maidens Tourpostern für 2022 aufgetaucht. Kann das noch Zufall sein?

Am 28. Juni gibt Bruce dann ein Interview, in dem er ein Belshazzar’s-Feast-Shirt trägt. Es vergeht kein Tag ohne neue Hinweise. Zuletzt posten sie auf ihrem Twitter-Account einen kryptischen Beitrag zum EM-Fußballspiel. Der letzte Satz „Maybe he’ll start Walker on the wing?” bildet ebenfalls die Abkürzung WOTW. Iron Maiden wissen, wie man es spannend hält. Ob uns am 15. Juli wirklich ein neues Album erwartet? Wir werden sehen!

Du willst nichts mehr in der Rockwelt verpassen? Melde dich hier für unseren Newsletter an und werde regelmäßig von uns über die wichtigsten Neuigkeiten, die spannendsten Geschichten sowie die besten Veröffentlichungen und Aktionen informiert!

Zeitsprung: Am 14.4.1980 veröffentlichen Iron Maiden ihr legendäres Debüt.

News

Bruce Springsteen: Neues Album „Only The Strong Survive“ kommt im November

Published on

Kevin Mazur/Getty Images for The Rainforest Fund

Bruce Springsteen veröffentlicht am 11. November 2022 sein neues Album „Only The Strong Survive“. Dabei handelt es sich um eine Besonderheit in Springsteens Backkatalog — sein 21. Studioalbum wird nämlich eine Soul-Platte!

 von Markus Brandstetter

„Ich wollte ein Album machen, auf dem ich nur singe. Und mit welcher Musik könnte man da besser arbeiten als mit dem Great American Songbook der Sechziger und Siebziger? Ich habe mich unter anderem von Levi Stubbs, David Ruffin, Jimmy Ruffin, dem Iceman Jerry Butler, Diana Ross, Dobie Gray und Scott Walker inspirieren lassen“, erklärt der 73-Jährige in einem Statement. „Ich habe versucht, ihnen allen und den fabelhaften Autoren dieser glorreichen Musik gerecht zu werden. Mein Ziel ist es, dass das junge Publikum seine Schönheit und Freude erleben kann, so wie ich sie erlebt habe, als ich die Musik zum ersten Mal gehört habe. Ich hoffe, ihr hört das Album genauso gerne, wie ich es geliebt habe, es zu kreieren“, so der „Boss“ weiter.

Springsteen veröffentlichte auch eine Videobotschaft zur neuen Platte:

Springsteen: Erstmals Vocals im Mittelpunkt

Darin erklärt Springsteen, dass auf „Only The Strong Survive“ zum ersten Mal seine Stimme im Vordergrund steht. In der Vergangenheit sei er von seinen Gesangsqualitäten nicht wirklich überzeugt gewesen, habe auf dem neuen Album erkannt: „Meine Stimme ist badass! Ich bin 73 Jahre alt und trete in den Arsch, ich bin ein guter alter Mann“

Auf Only The Strong Survive covert Springsteen Soul-Stücke der legendären Labels Motown, Gable and Huff und Stax. Als Gast ist unter anderem Sam Moore auf der Platte dabei — für die nötige Bläserpower sorgen The E Street Horns.

Auch ein erstes Musikvideo gibt es berets zu sehen — eine Coverversion des Frank-Wilson-Songs Do I Love You (Indeed I Do):

Die Tracklist  von Only The Strong Survive:

1. Only the Strong Survive
2. Soul Days feat. Sam Moore
3. Nightshift
4. Do I Love You (Indeed I Do)
5. The Sun Ain’t Gonna Shine Anymore
6. Turn Back the Hands of Time
7. When She Was My Girl
8. Hey, Western Union Man
9. I Wish It Would Rain
10. Don’t Play That Song
11. Any Other Way
12. I Forgot to Be Your Lover feat. Sam Moore
13. 7 Rooms of Gloom
14. What Becomes of the Brokenhearted
15. Someday We’ll Be Together

Du willst nichts mehr in der Rockwelt verpassen? Melde dich hier für unseren Newsletter an und werde regelmäßig von uns über die wichtigsten Neuigkeiten, die spannendsten Geschichten sowie die besten Veröffentlichungen und Aktionen informiert!

Die 10 größten Meat-Loaf-Hymnen

Continue Reading

News

„Gangsta’s Paradise“-Rapper Coolio ist tot

Published on

Foto: Paul Bergen/Getty Images

Gangsta’s Paradise machte ihn 1995 weltberühmt: Rapper Artis Leon Ivey Jr., besser bekannt als Coolio, ist im Alter von 59 Jahren tot aufgefunden worden.

von Björn Springorum

An diesem Song kommt 1995 niemand vorbei: Mit Gangsta’s Paradise stellt Coolio den Titelsong des Films Dangerous Minds – und landet damit einen Welthit. Jetzt ist der Rapper im Alter von 59 Jahren gestorben. Die Ärzte gehen von einem Herzstillstand aus. Wie Coolios langjähriger Manager mitteilte, wurde Coolio am Mittwoch tot im Haus eines Freundes gefunden. Der Künstler sei ins Badezimmer gegangen und nicht zurückgekommen. Ärzte fanden ihn leblos auf dem Boden und erklärten ihn noch vor Ort für tot.

Einer der besten Rap-Songs aller Zeiten

Bekannt wurde Coolio 1995 über Nacht. Mit Gangsta’s Paradise, ein Song mit Stevie-Wonder-Sample, liefert der Rapper ein feinfühliges, nachdenkliches Dokument aus dem Leben als Straßen-Gangsters. In den USA verbringt der Song gleich drei Wochen auf der Eins der Single-Charts, bekommt einem Grammy und wird später von „Weird Al“ Yankovic legendär als Amish Paradise verwurstet. Auch im Rest der Welt ist der Song ein Mega-Seller, der im Musikfernsehen auf Dauerschleife läuft. Insgesamt verkauft sich die Single über sechs Millionen Mal und erhält in zahlreichen Ländern Platin. Es soll Coolios erfolgreichster Song bleiben.

Coolio wird am 1. August 1963 als Artis Leon Ivey Jr. geboren. In den Achtzigern zog er von Pennsylvania nach Compton, Kalifornien, wo er in die Rap-Szene der West Coast eintaucht. Schon 1987 veröffentlicht er seine erste Single Whatcha Gonna Do?, gefolgt von seinem Debüt It Takes A Thief im Jahr 1994. Ein Jahr später wird er mit einem der besten Rap-Songs aller Zeiten, Gangsta’s Paradise, unsterblich.

Du willst nichts mehr in der Rockwelt verpassen? Melde dich hier für unseren Newsletter an und werde regelmäßig von uns über die wichtigsten Neuigkeiten, die spannendsten Geschichten sowie die besten Veröffentlichungen und Aktionen informiert!

5 Wahrheiten über Compton/South Central LA

Continue Reading

News

Foo Fighters: Gitarrist Chris Shiflett spricht über mögliches neues Album und Tod von Taylor Hawkins

Published on

John Medina/Getty Images

Chris Shiflett, einer von drei Gitarristen bei den Foo Fighters, sprach erstmals nach dem tragischen Tod von Schlagzeuger Taylor Hawkins über die Möglichkeit eines neuen Albums der Band. Auch über das Verhalten der Presse in dieser schweren Zeit erzählte der Musiker.

 von Markus Brandstetter

In einem Interview mit The Plug With Justin Jay wurde Shiflett auf „den Elefanten“ im Raum angesprochen — und gefragt, ob andere Interviewer ihn auf Hawkins angesprochen hatten. „Die meisten Leute, denen ich begegnet bin, waren respektvoll oder versuchten, es zu vermeiden. Wahrscheinlich wird es ein Thema sein, wenn wir jemals wieder ein Foo Fighters-Album herausbringen und zum Promo-Boogie-Woogie zurückkehren“, erklärte Shiflett.

Eine Parallele zu Kurt Cobain

„Ich erinnere mich daran, als ich zu den Foo Fighters kam, das war 1999, also eine Weile nach Kurt Cobains Tod, aber ich beobachtete, wie Interviewer sich in Knoten verwickelten und versuchten, Dave [Grohl] danach zu fragen, aber nicht fragten. Ich hätte gedacht, dass es zu so etwas kommen würde“, fügte er hinzu. Der Tod seines Freundes und Bandkollegen habe ihn dazu bewogen, Rockstar-Tragödien wie jene Von Randy Rhoads oder Jim Morrison neu zu überdenken.

Spekulationen zu Hawkins’ Todesursache findet Shiflett wenig überraschend weniger gut. „Taylor war eine große Persönlichkeit, die Millionen von Menschen viel bedeutet hat. Deshalb verstehe ich die Faszination, die von seinem Tod ausgeht, aber vieles von dem, was ich da draußen gesehen habe, ist völlig falsch“, meinte er. „Es gibt Leute, die behaupten, Dave habe Taylor umgebracht, weil er ihn gezwungen hat, sich gegen Covid impfen zu lassen. Wollt ihr echt sowas draus machen? Ihr könnt mich mal. Ich versuche, dem keine Beachtung zu schenken, aber es macht einen wütend, weil dieser Scheiß einfach respektlos ist.“

Zweites Tribute-Konzert

Am 27. September 2022 (Kalifornien-Zeit) fand das zweite von zwei Taylor-Hawkins-Tribute-Konzerten in Los Angeles statt — mit einer (wie bereits in London) hochkarätigen Gästeliste. Unter anderem kam es zu einem Zusammentreffen von Joan Jett, den Foo Fighters und Travis Barker. Gemeinsam spielte das All-Star-Team die Jett-Songs Cherry Bomb und Bad Reputation.

Du willst nichts mehr in der Rockwelt verpassen? Melde dich hier für unseren Newsletter an und werde regelmäßig von uns über die wichtigsten Neuigkeiten, die spannendsten Geschichten sowie die besten Veröffentlichungen und Aktionen informiert!

Die Alben der Foo Fighters im Ranking: Alle 10 Platten der Alternative-Rocker

Continue Reading

Latest Music News

Top Stories

Don't Miss

[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]