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Ozzy Osbourne wurde von Corona verschont, weil er „Teufelsanbeter“ ist

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Foto: Frazer Harrison/Getty Images

Der Prince Of Darkness hat wieder zugeschlagen: Diesmal macht Ozzy seine „Teufelsanbetung“ dafür verantwortlich, dass ihm Corona erspart geblieben ist.

 von Björn Springorum

Ozzy Osbourne weiß, wie man einen Ruf kultiviert. Der Vorfall mit den Fledermäusen, die Sache mit den Ameisen am Pool, sein legedärer Ruf als Prince Of Darkness und natürlich vor allem seine Rolle als Urahn des Heavy Metal: Wenn nach Ansicht vieler Konservativer, Bibeltreuer und Ewiggestriger einer mit dem Teufel im Bunde ist, dann ja wohl er. Und Ozzy? Macht sich das natürlich zunutze. So oft es geht. Gerade erst zum Beispiel hat er sich mal wieder in satanischer Sache zu Wort gemeldet und dem Boss der Unterwelt ganz offiziell seine Ehre erwiesen.

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Die Vorzüge des Teufelsanbeters

In einem herrlichen Statement, das dem britischen Metal Hammer übersandt wurde, heißt es: „Meine Frau hatte das Virus; meine Tochter hatte das Virus. Doch ich bekam es nie. Ein Teufelsanbeter zu sein, hat wohl doch so seine Vorzüge!“ Wahnsinn, dieser Typ. Und natürlich hat er ja irgendwie Recht: Sowohl Sharon als auch Kelly Osbourne hatten mit dem Virus zu tun – seine Tochter startete sogar die Hashtag-Kampagne #StayHomeforOzzy, um damit Hochrisikomenschen zu schützen. Sieht aber eben so aus, als würde Ozzy diesen weltlichen Beistand gar nicht benötigen. Gut, vor Parkinson oder anderem konnte der Leibhaftige seinen treuesten Diener vielleicht nicht bewahren; aber die Wege des dunklen Herrn sind manchmal eben unergründlich.

Und als Muse scheint der Bocksfüßige immer noch bestens geeignet: Der Nachfolger zu Ordinary Man nehme schon konkret Gestalt an und werde stilistisch recht ähnlich an seinem letzten Album angesiedelt. Fest steht außerdem, dass die Platte wieder von Andrew Watt produziert und Gastauftritte von Zakk Wylde, Jeff Beck, Eric Clapton und Tony Iommi enthalten wird.

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Zeitsprung: Am 28.9.1988 spielt Zakk Wylde zum ersten Mal auf einem Ozzy-Album.

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„Music was my first love“: Sänger und Komponist John Miles gestorben

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John Miles
Foto: Michael Putland/Getty Images

John Miles ist tot. Der britische Musiker und Komponist starb am 5. Dezember 2021 im Alter von 72 Jahren im englischen Newcastle. Bestätigt wurde der Tod von seinem Management. Laut seinem Manager Cliff Cooper sei er friedlich nach kurzer, schwerer Krankheit eingeschlafen.

von Markus Brandstetter

Auf seiner offiziellen Facebook-Seite bestätigte auch die Familie Miles’ Ableben und zollte ihm mit einem Posting Tribut. „Wir sind erschüttert, mitteilen zu müssen, dass ‚Mr. Music’ John Miles leider nach kurzer Krankheit friedlich verstorben ist. Er war ein liebevoller Ehemann, Vater und Großvater und wir alle werden ihn mehr vermissen, als es Worte je ausdrücken könnten“, heißt es darin. „Wir bitten Sie, unsere Privatsphäre in dieser äußerst schwierigen Zeit zu respektieren. Er wird für immer in unseren Herzen und mit dem wunderbaren musikalischen Erbe, das er hinterlassen hat, weiterleben. Du warst unsere erste Liebe und wirst unsere letzte sein. Unser Ehemann, Vater, Großvater und Held. Wir lieben Dich.“

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Music und Rebel

Bekannt wurde Miles 1976 durch seinen Song Music — eine groß angelegte, ausufernde Rocknummer, die alleine schon wegen ihrer ersten Textzeile „Music was my first love / And it will be my last“ in die Musikgeschichte einging. Mit dem dazugehörigen Album Rebel konnte John Miles einen großen Erfolg landen. Genug Studioerfahrung hatte er zu diesem Zeitpunkt bereits gesammelt: Zuvor arbeitete er unter anderem in den legendären Abbey Road Studios.

Karriere als Sideman

Da seine Solokarriere sich nach Music (das von Alan Parsons produziert wurde) allerdings nicht so gestaltete, wie er sich das erhofft hatte, arbeitete er fortan mehr für andere Musiker — darunter mit Alan Parsons (in dessen Band er einer der Sänger war) sowie mit Led-Zeppelin-Gitarrist Jimmy Page auf dessen Album Outrider.

Miles verdiente sich sein Leben auch als Sideman von Größen wie Tina Turner oder Joe Cocker, die er als Multiinstrumentalist (Gitarre, Keyboard,  teils Gesang) auf Tour begleitete. Außerdem arbeitete er mit Andrea Bocelli, Zucchero, Anastacia, Ronan Keating und vielen anderen. Sein letztes Studioalbum Upfront erschien 1993. Später schrieb er auch Musicals.

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Die wichtigsten Sidemen der Rockgeschichte: 10 Musiker, die viel zu oft im Schatten standen

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Tom Petty bekommt posthum einen Ehrendoktortitel verliehen

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Andrew Chin/Getty Images for ABA

Die 2017 verstorbene Rock-Legende Tom Petty erfährt posthum akademische Ehren. Der Musiker erhält von der University of Florida einen Ehrendoktortitel für Musik– das berichtete der Pressedienst „Associated Press“.

 von Markus Brandstetter

Den Berichten zufolge soll das Kuratorium der Universität die besondere Ehre einstimmig beschlossen haben. Wann die Verleihung stattfinden wird und ob es anlässlich der Ehrung eine Zeremonie geben wird, ist bislang nicht bekannt.

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Petty und seine Verbindung zur University of Florida

Petty selbst verbindet eine gemeinsame Geschichte mit der University of Florida — allerdings keine akademische. Petty hatte früher einige Jahre als Platzwart an der Uni gearbeitet — immatrikuliert war er dort jedoch nie selbst. Die Einrichtung befindet sich in der 141.000-Einwohnerstadt Gainesville, wo Petty auch aufgewachsen ist. Als der Musiker 2017 an einer versehentlichen Medikamentenüberdosis im Alter von 66 Jahren verstorben war, zollte ihm das Football-Team der Uni — die Gators — bei einem Spiel Tribut. Über die Lautsprecher des Stadions ertönte in Gedenken an ihn sein Klassiker I Won’t Back Down — jener Song, der 1989 als erste Single seines Soloalbums Full Moon Fever erschienen war. Mittlerweile ist der Song längst ein Stadionklassiker, der bei keinem Spiel des Teams fehlen darf.

Vor einigen Monaten erschien mit Tom Petty: Somewhere You Feel Free – The Making Of Wildflowers eine Dokumentation über den Schaffensprozess des 1994 erschienenen Albums Wildflowers. Der Longplayer gilt für viele als eines der Highlights in Pettys Schaffen – der Musiker, der sich zu jener Zeit in einer schweren Phase befand, selbst sah ihn selbst als Höhepunkt.
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Prinz William pumpt AC/DC, um sich auf royale Termine vorzubereiten

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Foto: WPA Pool/Getty Images

Neues aus der Rubrik „Kurioses“: Wie Prinz William jetzt verraten hat, bringt ihn vor einer Woche voller blaublütiger Verpflichtungen nichts so sehr auf Touren wie eine ordentliche Dosis AC/DC!

 von Björn Springorum

Royals sind ja irgendwie auch nicht mehr das, was sie mal waren. Zum Glück! Jetzt hat aber ausgerechnet Prinz William, der traditionsbewusste Saubermann der Windsors, eine durchaus überraschende musikalische Vorliebe gestanden. In einer Sendung von Time To Walk, einem Podcast von Apple Fitness+, verriet er jetzt: „Es gibt an einem Montagmorgen, wenn man noch ein wenig zerknautscht vom Wochenende ist und versucht, sich auf die kommende Woche vorzubereiten, nichts Besseres als Thunderstruck von AC/DC.“

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Auch Harry ist Metal-Fan

Kann man sich irgendwie nur schwer vorstellen – der Prinz in einem Palastzimmer oder den königlichen Gärten, mit Kopfhörern im Ohr und AC/DC auf Anschlag. Doch er fährt fort: „Inzwischen hab ich den Song millionenfach gehört, doch das erste Mal, als ich ihn anmachte, dachte ich mir: ‚Nun, das ist doch recht hart für einen Montagmorgen.‘ Aber mittlerweile gibt es nichts Besseres. Es macht dich wach, steigert deine Stimmung und gibt dir das Gefühl, dass du es mit allem und jedem aufnehmen kannst. […] Es ist schwer, dazu nicht zu tanzen oder zu headbangen.“

Prinz William ist im Übrigen nicht der einzige Royal mit einem eher harten Musikgeschmack. Vor einigen Jahren verriet der Schauspieler Dominic West, dass Williams Bruder Harry ein Hardcore-Metal-Fan ist, dessen iPod voller Band wie Megadeth, Slayer, Metallica oder Anthrax sei. „Zeug, das Soldaten hörten“, kommentierte West damals wenig geistreich. Wenn überhaupt, dann macht es die königliche Familie doch ein klein wenig sympathischer, oder etwa nicht?

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„For Those About To Rock“: AC/DCs Ehrenrunde nach „Back In Black“

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