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Popkultur

10 Songs, die jeder Madonna-Fan kennen muss

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Groß, größer, Madonna. Ganz egal, welche jungen Künstlerinnen gerade die Charts regieren, solange sie nicht annähernd so legendäre Songs wie Madonna auf ihrem Konto haben, bleibt diese die unangefochtene Queen of Pop. Seit ihrem Debütalbum sind mittlerweile 34 Jahre vergangen, in der Zwischenzeit hat sie unzählige Trends gesetzt, sich immer wieder neu erfunden und weiß auch in den 2010er-Jahren noch ganz genau, wo der Style-Hammer hängt. Madonna in zehn Songs – ganz schwierig, aber wir versuchen es trotzdem mal.


Hör dir hier unsere 10 Songs, die jeder Madonna-Fan kennen muss, als Playlist an und lies weiter:


1. Holiday (1983)

34 Jahre ist Madonnas erster großer Hit schon alt. Sie benötigte nur ein, zwei Singles Anlauf, bevor Holiday sie international bekannt machte – ein simpler, eingängiger Dance-Pop-Song, nichts wirklich Besonderes für die damalige Zeit. Wahrscheinlich hätte da noch niemand damit gerechnet, dass diese junge Wahl-New-Yorkerin aus Michigan schon sehr bald zu einem der größten Popstars aller Zeiten werden würde.


2. Like A Virgin (1984)

Nur ein Jahr später war es dann schon soweit: der erste Nummer-Eins-Hit. Like A Virgin ist einer dieser Songs, die Madonna im MTV-Zeitalter zur Style-Ikone machten. Produziert wurde der Song übrigens von Chics Nile Rodgers, und er ist ein perfektes Beispiel dafür, wie Pop funktionieren kann: musikalisch leicht und locker und dennoch minutiös ausgefeilt. Wie kann man so eine Nummer nicht mögen? Und was den Text angeht: Madonna und ihr Songwriter-Team hatte eben auch die nötige Portion Humor, die man braucht.


3. Like A Prayer (1989)

Like A Prayer ist eigentlich ein noch besseres Beispiel für eine perfekte Pop-Aktion. „Pop ist das Einfache, hinter dem sich etwas Komplexes verbirgt“ lautet eine gern zitierte Binsenweisheit, und Madonna war dafür immer schon ein wunderbares Anschauungsmaterial. Die religiösen Themen des Songs und das mit Ansage skandalöse Musikvideo sorgten nicht nur für viel öffentlichen Diskussionsstoff, sondern festigten auch Madonnas Ruf als absolut ernstzunehmende Künstlerin mit sehr eigener Vision. Nun war sie ganz oben angekommen.


4. Vogue (1990)

Als Kind der New Yorker Disco- und Clubszene dockte Madonna immer an den aktuellen Dance-Sound an. Vogue ist nicht nur ein fast reinrassiger House-Song, sondern feiert die queere Voguing-Subkultur. Anderen Künstlern würde man sofort kulturelle Aneignung und Ausbeutung vorwerfen, doch Madonna war auch in dieser Szene ein Idol.


5. Take A Bow (1994)

Die meisten von Madonnas großen Hits bauen auf für die Tanzfläche gemachte Dance-Beats. Man vergisst da leicht, dass sie auch viele fantastische Balladen veröffentlicht hat. Zum Beispiel Take A Bow vom Album Bedtime Stories. Nachdem Madonna mit dem Vorgängeralbum Erotica ihr sexuell aufgeladenes Image quasi auf die Spitze getrieben hatte, wollte sie sich mit ihren neuen Songs wieder mal etwas bedeckter halten und ruhigere Töne anschlagen. Auch das gelang ihr ziemlich gut.


6. Frozen (1998)

Nach ein paar ruhigeren Jahren, in den Madonna nur mit Don’t Cry For Me Argentina aus dem Film Evita einen größeren Hit hatte, gelang ihr mit dem Album Ray Of Light ein fulminantes Comeback. Die aktuellen Dance-Trends der 1990er-Jahre – Trip-Hop, Downbeat oder Trance – inkorporierte sie ohne weiteres in ihre Musik und wurde mal wieder zur Stilikone. Warum waren Henna-Tattoos damals plötzlich so angesagt? Das Video zu Frozen dürfte einen großen Anteil gehabt haben.


7. Music (2000)

Zwei Jahre später sitzt Madonna im Video zu Music mit Cowboyhut in der Stretchlimo und schon ist der nächste Fashion-Trend geboren. Man merkt schon, wie wichtig Optik und Musikvideos waren, um Madonna zu der Poplegende zu machen, die sie heute ist. Doch auch die Musik war immer stark genug. Music macht jedenfalls auch heute noch jede Tanzfläche voll.


8. Hung Up (2005)

Nachdem Madonna auf den Alben Music und American Life die verschiedensten Genres und Stile ausprobierte, ging sie mit Confessions On A Dancefloor zurück zu ihren Disco-Wurzeln. Klar, man kann über Hung Up die Nase rümpfen, immerhin übernimmt es fast eins zu eins den ABBA-Song Gimme Gimme Gimme. Dem Original fehlt aber ein bisschen die nötige Dance-Power, deshalb war es auch so schon eine geniale Idee, diesen Song zu recyceln. Und wenn es dann die Queen Of Pop höchstpersönlich macht, worüber will man sich da beschweren? Hit-Alarm!


9. Give Me All Your Luvin’ [feat. Nicki Minaj & M.I.A.] (2012)

Zeiten ändern sich, und Madonna auch, darauf kann man sich verlassen. Natürlich gibt es mittlerweile andere Stilikonen, aber wenn Madonna zum Feature bittet, kommen sie alle zusammen: Nicki Minaj, M.I.A. und Madonna – Generationstreffen der Pop-Königinnen. Und der französische Dance-Produzent Martin Solveig bastelt dem Trio einen zeitgemäßen Sound zurecht.


10. Ghosttown (2015)

Rebel Heart heißt Madonnas aktuellstes Album aus dem Jahr 2015. Für die Produktion waren unter anderem Avicii, Diplo und sogar Kanye West zuständig. Madonna kann auf eine Karriere zurückblicken, die ihresgleichen sucht. Keine Frau hat die Popmusik der letzten 30 Jahre so sehr geprägt wie sie. Und trotzdem muss man feststellen, dass sie immer noch mit den Taylor Swifts dieser Welt mithalten kann.


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