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Kontroverse Aussagen über Taylor Hawkins: Chad Smith und Matt Cameron distanzieren sich

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Ein Artikel im US-amerikanischen ROLLING STONE, in dem sich unter anderem Red-Hot-Chili-Peppers-Schlagzeuger Chad Smith und Pearl-Jam-Drummer Matt Cameron über den kürzlich verstorbenen Taylor Hawkins äußerten, sorgt für jede Menge Furore. Nun distanzierten sich Smith und Cameron von ihren Aussagen.

Der Tenor des Berichts: Hawkins sei erschöpft und ausgebrannt vom vielen Touren gewesen, sei den Anforderungen des Foo-Fighters-Tourlebens körperlich nur noch schwer nachgekommen. Die Rede war auch von einem klärenden Gespräch zwischen Hawkins und Bandchef Dave Grohl, das aber anscheinend nur wenig Konsequenzen hervorgebracht habe. Das Management der Band dementierte dies gegenüber dem Musikmagazin, die Band selbst wollte sich dazu nicht äußern. Nun erklärten Cameron und Smith ihre Unzufriedenheit mit dem Artikel über ihren verstorbenenen Freund.

Matt Cameron: Zitate aus dem Zusammenhang gerissen

„Als ich zustimmte, an dem Rolling-Stone-Artikel über Taylor teilzunehmen, ging ich davon aus, dass es sich um eine Würdigung seines Lebens und seiner Arbeit handeln würde”, schreibt Matt Cameron auf seinen sozialen Netzwerken. „Meine Zitate wurden aus dem Zusammenhang gerissen und zu einer Erzählung geformt, die ich nie beabsichtigt hatte. Taylor war ein guter Freund und ein hervorragender Künstler. Ich vermisse ihn. Ich habe nur die tiefste Liebe und den größten Respekt für Taylor, Dave und die Foo Fighters-Familie. Es tut mir aufrichtig leid, dass ich an diesem Interview teilgenommen habe, und ich entschuldige mich dafür, dass meine Teilnahme denjenigen, für die ich nur den tiefsten Respekt und die größte Bewunderung empfinde, Schaden zugefügt hat.”

Cameron wird im Artikel unter anderem wie folgt zitiert: „Er hatte eine Aussprache mit Dave und, ja, er sagte mir, dass er ‚verdammt noch mal nicht mehr kann‘ – das waren seine Worte.“

 

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Chad Smith: Sensationslüstern und irreführend

Ähnlich formulierte dies auch Chad Smith. „Taylor war einer meiner besten Freunde und ich würde alles für seine Familie tun“, so der Musiker. „Ich wurde von Rolling Stone gebeten, einige Erinnerungen an unsere gemeinsame Zeit zu teilen, und ich dachte, das würde die liebevolle Hommage werden, die er verdient. Stattdessen war die Geschichte, die sie schrieben, sensationslüstern und irreführend, und wenn ich das gewusst hätte, hätte ich niemals zugestimmt, daran teilzunehmen. Ich entschuldige mich bei seiner Familie und seinen musikalischen Freunden für jeglichen Schmerz, den dies verursacht haben mag. Ich vermisse Taylor jeden Tag“.

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Television-Frontmann Tom Verlaine ist tot

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Foto: Gus Stewart/Television

Am gestrigen Samstag ist Tom Verlaine nach kurzer Krankheit gestorben. Der Frontmann der einflussreichen New Yorker Rock-Band Television wurde 73 Jahre alt.

von Björn Springorum

Tom Verlaine ist tot. Der Frontmann, Gitarrist und Komponist von Television starb am gestrigen Samstag im Alter von 73 Jahren. Jesse Paris Smith, die Tochter von Patti Smith, verkündete seinen Tod mit den Worten: „Er starb friedlich in New York City, umgeben von engen Freunden. Seine Vision und Fantasie werden vermisst werden.“ Verlaine starb nach „kurzer Krankheit“, wie es heißt.

Er arbeitet auch mit Patti Smith

Tom Verlaine wuchs in New Jersey auf und entdeckte als Teenager Jazz und Poesie. Beides sorgte später für seine besondere Herangehensweise an Rockmusik. In den frühen Siebzigern zog er nach New York City, wo er mit Richard Hell und Billy Ficca erst The Neon Boys und später dann mit dem zweiten Gitarristen Richard Lloyd Television gründete. „Ich wusste, dass er das gewisse Etwas hat“, erinnerte sich Lloyd mal. „Er hatte was, aber ihm fehlte was, und was ihm fehlte, hatte ich. Mir fehlte auch was. Und was mir fehlte, hatte er. Ich wusste, dass wir Geschichte schreiben, wenn man uns vereint. Ich wusste es sofort.“

Das taten sie: Ihr Debüt Marquee Moon erscheint 1977 und wird zum Meisterwerk, das die Anfänge der New Yorker Punk-Szene mit Kunstfertigkeit verband – das Liebeskind von Punk, Poesie und Jazz, das den Weg für Bands wie Pavement, Sonic Youth oder Built to Spill ebnen sollte. Schon 1978, nach einem zweiten Album, löst sich die Band auf. Neben Television hat es Verlaine auch als Solokünstler weit gebracht. Unter anderem ist er auf Horses seiner damaligen Freundin Patti Smith zu hören.

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Zeitsprung: Am 10.11.1975 legt Patti Smith ihr einflussreiches Debüt „Horses“ vor.

 

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Priester nach Nahtoderfahrung: „In der Hölle singen sie Rihanna“

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Foto: Axelle, Bauer-Griffin/Getty Images

Ein Priester, der während eines Herzanfalls angeblich tot gewesen und dann zum Leben zurückgekehrt ist, ist überzeugt davon, dass sie in der Hölle Rihanna und Bobby McFerrin singen: „Das wünsche ich nicht mal meinem schlimmsten Feind.“

von Björn Springorum

Pastor Gerald Johnson aus Michigan ist ein gottesfürchtiger Mensch. Als er vor sieben Jahren einen Herzanfall erleidet, rettet ihn das aber anscheinend nicht davor, kurzzeitig das Zeitliche zu segnen und eine Stippvisite in der Hölle zu machen. Das erzählt er zumindest jetzt, Jahre später. Johnson selbst sagte, „mein Geist hat meinen Körper“ bei dieser Herzattacke verlassen. Er sei in die Hölle gekommen – und dort hätten sie Rihanna gesungen, um ihn zu foltern!

Auch Dämonen haben Geschmack

„Ich dachte, es geht hoch für mich, weil ich in meinem Leben so viel Gutes getan und so vielen Menschen geholfen hatte, doch stattdessen ging es runter. Ich reiste ins Zentrum der Erde. Dort ist die Hölle“, ließ er auf TikTok verlauten. In dieser Hölle gab es auch Musik – und zwar nicht irgendwelche. Dem Priester zufolge mögen es Dämonen, Karaoke zu singen. Überall wurde Umbrella von Rihanna oder (kein Witz) Don’t Worry Be Happy geträllert. Also ernsthaft, wenn das die Hölle ist, dann gibt’s weitaus Schlimmeres. Nicht jedoch für Pastor Johnson: „Das wünsche ich nicht mal meinem schlimmsten Feind“, so sagte der zu seinem bizarren Ausflug ins Fegefeuer.

Klar, Musik ist Geschmackssache und all das. Aber Folter ist Umbrella jetzt ja auch nicht gerade. Und die Vorstellung, dass Dämonen lockere Pop- oder Reggae-Hits trällern hat doch auch etwas Tröstliches. Pastor Johnson siegt darin hingegen eine Warnung: Wir sollen doch lieber biblische Hymnen als verkommene Chartmusik hören.

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Pop-Göttin, Businesswoman, Aktivistin: 5 Dinge, die ihr über Rihanna noch nicht wusstet

 

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Ghost veröffentlichen Song mit Def Leppard!

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Foto: Marc Pfitzenreuter/Getty Images

Dass Tobias Forge von Ghost Def-Leppard-Fan ist, weiß man ja. Wie sich herausstellt, ist aber auch Def-Leppard-Sänger Joe Elliott begeistert von Ghost. Jetzt haben sie sogar einen gemeinsamen Song veröffentlicht.

von Björn Springorum

Ghost holen weiterhin ein Ass nach dem anderen aus dem Ärmel: Nach ihrem TikTok-Erfolg mit dem Song Mary On A Cross haben sie jetzt eine neue Fassung ihres Songs Spillways veröffentlicht, ursprünglich erschienen auf ihrem 2022-er Geniestreich Impera. Das Besondere: Die neue Fassung ist ein Duett mit Def-Leppard-Sänger Joe Elliott! Hier kann man sich das Stück in einem herrlichen Clip anhören:

Impera war 2022 meine liebste Rock-Platte“

Diese Paarung passt aus gleich zwei Gründen. Erstens sind Def Leppard eh einer der ganz großen Einflüsse für Ghost-Mastermind Tobias Forge. „Als ich das letzte Album schrieb, wollte ich es ein wenig mehr so machen wie es Def Leppard tun“, sagte Forge letztes Jahr in einem Interview. Und zweitens: Def-Leppard-Sänger Joe Elliott ist großer Ghost-Fan: „Impera war 2022 meine liebste Rock-Platte“, ließ der verlauten. „Ich hörte irgendwann mal, dass Tobias ein großer Fan von Def Leppard ist, also war es wohl unvermeidlich, dass wir uns irgendwann mal über den Weg laufen. Als wir uns mit der Idee anfreundeten, zusammenzuarbeiten, kam ganz schnell eins zum anderen – und jetzt singe ich auf meinem Lieblingssong von diesem Album.“

Davon träumt zweifellos jeder Fan. Und ist nur ein weiteres Indiz dafür, wie groß und wichtig Ghost in den letzten Jahren geworden sind. Was auch immer Tobias Forge also als nächstes ausheckt: Wir können sicher sein, dass es groß und besonders wird. Doch bevor es neue Musik gibt, werden Ghost dieses Jahr für zwei Konzerte in Deutschland gastieren: Am 6. Juni 2023 in Berlin und am 19. Juni 2023 in Hamburg.

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Ghost im „Impera“-Interview: „Ich hätte es geliebt, in einer Band wie Rush zu spielen“

 

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