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Erster Trailer für Danny Boyles Sex-Pistols-Serie ist gelandet!

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Foto: Chris Morphet/Getty Images

Pistol wird das Serienspektakel heißen, das Englands Regie-Anarcho Danny Boyle über die kurze und wilde Karriere der infamen Sex Pistols gedreht hat. Jetzt ist ein vielsagender erster Trailer aufgetaucht – hier ansehen!

von Björn Springorum

Danny Boyle hat die Musikgeschichte für sich entdeckt. Nachdem der Trainspotting-Regisseur 2019 mit der Komödie Yesterday eine Welt ohne die Beatles entwarf, hat er sich jetzt die wohl notorischste und berüchtigste Band der britischen Rockmusik vorgenommen – klar, die Sex Pistols. Basierend auf den Memoiren von Gitarrist und Gründer Steve Jones (Lonely Boy: Tales From A Sex Pistol) hat er eine sechsteilige Miniserie realisiert, die am 31. Mai 2022 beim Streaming-Dienst Hulu ihre Premiere feiern wird. Nach vielversprechenden Fotos gibt es jetzt endlich auch einen ersten Trailer, den wir hier für euch haben:

Der Clip zeigt: Die Serie wird wohl glücklicherweise genau so wild, anarchisch, unkontrolliert und respektlos wie die Band selbst. We’re going to kick this country awake if it kills us, so ist John Lydon aka Johnny Rotten gleich zu Beginn zu hören. Wir werden dieses Land wachrütteln – und wenn wir dabei draufgehen. Yep, so kann man die kurze, meteorenhaft glühende Karriere der Sex Pistols in einem Satz beschreiben.

Die epischsten und chaotischsten Jahre er Musikgeschichte

Eine offizielle Beschreibung der Miniserie liest sich so: Man erzähle die Geschichte der Band „durch eine kaleidoskopische Bestandsaufnahme drei der epischsten, chaotischsten, rotzigsten Jahre der Musikgeschichte“, in der die Band “aus pickligen, lauten Arbeiterkids mit no future“ bestand, die das Establishment aufmischten. Klingt soweit korrekt.

Mit Danny Boyle sitzt zudem genau der Richtige auf dem Regiestuhl für die Sex-Pistols-Serie. Schon mit seinem Kultfilm Trainspotting gelang ihm eine schmutzige, heftige, aber auch bewegende Milieustudie abgehängter junger Menschen in Edinburgh. John Lydon ist natürlich dennoch alles andere als begeistert von Pistol. Er bezeichnete die Serie schon im Vorfeld als „die respektloseste Scheiße, die ich je ertragen musste“ – und das, ohne die Serie gesehen zu haben.

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Zeitsprung: Am 2.2.1979 stirbt Sid Vicious von den Sex Pistols.

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Das hielt Elvis Presley von KISS

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Elvis Presley HEADER
Titelfoto: NBC/Getty Images

Elvis Presley hatte eine ganz eigene Meinung zu KISS — das erzählte sein Stiefbruder Billy Stanley jetzt in einem Interview anhand einer amüsanten Anekdote.

von Markus Brandstetter

Billy Stanley (nicht mit KISS-Gitarrist Paul Stanley verwandt) war dafür verantwortlich, dass Elvis zum ersten Mal Musik von KISS hörte. Billy hatte sich in den 1975 KISS Alive gekauft und im Keller von Graceland laut gespielt, wie er in einem Interview mit artistonrecord erklärte.  „Ich habe es aufgedreht und Luftgitarre gespielt. Elvis kommt runter [und fragt] ‚Was hörst du da?‘ ‚Eine Band namens Kiss.‘ … Und ich zeigte ihm das Albumcover und er sagte, ‚Äh … OK‘’

„Er sagte: ‚Spiel doch noch mal den Song, den du gerade gespielt hast.‘ Es war Let Me Go Rock and Roll. Ich spielte ihn. Ich habe ihn ihm sogar zweimal vorgespielt, und ich war überrascht, als er sagte: ‚Spiel ihn noch einmal‘. Ich habe es noch einmal gespielt. Ich fragte: ‚Was denkst du‘ Er sagte: ‚Nun, ich verstehe die ganze Sache. Du weißt schon, Kiss – keep it simple, stupid. Und sie haben das Make-up, damit sie herumlaufen können, wenn sie von der Bühne kommen. Niemand sieht sie und weiß, wer sie sind oder so etwas.’ Er sagte: ‚Gute Idee.‘”

Elvis mochte Ace Frehley

Zwingend begeistert von der Musik von Stanley, Simmons & Co. war der King of Rock’n’Roll nicht, aber einen Faktor hob er positiv hervor:  nämlich die Gitarrenarbeit von Ace Frehley. „Er sagte: ‚Billy, hör dir das an. Es ist nur ein 50er-Jahre-Groove. Aber dieser Gitarrist. Ich sagte: ‚Das ist Ace [Frehley].‘ Er sagte: ‚Der Typ hat ein paar nicht jugendfreie Gitarren-Licks. Ich mag ihn wirklich.‘ … Bevor er den Raum verließ, sagte er: ‚Ich habe es verstanden – es sind drei Akkorde und eine Staubwolke.“

Hier gibt’s das Interview zu sehen:

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Nach 27 Jahren: Slipknot trennen sich von Craig Jones. Oder doch nicht?

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Foto: Venla Shalin/Getty Images

Tumultartige Szenen bei Slipknot: Mitten in ihrer Tour trennt sich die Band von ihrem langjährigen Keyboarder Craig Jones und löscht dann das offizielle Statement wieder. Ein Ersatz ist wohl auch schon gefunden. Doch dessen Identität bleibt vorerst geheim.

von Björn Springorum

Alles gewohnt rätselhaft bei Slipknot: Die maskierte Metal-Macht aus Iowa hat sich von ihrem langjährigen Keyboarder Craig Jones getrennt. „An unsere Fans: Slipknot gibt bekannt, dass wir uns von Craig Jones getrennt haben. Wir wünschen Jones alles Gute für die Zukunft“, so liest sich das knappe Statement, das die Band auf Social Media veröffentlicht hat. Doch jetzt wird es mysteriös: Kurz darauf wurde dieses Statement wieder gelöscht.

Craig Jones scheint aber tatsächlich nicht mehr bei Slipknot zu spielen: Bei einer Show in Österreich am gestrigen 7. Juni 2023 war der Keyboarder schon nicht mehr Teil der Band. Erst kurz vor Beginn des Konzerts hatte man die Änderung in der Besetzung bekannt gegeben. Wer für Jones übernimmt, der 1996 zur Band gekommen war, ist noch ein Geheimnis. Slipknot haben bisher lediglich ein Foto des neuen Mitglieds auf Instagram gepostet.

Auch Clown fehlt ab sofort

Die Reaktionen darauf fallen sehr gemischt, überwiegend aber negativ auf: Viele Fans sind der Ansicht, dass der Wichtigkeit von Craig Jones für die Band nicht genüge getan wird. Immerhin war Jones nach Schlagzeuger Shawn „Clown“ Crahan am längsten Teil der Band. Und apropos Clown: Der fehlte ebenfalls bei der Show auf dem Novarock Festival und wird weiterhin eine unbestimmte Anzahl von Auftritten aussetzen, um sich um seine Frau zu kümmern, die nach eigenen Angaben „gesundheitliche Probleme“ hat.

 

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Ordentlich was los bei Slipknot – und leider nichts allzu Gutes. Da geht fast unter, dass die Band die Songs The Blister Exists und Purity erstmals seit acht Jahren gespielt hat. Wollen wir also hoffen, dass sich alles im Slipknot-Lager schnell beruhigt und wir bald erfahren, wer der geheimnisvolle Neue hinter der Ledermaske ist.

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Review: „The End, So Far“ verschafft Slipknot neun neue Leben

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Geezer Butler: „Wäre nicht überrascht“, wenn Ozzy im Rollstuhl auftritt

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Foto: Tibrina Hobson/Getty Images

So recht will auch bei Black Sabbath niemand an Ozzy Osbournes endgültigen Bühnenabschied glauben. Geezer Butler etwa kann sich sehr gut vorstellen, dass der Sänger einfach im Rollstuhl auf die Bühne kommt.

von Björn Springorum

Noch vor wenigen Wochen bezeichnete Ozzy Osbourne seinen Gesundheitszustand recht blumig mit „Einbeiniger im Arschtretwettbewerb“. Seit seiner Verletzung an der Wirbelsäule hat der Black-Sabbath-Sänger Schwierigkeiten, wieder auf die Beine zu kommen. Doch Ozzy gilt bekanntlich als Stehaufmännchen, der dem Tod schon mehrmals von der Schippe gesprungen ist. So sehen das anscheinend auch seine Kollegen von Sabbath: Wie Geezer Butler jetzt in einem Interview bekräftigte, könne er es sich beispielsweise sehr gut vorstellen, dass Ozzy Osbourne in einem Rollstuhl auf die Bühne kommt.

Bühnen-Comeback im Oktober?

In einem neuen Interview mit Sonic Perspectives sagte der Basser: „Ich wäre nicht überrascht. Liegt natürlich einzig und allein an ihm, ich habe ja nichts mit seienr Solokarriere zu tun. Was immer Ozzy also machen mag, soll er tun. Natürlich ist es traurig, wenn er es wirklich so machen muss, aber Ozzy will unbedingt noch mal auf die Bühne und für seine Fans spielen. Also wünsche ich ihm natürlich alles Gute dafür.“

Eine Black-Sabbath-Reunion mit Rollstuhl-Ozzy wird es aber sehr wahrscheinlich nicht geben: Geezer Butler und Ozzy hatten das letzte Mal miteinander Kontakt, als sie 2017 den letzten Black-Sabbath-Gig spielten. Seine Aussagen beziehen sich also eher auf dieses neue Festival namens Power Trip, das vom 6. bis zum 8. Oktober 2023 auf dem Coachella-Gelände in Kalifornien große Fische wie Guns N’ Roses, Metallica, Iron Maiden, AC/DC, Tool und eben Ozzy Osbourne auf die Bühne bringt. Vielleicht hat Ozzy hier ja noch einen letzten großen Auftritt vor sich, bevor er sich für immer von der Konzertwelt verabschiedet. Es wäre ihm und seinem Vermächtnis zu gönnen.

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Zeitsprung: Am 17.7.1949 kommt Geezer Butler (Black Sabbath) zur Welt.

 

 

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