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„I Believe In A Thing Called Love“: The Darkness-Hymne „bester Song des 21. Jahrhunderts“

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Foto: Brian Rasic/WireImage/Getty Images

Es gibt also doch noch Hoffnung für die Menschheit: Die Leser*innen des Magazins Classic Rock kürten jüngst einen unerwarteten Sieger zum „besten Song des 21. Jahrhunderts“.

von Victoria Schaffrath

„Can’t explain all the feelings this is making us feel“: Die Gute-Laune-Hymne I Believe In A Thing Called Love von The Darkness erfährt 18 Jahre nach ihrer Veröffentlichung eine besondere Ehre und steht unter den „100 Greatest Songs of the Century (so far)“ ganz vorn – zumindest, wenn man die Leser von Classic Rock fragt.

Classic Rock hat abgestimmt

Das Magazin hatte für seine neuste Ausgabe zur Stimmabgabe aufgefordert.

Ob es wohl an den außergewöhnlichen Umständen des Jahres 2020 liegt, dass die Wahl auf Justin Hawkins & Co. fiel? Immerhin standen auch Werke wie Rock ’n’ Roll Train von AC/DC oder Best Of You von den Foo Fighters zur Auswahl. Wir tippen mal darauf, dass die lebensbejahende Überschwänglichkeit des Tracks in Zeiten von Corona, politischem Umschwung und finanziellen Nöten ein willkommenes Trostpflaster darstellt.

„Ich stand nackt in der Aufnahmekabine“, erklärte Sänger Hawkins seinerzeit die energetische Gesangsdarbietung. „Das war zunächst nur ein Experiment, weil ich Schwierigkeiten mit dem Gesang hatte. Dann habe ich es gemacht, weil es Ed (Graham, ehemaliger Schlagzeuger der Band, Anm. d. Red.) irgendwie peinlich war, und dann wurde es Tradition.“

„We’ll be rocking ’til the sun goes down“

Auf Twitter genießt die Gruppe ihre Ehrung in vollen Zügen: „Kommet, frohlocket mit uns ob der Nachricht dieser hochverehrten Auszeichnung, die uns das Classic Rock-Magazin verleiht! Danke an alle, die abgestimmt haben – das ist wirklich eine große Ehre.“ Typisch The Darkness, eben. Bei allem Spaß steckt aber auch ein ganzes Stück Rechtmäßigkeit in der Wahl, wie Redakteurin Siân Llewellyn erläutert. „Es ist, trotz allem, ein wahrer Rock-Klassiker. Die Art Song, den du bei einer Hochzeit anschmeißt und zu 100 % können ihn alle mitsingen. Er verdient diesen ersten Platz voll und ganz.“

Wir bedanken uns für den Ohrwurm und stellen dieses launige Meisterwerk mit passend absurdem Video den restlichen Tag auf Dauerschleife.

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Ozzy Osbourne: Überraschungsauftritt nach schwerer OP — mit Tony Iommi!

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Alex Pantling/Getty Images

Ozzy Osbourne feierte am 8. August 2022 seine Rückkehr auf die Bühne nach seiner schweren OP im Juni dieses Jahres. Bei der Schlusszeremonie der Commonwealth Games im britischen Birmingham kam es zu einem Überraschungsauftritt des 73-Jährigen.

 von Markus Brandstetter

Dabei stand die Heavy-Metal-Ikone aber natürlich nicht alleine auf der Bühne, sondern brachte prominente Unterstützung mit. An der Gitarre war nämlich niemand geringeres als Black-Sabbath-Gitarrenlegende Tony Iommi. Komplettiert wurde die Band von Adam Wakeman am Bass und Tommy Clufetos am Schlagzeug. Gemeinsam spielte das Quartett vor 30.000 Leuten den Sabbath-Klassiker Paranoid.

Hier gibt es ein Video des Auftritts zu sehen:

Ozzy Osbourne: Update zum Gesundheitszustand

Osbourne, bei dem 2019 Parkinson diagnostiziert wurde, war zuletzt 2020 in Deutschland auf der Bühne gestanden. Im Juni 2022 hatte er sich einer laut eigenen Angaben „lebensverändernden“ Operation unterzogen.  Nach seiner OP hatte sich Osbourne für die Unterstützung seiner Fans bedankt: „Ich spüre definitiv die Liebe und Unterstützung all meiner Fans und möchte mich bei allen für ihre Gedanken, Gebete und guten Wünsche während meiner Genesung bedanken.“ Auch von Frau und Managerin Sharon Osbourne gab es ein Gesundheitsupdate: „Ozzy geht es gut und er befindet sich auf dem Weg der Besserung! “

Ozzy, Iommi & Co. waren an 8. August 2022 übrigens längst nicht der einzige Showact des Abends. Ebenfalls am Programm standen Performances von Apache Indian, Beverley Knight, Dexys, Goldie, Jacob Banks, Jaykae, Jorja Smith, Laura Mvula, Ash, Mahalia, Musical Youth, Neelam Gill, Panjabi MC, Raza Hussain, Talulah-Eve, The Selecter und UB40. Außerdem gab es eine Premiere eines Ausschnitts aus der Theater-Show Peaky Blinders: The Redemption of Thomas Shelby.

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Ab in die Klinik: Ozzy Osbourne veröffentlicht epische neue Single!

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„Grease“-Star Olivia Newton-John gestorben

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Olivia Newton-John
Foto: Cole Bennetts/Getty Images

Olivia Newton-John ist tot. Die Sängerin und Schauspielerin, die mit der Musical-Verfilmung Grease weltweit riesige Erfolge feierte, verstarb am 8. August 2022 im Alter von 73 Jahren an einer Krebserkrankung.

Ihr Ehemann John Easterling veröffentlichte auf Newton-Johns Social-Media-Kanälen ein offizielles Statement. „Olivia Newton-John ist seit über 30 Jahren ein Symbol für Triumphe und Hoffnung, indem sie ihren Weg mit Brustkrebs teilt. Ihre heilende Inspiration und bahnbrechende Erfahrung mit Pflanzenmedizin wird durch den Olivia Newton-John Foundation Fund fortgesetzt, der sich der Erforschung von Pflanzenmedizin und Krebs widmet. Anstelle von Blumen bittet die Familie um Spenden zu ihrem Andenken an die @onjfoundation“, heißt es darin etwa.

 

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Ikone der 1970er-Jahre

Olivia Newton-John wurde am 26. September 1948 im britischen Cambridge geboren. Als sie fünf Jahre alt war, zog ihre Familie nach Australien. Bereits als Teenager begann sie, als Sängerin aufzutreten. Ihren ersten Plattenvertrag mit Decca Records gewann sie bei einem Talentwettbewerb, 1966 veröffentlichte sie ihre erste Single.

Ihre großen Erfolge feierte sie in den 1970er-Jahren — in den USA verkauften sich ihre Schmuse-Songs wie geschnitten Brot. Zu ihren Hits zählten Let Me Be There, On The Banks Of Ohio, If You Love Me Know, I Honestly Love You und Have You Never Been Mellow. 1978 spielte und sang sie an der Seite von John Travolta im Kult-Musical Grease und wurde damit zum Weltstar. Es folgten Mega-Hits wie Xanadu und Physical.

Ihre Kollegen zollen Newton-John in den sozialen Netzwerken Tribut. John Travolta schrieb: „Meine liebste Olivia, du hast all unsere Leben so viel besser gemacht. Dein Einfluss war unfassbar! Ich liebe dich so sehr. Wir werden dich am Ende des Weges wiedersehen und wir werden alle wiedervereint sein. Deins vom ersten Moment, als ich dich gesehen habe und für immer – dein Danny, dein John!“

 

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Schauspielerin Dinah Manoff (die in Grease die Rolle der Marty Maraschino spielte) schrieb: „Wie viele bestätigen werden, war Olivia Newton-John eine der freundlichsten und großzügigsten Seelen. Ich war eine der glücklichen Pink Ladys, die während der Dreharbeiten zu Grease Zeit mit ihr verbracht haben.“ Die Kollegin habe „Licht und Lachen“ gebracht, wohin sie auch ging. „Mein tiefstes Beileid an ihre Familie und Freunde in dieser Zeit des großen Verlustes.“

 

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Zeitsprung: Am 17.10.1967 feiert das Rock-Musical „Hair“ seine Weltpremiere.

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Roger Waters sorgt mit Aussagen über Ukraine-Krieg für eine Kontroverse — Russland ist begeistert

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Matteo Chinellato/NurPhoto via Getty Images

Roger Waters sorgt mal wieder mit seinen politischen Ansichten für viel Aufsehen. In einem Interview mit CNN-Moderator Michael Smerconish erklärte der ehemalige Pink-Floyd-Musiker seine Sicht auf den Krieg in der Ukraine und gab unter anderem US-Präsident Joe Biden die Schuld an dem anhaltenden Konflikt. Dafür erfährt der 78-Jährige für jede Menge Kritik, aber auch Lob und Begeisterung — unter anderem vom ehemaligen russischen Staatschef Dmitri Medwedew.

Waters zeigt Biden als Kriegsverbrecher

Von Smerconish darauf angesprochen, warum Joe Biden in Waters’ neuer Bühnenshow als Kriegsverbrecher gezeigt wird, erklärte Waters: „Nun, zunächst einmal schürt er das Feuer in der Ukraine – das ist ein großes Verbrechen“, so der Musiker. „Warum ermutigen die Vereinigten Staaten von Amerika [Wolodymyr] Zelenskyy, den [ukrainischen] Präsidenten, nicht zu Verhandlungen, um diesen schrecklichen, schrecklichen Krieg zu vermeiden, in dem… Wir wissen nicht, wie viele Russen getötet werden“, so Waters weiter. Wenn Biden wirklich wollte, wäre der Krieg sofort beendet, attestierte er.

Moderator Smerconish widersprach Waters vehement und erwiderte, dieser würde die Rollen Russlands und der Ukraine vertauschen — schließlich sei die Ukraine überfallen worden. Der daraufhin: „Nun, es ist ja bei jedem Krieg so: Wann hat er begonnen? Man muss sich nur die Geschichte ansehen und kann sagen: ‚Nun, er begann an diesem Tag‘. Man könnte sagen, dass er 2008 begonnen hat – dieser Krieg ist im Grunde die Aktion und Reaktion der NATO, die bis an die russische Grenze vorgedrungen ist, was sie nicht zu tun versprochen hatte, als [Michail] Gorbatschow den Rückzug der UdSSR aus ganz Osteuropa aushandelte.

Kurz darauf sprach der Musiker den USA auch die Rolle als Befreier im 2. Weltkrieg ab: „Ihr seid wegen Pearl Harbor in den Zweiten Weltkrieg eingetreten. Ihr wart [vorher] völlig isolationistisch”, argumentierte Waters. “Gott sei Dank hatten die Russen den blutigen Krieg zu diesem Zeitpunkt bereits gewonnen. Dreiundzwanzig Millionen Russen starben, um dich und mich vor der Nazi-Bedrohung zu schützen.“ Aber auch zu China hatte Waters eine etwas andere Meinung als Smerconish. Als dieser nämlich davon sprach, dass China gerade Taiwan bedrohe, meinte der:  „Taiwan ist Teil von China. Das ist seit 1948 von der gesamten internationalen Gemeinschaft absolut akzeptiert worden. Wenn du das nicht weißt, hast du nicht genug gelesen. Du glaubst der Propaganda deiner eigenen Seite. Man kann sich nicht über Menschenrechte und Taiwan unterhalten, ohne etwas gelesen zu haben.“

Auf dem YouTube-Kanal von Michael Smerconish gibt es das Gespräch in voller Länge zu sehen:

Russischer Ex-Präsident begeistert: „Pink Floyd forever“

Wenig überraschend gab es heftige Reaktionen auf Waters’ Aussagen — aber nicht nur negative. So schrieb unter anderem Russlands ehemaliger Präsident Dmitri Medwedew auf der russischen Plattform vkontakte: „Es gibt noch anständige Leute im Westen. Pink Floyd forever“. Dazu postete er ein Video des Floyd-Klassikers „Wish You Were Here“.

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