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Party In The USA: So reagiert die Musikwelt auf den Wahlsieg von Joe Biden

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Kamala Harris & Joe Biden
Foto: ANDREW HARNIK/POOL/AFP via Getty Images

Am Ende war es doch nochmal enger, als viele erwartet hatten: Das Rennen um die US-Präsidentschaft entwickelte sich in der vergangenen Woche zu einem echten Krimi. Nachdem sich Amtsinhaber Donald Trump voreilig bereits selbst zum erneuten Sieger erkoren hatte, war am 7. November gegen 17 Uhr unserer Zeit klar: Joe Biden hat die Wahl gewonnen.

von Christina Wenig

Bidens Amtszeit wird am 20. Januar 2021 offiziell beginnen, schon am Wochenende feierten jedoch Millionen Menschen den historischen Sieg des Demokraten und seiner künftigen Vize-Präsidenten Kamala Harris.

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Auch in der Pop- und Rockwelt wurde dieses Ereignis natürlich nicht unkommentiert gelassen. So reagierten Paul Stanley, Tommy Lee & Co.:

 

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Congratulations to President Elect Joe Biden and trailblazer Kamala Harris !!! It’s been hard for me to stay silent over the last few days, weeks, months, but I felt it would be wrong to interfere in even the smallest way in the politics of another country. But there is a part of me that will always be rooted in the USA – I love America and have felt profound pain watching its freedoms and decency being eroded. I can now finally speak up. I feel massive joy – I see this is a victory for the people by the people – and hopefully just in time to make it possible to start to heal the terrible damage that has been done to the American Nation and its standing in the World in recent times. I’m thrilled for my dear American friends, that they have taken this step to reclaim compassion, justice, truth, accountability, and dignity. I’m well aware that America is split as to whether Trump as a president was a Champ or a Chump. But what you guys will discover over the next few weeks is that the rest of the world was NOT split. The whole world, like me, is rejoicing with you at this moment – feeling that we are getting our best friend back – our friend America. Yes – I will pray for unity and decent debate, with some great Rebublicans sharing the work load in the new regime. And – Yes – at last – the United States of America can again be Champions of the World !!! Bri 💥💥💥💥 hmmm …. I just tried to ‘pin’ a nice comment from a Republican guy and deleted it by mistake. Damn ! Apologies – I don’t know how to undo this action. I gotta say thanks to many of you on this page who supported Trump but have cut me some slack. My prayers are for unity in the future – and I’ll do what I can to foster reconciliation and tolerance. It’s a New World – let’s make it a better one. Bri

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https://twitter.com/ladygaga/status/1325120729130528768

https://twitter.com/TheGeneralMH/status/1325302484043100160

https://twitter.com/MileyCyrus/status/1325129567472766982

https://twitter.com/MikePortnoy/status/1325264763321004032

 

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We have a lot of work to do , the people have spoken and I have all the confidence in the world in us…we’ll get there!!

Ein Beitrag geteilt von T🥁ɱɱ¥ ᒪEE (@tommylee) am

https://twitter.com/AlexSkolnick/status/1325113095015067650

https://twitter.com/cher/status/1325119283496587265

10 Songs, die sich in die Politik einmischen

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Mick Jagger ärgert sich über Harry-Styles-Vergleiche

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Foto: Kevin Mazur/Getty Images

Superstar Harry Styles hat laut Mick Jagger nur „oberflächliche Ähnlichkeit” mit ihm. In einer ziemlich direkten Äußerung machte der Frontmann der Rolling-Stones jetzt deutlich, dass er sich über die ständigen Vergleiche sehr ärgert.

von Björn Springorum

Man könnte ja wirklich meinen, dass es einem wie Sir Mick Jagger vollkommen egal sein könnte, wenn man ihn mit jemandem vergleicht. Doch die regelmäßigen Vergleiche zwischen ihm und Superstar Harry Styles (Watermelon Sugar) gehen ihm durchaus mehr auf die Nerven als es einem der größten Sänger aller Zeiten geziemt.

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„Ich war viel androgyner als er“

Das ließ er jetzt in einem Interview mit der London Times vom Stapel, in dem es eigentlich vorwiegend um die Tour zum 60. Geburtstag der Rolling Stones gehen sollte. Anfangs betonte Mick Jagger zwar noch, er und Harry Styles haben eine „entspannte Beziehung“, doch kurz darauf war es auch schon vorbei mit den Nettigkeiten. „Ich meine, ich trug doch viel mehr Make-Up als er“, so Jagger. „Komm schon, ich war viel androgyner als er. Außerdem hat er nicht meine Stimme und bewegt sich völlig anders auf der Bühne; er hat nur eine oberflächliche Ähnlichkeit mit meinem jüngeren Ich. Und das ist okay, er kann ja nichts dafür.“

Also wirklich, Mick. War das wirklich nötig? Harry Styles zählt den Stones-Sänger immerhin zu seinen größten Helden und Vorbildern – in musikalischer, aber auch in modischer Sicht. 2017 legte Styles zudem eine ziemlich gelungene Jagger-Nachahmung bei Saturday Night Live hin. Vielleicht nahm im Sir Mick das ja übel? Mit der Jugend hat er ja zumindest kein Problem und erklärte erst kürzlich Machine Gun Kelly und Yungblud zur Zukunft des Rock. Für Harry Styles hatte er ein derartiges Urteil nicht übrig.

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Ozzy Osbourne über sein Ableben: „Meine Zeit wird kommen“

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ALERIE MACON/AFP via Getty Images

Ozzy Osbourne spricht in einem aktuellen Interview ganz offen über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft — und erklärt auch, was er in nächster Zeit noch so vorhat.

Dass der „Prince of Darkness“ manchmal über seine eigene Sterblichkeit nachdenkt, ist wenig überraschend. Danach gefragt, erklärte die Metal-Legende im Interview mit Classic Rock Magazine: „Mit meinen verdammten dreiundsiebzig Jahren bin ich ziemlich gut zurechtgekommen. Ich habe nicht vor, irgendwo hinzugehen, aber meine Zeit wird kommen.“ Dabei gibt es einiges, das Ozzy in seinen 70ern noch vorhat: „Ein Nummer-eins-Album von Ozzy. Ich komme dieses Jahr auch zurück nach England. Ich habe jetzt genug davon, hier draußen [in Amerika] zu leben. Meine Absicht war es nie, hier zu bleiben“, erklärt er.

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Auch das Feiern des 40. Hochzeitstags ist etwas, das bei Ozzy und seiner Frau und Managerin Sharon ansteht. „Ich bin erstaunt, dass sie es mit mir ausgehalten hat, denn ich war über die Jahre hinweg nicht gerade der perfekte Gentleman“, gesteht er.

Ob Ozzy nochmal eine Reality-Show wie „The Osbournes“ in den 2000er-Jahren machen würde? „Ich weiß es nicht. Ich bedaure es nicht. Aber andererseits wusste ich auch nicht wirklich, worauf ich mich einlasse. Es war echt; es gab in keiner Weise ein Drehbuch, weder in der einen noch in der anderen Form. Und als das dritte Jahr kam, setzte sich Sharon mit uns allen zusammen und fragte: ‚Was wollt ihr machen? Wollt ihr weitermachen?‘ Und alle sagten einfach nein. Die Kinder nahmen Drogen und Alkohol, und ich hatte wieder angefangen zu saufen. Wenn man vierundzwanzig Stunden am Tag, sieben Tage die Woche ein Kamerateam im Haus hat, wird es ein bisschen verrückt.“

Ozzy über Alkohol: „Wenn ich trinke, werde ich trinken“.

Darauf angesprochen, ob Ozzy glaubt, den Absprung von Alkohol und Drogen endgültig geschafft zu haben, erklärte er: „Ich weiß es nicht. Ich hoffe es. Ich nehme einen Tag nach dem anderen. Wenn ich trinke, werde ich trinken. Aber ich will heute nicht trinken. Ich will heute keinen Tabak rauchen. Ich will heute keine Drogen nehmen. Heute wird es also gut gehen, nehme ich an. Ich weiß nicht, wie es morgen sein wird“. Was sich seit seinen Sauftagen geändert hat? „Nun, ich wache nicht mehr im verdammten Gefängnis auf“, erzählt der Musiker.

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„Orion“ vs. „The Call of Ktulu“: Lars Ulrich analysiert die beiden großen Metallica-Instrumentals

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Gilbert Carrasquillo/Getty Images

In ihrer Karriere veröffentlichten Metallica mehrere Instrumentalstücke — zwei der beliebtesten sind The Call Of Ktulu, erschienen auf dem 1984 veröffentlichten Longplayer Ride The Lightning — und Orion, zwei Jahre später auf Master Of Puppets erschienen. Für Fans sind diese beiden Stücke längst absolute Klassiker. Nun sprach Metallica-Schlagzeuger Lars Ulrich in einem Interview über den Unterschied zwischen den beiden Stücken — und welches der beiden ihm besonders viel bedeutet.

 von Markus Brandstetter

Orion hat einen besonderen Platz in Ulrichs Herzen — und zwar wegen des „Cliff-Elements“, wie er es formuliert. Das bezieht sich natürlich auf den 1986 tragisch ums Leben gekommen Metallica-Bassisten Cliff Burton. Ulrich erklärte im Interview mit Eddie Trunk von Sirius XM: „Natürlich ist die emotionale Komponente von ‚Orion‘ mit dem Cliff-Element und dem Rezitieren dieser Worte, dieser wunderschönen poetischen Worte, die er für das Ende von ‚Orion‘ geschrieben hat, und dieses ganze Mittelstück ist offensichtlich… es ist wunderschön und so einzigartig, anders als alles, was wir jemals zuvor gemacht haben oder seitdem gemacht haben. Also hat ‚Orion‘ wegen des Cliff-Faktors einen besonderen Platz in meinem Herzen, und das wird auch immer so sein“.

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Lars Ulrich über The Call of Ktulu

Auch über The Call Of Ktulu hatte er einiges zu sagen — und erklärte etwa die Einflüsse jener Zeit. „‚Ktulu‘ war aber unser erster Ausflug in dieses, du weißt schon… Iron Maiden haben auf ihren Platten Instrumentals gemacht. Deep Purple, Mule und natürlich Klassiker wie ‚YYZ‘ von Rush und [Led] Zeppelin mit ‚Moby Dick‘ und so weiter. Das war schon immer faszinierend, und vielleicht liegen die Wurzeln von ‚Ktulu‘ ein bisschen mehr in der klassischen Musik. Aber offensichtlich trägt ‚Orion‘ die Handschrift von Cliff Burton in sich. Das macht es zu etwas ganz Besonderem.‘

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