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Mick Jagger reagiert auf Paul McCartneys „Cover-Band“-Vergleich

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Foto: Rich Fury/Getty Images

Sir Mick gegen Sir Paul: Beim Rolling-Stones-Konzert in Los Angeles hat Mick Jagger eine ganz eigene Art und Weise gefunden, auf Paul McCartneys jüngste Frotzelei zu reagieren.

 von Björn Springorum

Die Fehde geht weiter: Wie wir erst vor wenigen Tagen berichteten, bezeichnete Paul McCartney die Rolling Stones in einem Interview wenig höflich als „Blues-Coverband“. Die Reaktion der Stones ließ natürlich nicht lange auf sich warten: Bei ihrem Auftritt im SoFi Stadium in Inglewood, Los Angeles entschied sich Mick Jagger für eine recht originelle Form der Retourkutsche.

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Blues-Cover mit Macca?

Jagger erwähnte zu Beginn der Show, wie viele Berühmtheiten für gewöhnlich bei einer Rolling-Stones-Show anwesend sind. „Es sind so viele Stars hier“, so der Sänger in diesem Video. „Megan Fox ist hier, sie ist bezaubernd. Lady Gaga. Kirk Douglas. Auch Paul McCartney ist hier. Er wird uns heute aushelfen – er wird uns nachher bei einem Blues-Cover begleiten.“ Ob McCartney überhaupt bei der Show war, steht zu bezweifeln. Auch Kirk Douglas ist, wie Jagger sicherlich weiß, voriges Jahr verstorben. Dennoch kapierten viele Fans sofort, worum es dem Frontmann geht. Sie lachten und applaudierten, sogar einige halbherzig angestimmte „Fuck the Beatles!“-Sprechchöre wurden angestimmt.

Natürlich war es nur eine Frage der Zeit, bis Mick Jagger auf die nicht gerade netten Worte seines alten Kollegen reagieren würde. Man fragt sich bisweilen nur, was diese kleinen Rivalitäten nach 55 gemeinsamen Jahren im Business überhaupt noch sollen. Aufmerksamkeit braucht ja wohl keiner der beiden. Oder will Macca am Ende nur ordentlich anecken, um die Werbetrommel für die mit großer Spannung erwartete Get Back-Dokumentation von Peter Jackson zu rühren? Braucht er gar nicht. Wir können es doch auch so kaum erwarten.

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Foo Fighters zeigen ersten Trailer für ihren Horrorfilm!

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Foto: Open Road Films

Man stelle sich eine Mischung aus Spinal Tap und Evil Dead vor: Die Foo Fighters haben jetzt haarsträubende erste Eindrücke ihres kommenden Film-Debüts Studio 666 veröffentlicht!

 von Björn Springorum

Es gibt ja Bands, die setzen diese verquaste „Schuster bleib bei deinen Leisten“-Gefasel mit links außer Kraft. Die Foo Fighters zum Beispiel: Haben Bock auf ein Disco-Album, machen eins. Während der Aufnahmen zu ihrem aktuellen Album Medicine At Midnight (als Rock-Band, nicht als Disco-Band) kam der Band um Dave Grohl die Idee, einfach parallel dazu einen Film zu drehen. Keine Doku, sondern einen echten Spielfilm. Und haben es einfach durchgezogen.

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Dave Grohl mutiert zum Dämon

Lange Zeit als Geheimprojekt gehandelt, wurde kürzlich enthüllt, dass es sich hierbei um einen Streifen namens Studio 666 handelt, ein quasi-autobiografischer Horror-Spaß, der von den Aufnahmen zu ihrem letzten Album ausgeht und danach in diabolische Machenschaften kippt. Ganz normales Rock‘n‘Roll-Business also, wie auch dieser allererste Eindruck aus dem Film zeigt:

Der Plot ist schnell erzählt: Die Foo Fighters haben sich für Aufnahmen in eine gespenstische alte Villa bei Los Angeles zurückgezogen. Dave Grohl hat aber keine Ideen und wird von einer bösen Macht besessen, die im Keller des Hauses nur auf ein paar verwöhnte Rockstar-Bengel wie die Foos gewartet hat. Grohl wird besessen, die Kreativität ist wieder da – und damit auch ein seltsamer Blutdurst. Wird die Band das Album fertigstellen können? Und noch genügend Gliedmaßen haben, um damit auch Tour gehen zu können?

Klingt nicht nur wie eine Mischung aus Spinal Tap und Evil Dead; ist es auch. „Wir wollten diese klassische Magie unserer liebsten Rock‘n‘Roll-Filme einfangen – aber eben mit einem Twist: Jede Menge Blutvergießen, das einfach nur rockt”, sagt Grohl dazu. Angeblich soll es in dem Haus ja wirklich gespukt haben. Vielleicht liefen bei den Foo Fighters am Ende also einfach nur die Kameras mit?

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Schlägerei auf der Bühne bei renommiertem Hip-Hop-Battle

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Jerritt Clark/Getty Images

Manchmal eskalieren die Dinge ungeplant — das zeigte sich vor kurzem bei einem eigentlich sportlich angelegten Battle der bekannten Band Bone Thugs-N-Harmony und der Rap-Crew Three 6 Mafia.

 von Markus Brandstetter

Die beiden Gruppen trafen am 2. Dezember 2021 im Rahmen des Verzuz-Battles im renommierten Hollywood Palladium in Los Angeles zusammen. Dort taten die Musiker das, was man bei Hip-Hop-Battles traditionellerweise eben tut: sich mit möglichst kreativ beleidigen und miteinander messen. Irgendwann kippte die Stimmung aber ins Negative.

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Was war passiert?

Wie sich das ganze genau abspielte, erklärt die bekannte Seite „hiphop.de“ wie folgt: Bizzy Bone (Bone Thugs-N-Harmony) fühlte sich von seinen Konkurrenten geschmäht. Seiner Meinung nach hatten diese seinen Tanzstil beleidigt und ihn nachgeäfft. Er bezeichnete sie daraufhin als „hässliche Arschlöcher“. Die Replik von Juicy J (Three 6 Mafia) bestand darin, seinen Kollegen eine weitere Beleidigung entgegenzuschleudern. Daraufhin flog ein Gegenstand in — und die Lage geriet außer Kontrolle.

Ein Video, das Complex Music auf Twitter veröffentlichte, zeigt den Vorfall:

Entschuldigung folgte

Aufgrund der eskalierenden Situation musste der Livestream kurzzeitig unterbrochen werden. Anscheinend konnte man die Wogen aber wieder schnell glätten: Nach einer kurzen Pause kam Bizzy Bone auf die Bühne und entschuldigte sich für sein Fehlverhalten. „Ich möchte mich bei allen hier draußen entschuldigen. Auf beiden Seiten. Ich versuche, diese Sache nicht zu vermasseln. Entschuldigung. Lass uns die Party am Laufen halten“, so der Musiker. Das Battle konnte also wie geplant weitergehen — und alle Seiten waren zufrieden.

Bekannte Battle-Reihe

Bei Verzuz handelt es sich um eine bekannte Battlerap-Reihe. Ins Leben gerufen wurde sie vom Produzenten und Rapper Timbaland sowie Swizz Beats. Dabei trafen schon hochprominente „Gegner“ aufeinander — unter anderem Snoop Dogg auf den kürzlich verstorbenen DMX.
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„Happy Xmas (War Is Over)“: Auf 50 Exemplare limitierte Sammler-Edition angekündigt

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John Lennon & Yoko Ono

Zum 50. Geburtstag des ikonischen Protestlieds Happy Xmas (War Is Over) von John Lennon und Yoko Ono wird es eine strengstens limitierte Sammler-Edition des Songs geben. Weltweit ist sie auf nur 50 Stück begrenzt!

von Björn Springorum

Vor 50 Jahren veröffentlichen John Lennon und Yoko Ono ihren Protestsong Happy Xmas (War Is Over). Bis heute hat der Song nichts von seiner Kraft eingebüßt – selbst wenn er mittlerweile zum Weihnachtsklassiker geworden ist. Um den runden Geburtstag dieses wichtigen Stücks Musikgeschichte in aller gebührenden Form zu feiern, haben Yoko Ono und Sean Ono Lennon eine auf gerade mal 50 Stück limitierte Edition des Songs fertigen lassen – als sogenanntes „Acetate“, eine Art Negativ der fertigen Vinyl. Ab 5. Dezember 2021 wird dieses Sammlerstück erhältlich sein – wenn auch nicht für besonders lang, vermuten wir jetzt mal.

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25 der Vinyl-Matrizen werden an ausgewählte Non-Profit-Organisationen aus dem Musikbereich ausgehändigt, die sie dann verkaufen oder versteigern dürfen, um Spenden zu sammeln. Die anderen 25 Exemplare gehen an ein paar glückliche Plattenläden in Großbritannien.

Handgefertigt auf einer Drehbank

Jeder der Matrizen wird ein Brief von Sean Ono Lennon beiliegen, in dem es heißt: „Frohe Weihnachten. Dies ist eine von nur 50 limitierten Negativen, handgefertigt in der Abbey Road. Sie gehört dir – um sie zu verkaufen, zu versteigern, Geld damit zu sammeln oder deine Weihnachtsfeier zu finanzieren. […] Wir wären gern bei der Reise dieser Edition dabei und der frohen Kunde, die sie verbreitet. Bitte verwende den Hashtag #HappyXmasVinyl und wir werden alles fleißig teilen.“

Die 50 einseitigen 12-Inch-Exemplare wurden auf einer Drehbank in den Abbey Road Studios von Hand geschnitten. Sie enthalten den Ultimate Mix des Songs von Sean Ono Lennon aus dem Jahr 2020, gemixt von Paul Hicks and mitproduziert von Yoko Ono. Jedes Stück ist nummeriert und enthält eine maschinell gefertigte Signatur von Yoko Ono. Mit anderen Worten: Das hier ist schon jetzt ein schier unbezahlbares Sammlerstück.

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„Happy Xmas (War Is Over)“: Wie der Protestsong zu einem Weihnachtsklassiker wurde

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