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Paul McCartney hat nur einen Geburtstagswunsch: Lasst das Fleisch weg

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Foto: Tim P. Whitby/Getty Images

„Alles, was ich mir je zu meinem Geburtstag gewünscht habe, ist Friede auf Erden – auch für Tiere.“

von Michael Döringer

Schmackhafte Linsensuppe

Paul McCartneys Engagement für Tierrechte und sein gelebter Vegetarismus haben eine lange Geschichte. Seit 1975 verzichtet er bereits auf Fleisch. Legendär ist auch McCartneys Auftritt bei den Simpsons. In der Episode „Lisa die Vegetarierin“ ermuntern Paul und Linda die kleine Simpson-Tochter dazu, kein Fleisch zu essen und sich den gesellschaftlichen Normen nicht zu beugen. Laut Paul erhält man das Rezept für eine „super schmackhafte Linsensuppe“, wenn man Maybe I’m Amazed rückwärts abspielt. Hat das eigentlich schon jemand ausprobiert?

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In einem Beitrag auf der PETA-Webseite bittet Macca seine Fans nun, ihm einen einzigen Geburtstagswunsch zu erfüllen: „Hört auf mit dem Fleisch.“ Vor zehn Jahren schon nahm McCartney ein Video mit dem Titel „Glass Walls“ auf, das hinter die Kulissen von Schlachthöfen blickte und offenbarte, wie sehr die Tiere dort leiden müssen. Hätten Schlachthöfe gläserne Wände, würde jeder Mensch sofort Vegetarier werden, so McCartney in der Einleitung des erschütternden Videos.


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Immer mehr Alternativen

Jetzt lenkt McCartney erneut die Aufmerksamkeit auf dieses Video, auch wenn sich in den vergangenen Jahren viel getan hat. Damals gab es bei Fast-Food-Ketten keine oder nur sehr dürftige vegetarische/vegane Alternativen. Heutzutage werden Veganer selbst bei Dunkin’ Donuts oder McDonald’s glücklich. Hollywood verzichtet für die Menüs bei großen Award-Shows fast komplett auf tierische Produkte. Pflanzliche Ersatzprodukte wie veganes Hackleisch oder Burger-Pattys erobern nicht nur den Markt, sondern werden auch immer köstlicher. Doch der Kampf ist noch lange nicht gewonnen, wie McCartney weiß. Sein komplettes Statement ließt sich folgendermaßen:

„Alles, was ich mir je zu meinem Geburtstag gewünscht habe, ist Friede auf Erden – auch für Tiere. Deshalb bitte ich alle Fans in diesem Jahr, das von mir präsentierte PETA-Video Glass Walls zu schauen. Wenn Schlachthöfe gläserne Wände hätten, würdest du dann noch Fleisch essen? Daher der Titel. Das Video wurde genau vor 10 Jahren veröffentlicht. Seitdem hat die Öffentlichkeit eine Ahnung davon bekommen, was in der Fleischindustrie vor sich geht, und die Nachfrage nach veganen Lebensmitteln geht steil nach oben. Wenn du dir Sorgen machst über Seuchen, die in Schlachtbetrieben ausbrechen, das unsägliche und unnötige Leid der Tiere oder die katastrophalen Auswirkungen der Fleischproduktion auf unsere Umwelt: Schau dieses kurze Video und teile es mit deinen Freunden. Vielen Dank.“

Es braucht Veränderung

Paul formulierte seine Anliegen natürlich auch in seiner Musik, am deutlichsten wohl im Protestsong Looking For Changes aus dem Jahr 1993. Wieder in Zusammenarbeit mit PETA entstand dazu im letzten Jahr ein neues animiertes Video. Die Message ist eindeutig: „Looking for changes / Changes in the way we treat our fellow creatures.” Vegetarismus ist längst kein exotischer Lifestyle mehr. Aber wir wünschen uns und Paul dennoch, dass er es mit seinem erneuten Aufruf schafft, noch ein paar mehr Menschen zu bekehren oder zum Nachdenken anzuregen.

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Noel Gallagher bei Manchester-City-Spiel von Spielervater zu Boden geschlagen

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Jay Barratt - AMA/Getty Images

Eigentlich hätte das Spiel zwischen Aston Villa und Manchester City am 22.Mai 2022 ein Freudentag für Noel Gallagher werden sollen — schließlich gewann das Lieblingsteam des ehemaligen Oasis-Chefs und bekannten Mancunians mit 3:2 und konnte sich den Premier-League-Titel sichern. Für Noel wurde der Tag allerdings blutig — denn er wurde mit einer Kopfnuss zu Boden gestreckt. Allerdings aus Versehen! Im Zuschauerbereich — und von einem prominenten „Täter“.

 von Markus Brandstetter

Wie unter anderem die britische Zeitung Daily Mail berichtet, versetzte der Vater von Spieler Rúben Dias Gallagher im Jubel versehentlich eine Kopfnuss — die ihn blutend zu Boden brachte.

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Das sagt Noel Gallagher zum blutigen Unfall

Gallagher selbst erklärte gegenüber talkSPORT das Missgeschick: „Als das dritte Tor fiel, herrschte absoluter Tumult“, so der Musiker. „In dem Stadion, in dem wir sitzen, sitzt die Familie von Rúben Dias in der Loge, ein paar Logen weiter oben. Ich hüpfe also wie ein Idiot herum, reiche meinem 11-jährigen Sohn die Trophäe der Premier League, alle heben ihn hoch, und ich drehe mich um, und der Vater von Rúben Dias rennt direkt in mich hinein und verpasst mir einen Kopfstoß, während ich blutüberströmt am Boden liege.“

Leider verpasste der Brite somit das Ende des Spektakels: „Ich habe die letzten zwei Minuten nicht mehr gesehen”, sagte er. “Ich wurde von der St. John Ambulance zu Boden gebracht und musste genäht werden. Ich habe Stiche in meiner Oberlippe und zwei blaue Augen.“ Gallagher habe auf dem Weg aus dem Stadion immerhin noch ManCity-Trainer Pep Guardiala gratulieren können, erlklärt er. „Als ich den Korridor hinuntergehe, kommt Pep weinend auf mich zu, wir umarmen uns und er sagt: ‚Was ist mit deinem Gesicht los?'”

Einer hat von dem Kopfstoß aber gar nichts davongetragen — der Vater von Rúben Dias. „Er ist ein großer Bär von einem Mann – er hat mir fast die Zähne ausgeschlagen. Aber was die Tage im Etihad [Stadion] angeht, so gehört dieser Tag zu den besten“, zeigt sich Gallagher versöhnlich.

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Mick Jagger ärgert sich über Harry-Styles-Vergleiche

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Foto: Kevin Mazur/Getty Images

Superstar Harry Styles hat laut Mick Jagger nur „oberflächliche Ähnlichkeit” mit ihm. In einer ziemlich direkten Äußerung machte der Frontmann der Rolling-Stones jetzt deutlich, dass er sich über die ständigen Vergleiche sehr ärgert.

von Björn Springorum

Man könnte ja wirklich meinen, dass es einem wie Sir Mick Jagger vollkommen egal sein könnte, wenn man ihn mit jemandem vergleicht. Doch die regelmäßigen Vergleiche zwischen ihm und Superstar Harry Styles (Watermelon Sugar) gehen ihm durchaus mehr auf die Nerven als es einem der größten Sänger aller Zeiten geziemt.

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„Ich war viel androgyner als er“

Das ließ er jetzt in einem Interview mit der London Times vom Stapel, in dem es eigentlich vorwiegend um die Tour zum 60. Geburtstag der Rolling Stones gehen sollte. Anfangs betonte Mick Jagger zwar noch, er und Harry Styles haben eine „entspannte Beziehung“, doch kurz darauf war es auch schon vorbei mit den Nettigkeiten. „Ich meine, ich trug doch viel mehr Make-Up als er“, so Jagger. „Komm schon, ich war viel androgyner als er. Außerdem hat er nicht meine Stimme und bewegt sich völlig anders auf der Bühne; er hat nur eine oberflächliche Ähnlichkeit mit meinem jüngeren Ich. Und das ist okay, er kann ja nichts dafür.“

Also wirklich, Mick. War das wirklich nötig? Harry Styles zählt den Stones-Sänger immerhin zu seinen größten Helden und Vorbildern – in musikalischer, aber auch in modischer Sicht. 2017 legte Styles zudem eine ziemlich gelungene Jagger-Nachahmung bei Saturday Night Live hin. Vielleicht nahm im Sir Mick das ja übel? Mit der Jugend hat er ja zumindest kein Problem und erklärte erst kürzlich Machine Gun Kelly und Yungblud zur Zukunft des Rock. Für Harry Styles hatte er ein derartiges Urteil nicht übrig.

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Ozzy Osbourne über sein Ableben: „Meine Zeit wird kommen“

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ALERIE MACON/AFP via Getty Images

Ozzy Osbourne spricht in einem aktuellen Interview ganz offen über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft — und erklärt auch, was er in nächster Zeit noch so vorhat.

Dass der „Prince of Darkness“ manchmal über seine eigene Sterblichkeit nachdenkt, ist wenig überraschend. Danach gefragt, erklärte die Metal-Legende im Interview mit Classic Rock Magazine: „Mit meinen verdammten dreiundsiebzig Jahren bin ich ziemlich gut zurechtgekommen. Ich habe nicht vor, irgendwo hinzugehen, aber meine Zeit wird kommen.“ Dabei gibt es einiges, das Ozzy in seinen 70ern noch vorhat: „Ein Nummer-eins-Album von Ozzy. Ich komme dieses Jahr auch zurück nach England. Ich habe jetzt genug davon, hier draußen [in Amerika] zu leben. Meine Absicht war es nie, hier zu bleiben“, erklärt er.

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Auch das Feiern des 40. Hochzeitstags ist etwas, das bei Ozzy und seiner Frau und Managerin Sharon ansteht. „Ich bin erstaunt, dass sie es mit mir ausgehalten hat, denn ich war über die Jahre hinweg nicht gerade der perfekte Gentleman“, gesteht er.

Ob Ozzy nochmal eine Reality-Show wie „The Osbournes“ in den 2000er-Jahren machen würde? „Ich weiß es nicht. Ich bedaure es nicht. Aber andererseits wusste ich auch nicht wirklich, worauf ich mich einlasse. Es war echt; es gab in keiner Weise ein Drehbuch, weder in der einen noch in der anderen Form. Und als das dritte Jahr kam, setzte sich Sharon mit uns allen zusammen und fragte: ‚Was wollt ihr machen? Wollt ihr weitermachen?‘ Und alle sagten einfach nein. Die Kinder nahmen Drogen und Alkohol, und ich hatte wieder angefangen zu saufen. Wenn man vierundzwanzig Stunden am Tag, sieben Tage die Woche ein Kamerateam im Haus hat, wird es ein bisschen verrückt.“

Ozzy über Alkohol: „Wenn ich trinke, werde ich trinken“.

Darauf angesprochen, ob Ozzy glaubt, den Absprung von Alkohol und Drogen endgültig geschafft zu haben, erklärte er: „Ich weiß es nicht. Ich hoffe es. Ich nehme einen Tag nach dem anderen. Wenn ich trinke, werde ich trinken. Aber ich will heute nicht trinken. Ich will heute keinen Tabak rauchen. Ich will heute keine Drogen nehmen. Heute wird es also gut gehen, nehme ich an. Ich weiß nicht, wie es morgen sein wird“. Was sich seit seinen Sauftagen geändert hat? „Nun, ich wache nicht mehr im verdammten Gefängnis auf“, erzählt der Musiker.

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