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Stevie Nicks über den Kampf gegen Corona: Wir müssen zu spirituellen Krieger*innen werden

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Stevie Nicks in Action. Foto: Kevin Winter/Getty Images for iHeartMedia

Fleetwood-Mac-Sängerin Stevie Nicks veröffentlichte auf ihrer Instagram-Seite einen Tagebuch-Eintrag, in dem sie sich eindringlich über den richtigen Umgang mit der Covid-19-Pandemie Gedanken macht.

 von Markus Brandstetter

Der Tagebucheintrag, den Nicks auf ihren sozialen Netzwerken veröffentlichte, stammt vom 17. Juli 2020. „Ich fühle mich leicht euphorisch und inspiriert, am Leben zu sein und mich hier immer noch jung und sicher fühlen zu können“, schreibt sie darin zu Beginn. „Genau hier in diesem Moment fühle ich Hoffnung. Ich fühle mich glücklich. Ich fühle mich sicher. Wenn ich morgen nachmittags aufwache, werden die Nachrichten alles Gute verneinen, bis ich morgen Abend spät an diesen Ort zurückkomme, wo alles möglich ist”.

 „Wenn jede*r eine Maske tragen würde“

Dann macht sich Nicks Gedanken darüber, wie die Corona-Krise zu bewältigen wäre. „Wenn nur jede*r eine Maske tragen und so viel wie möglich drinnen bleiben könnte – dann könnten alle vielleicht diesen magischen Ort finden, den ich gefunden habe, am frühen Morgen, wenn alle schlafen. Und wenn man aufwacht, macht man es sich am besten zur Aufgabe, alles, was in seiner Macht steht zu tun, um das Virus zu stoppen, bevor man jemand, den man kennt, wirklich krank wird. Denn dann wird man zu spät kommen. Das Leben wird sich für immer verändern.”

Spirituelles Erwachen

Es braucht ein spirituelles Erwachen, so die Sängerin. „Damit wir alle zu unserem früheren Leben zurückkehren können, müssen wir uns alle in spirituelle Krieger*innen verwandeln“, so die Musikerin. Und weiter: „Wir müssen es uns zur Aufgabe machen, das Virus zu bekämpfen, sonst bleibt nichts mehr übrig. Wenn wir dem jetzt nicht zuvorkommen, werden wir mit einer solchen Schuld und einem solchen Bedauern leben, dass es uns zerstören wird. Es gibt kein Zurück mehr. Man kann nicht auf den Rückspulknopf drücken.

 „Niemand hilft uns“

„Ich möchte wieder auf Tour gehen. Ich möchte wieder für euch  singen. Ich möchte diese hohen schwarzen Wildleder-Plateau-Stiefel anziehen und wieder für euch tanzen. Ich möchte, dass ihr die Welt vergesst und mit mir singt“, schreibt sie – und appelliert: „Bitte werft diese Welt nicht weg. Bitte gebt die Menschlichkeit nicht auf und lasst das Virus diesen Krieg gewinnen. Es liegt jetzt an uns – denn niemand hilft uns. Niemand“. Ein dramatischer Appell, das sie mit einem Zitat aus dem The-Rolling-Stones-Song Wild Horses beschließt: „I may have my freedom / But I don’t have a lot of time“.

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