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Fleetwood-Mac-Gründer und Gitarrenlegende Peter Green ist tot

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Peter Green
Foto: Graham Wiltshire/Hulton Archive/Getty Images

Peter Green ist tot. Der Mitgründer und ehemalige Gitarrist von Fleetwood Mac vestarb am 25. Juli 2020 im Alter von 73 Jahren. Greens Familie bestätigte den Tod gegenüber der BBC mit einem kurzen Statement und erklärte, sich in den kommenden Tagen ausführlicher zu melden.

von Markus Brandstetter

Einer der größten Gitarristen der 1960er-Jahre

Es war eine bemerkenswerte – und relativ kurze, unterbrochene Karriere, mit der Peter Allen Greenbaum, besser bekannt unter dem Namen Peter Green, in die Rockgeschichte einging. Seine Leidenschaft war der Blues … und auf der Gitarre spielen konnte Green wie wenige andere. In den 1960er-Jahren galt er als einer der besten Blues-Gitarristen, und das in einer Dekade, die an großen Instrumentalist*innen dieses Genres wahrlich nicht arm war.

Ersatzmann für Eric Clapton

Bevor Peter Green gemeinsam mit Mick Fleetwood Fleetwood Mac gründete, spielte er kurze Zeit bei John Mayall’s Bluesbreakers – als Substitut für Eric Clapton, der gerade anderes zu tun hatte. Zum Leidwesen Greens kam Clapton aber schon bald wieder zurück, und er musste seinen Platz wieder räumen.

Gründung von Fleetwood Mac

1967 gründete Peter Green, gemeinsam mit Mick Fleetwood und Bob Brunning, die Gruppe Peter Green’s Fleetwood Mac, die schon bald nur noch Fleetwood Mac genannt wurde. Später wurde Brunning durch John McVie ersetzt. Mit dieser Besetzung, allesamt alte Bluesbreakers-Kolleg*innen, ging es so richtig los. Die Band lieferte fantastische Alben ab, hatte Hitsingles, tourte und feierte große Erfolge.

Die Abkehr vom Showgeschäft

Es sollte nur eine kurze Erfolgsgeschichte werden: 1970 verließ Green die Band. Er hatte gravierende psychische Probleme und einen ausufernden Konsum von psychedelischen Drogen, der immer problematischer wurde. „Das Schlimmste, was mir im Leben passiert ist, sind die Drogen – das Beste war, einen Nummer-1-Hit zu landen“, erklärte Green später. Er  tauchte ab. Was er in den 1970ern machte, ist Spekulationssache. Vom 9-to-5-Job als Friedhofsgärtner war die Rede, genauso wie vom Umzug nach Israel. Eine Zeitlang verbrachte Green auch in einer psychologischen Anstalt.

Green sollte aber wieder zur Musik zurückfinden: Er veröffentlichte 1979 sein Soloalbum In The Skies – der Anfang einer Reihe von weiteren Alben, unter anderem mit der Peter Green Splinter Group, die sich 2004 auflöste. Später spielte er unter dem Namen Peter Green & Friends Konzerte.

Legendäre Gitarre

In die Geschichte eingegangen ist auch Greens legendäre Les Paul, bekannt unter dem Namen Greeny. Diese wurde zuerst von Green gespielt, später an Gary Moore weitergegeben und gehört heute Metallica-Gitarrist Kirk Hammett. Die Geschichte der bemerkenswerten Gitarre aus dem Jahr 1959 mit der Out-of-Phase-Tonabnehmerschaltung haben wir hier bereits genauer beleuchtet.

Kolleg*innen zollen Tribut

Mick Fleetwood äußerte sich gegenüber dem US-amerikanischen Rolling Stone zum Verlust Greens: „Für mich und jedes ehemalige und gegenwärtige Mitglied von Fleetwood Mac ist der Verlust von Peter Green monumental! Peter war der Mann, der die Band Fleetwood Mac zusammen mit mir, John McVie und Jeremy Spencer gegründet hat. Niemand ist jemals in die Reihen von Fleetwood Mac eingetreten, ohne eine Ehrfurcht vor Peter Green und seinem Talent und vor der Tatsache, dass Musik hell erstrahlen und immer mit kompromissloser Leidenschaft vorgetragen werden sollte!“, so Fleetwood.

Fleetwood-Mac-Sängerin Stevie Nicks zollte Green mit einem Twitter-Posting Tribut. „Was ich am meisten bereue, ist, nie mit ihm die Bühne geteilt zu haben. In meinem Herzen habe ich immer gehofft, dass das passieren wird“, so Nicks.

E-Street-Band-Gitarrist und Springsteen-Consigliere Steven Van Zandt trauert in einem Posting um Green. „RIP Peter Green. Einer der größten Gitarristen aller Zeiten. Die zweite der drei Legenden, die mit John Mayall bei den Bluesbreakers spielte. Irgendwie schaffte er es, Eric Clapton auf seinem Höhepunkt zu folgen. So gut war er. (Mick Taylor folgte ihm). Er startete Fleetwood Mac. Großer Verlust“, so Van Zandt.

Hammett postete ein Foto von sich, auf dem er Greens legendäre Gitarre hält:

https://twitter.com/KirkHammett/status/1287146556932550656

Auch Musikerkollegen wie Steve Hackett und Billy Idol kondolierten über Twitter:

LSD, Erleuchtung und Uschi Obermaier: Als Peter Green bei Fleetwood Mac hinschmeißt

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Crosby, Stills & Nash: Support für Neil Youngs Protest vorbei? Band macht Spotify-Rückzieher

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Crosby, Stills & Nash
Foto: Astrid Stawiarz/Getty Images

Eigentlich hatten sich Crosby, Stills & Nash vor wenigen Monaten ja noch mit Neil Youngs Spotify-Protest solidarisiert und ihre Musik von der schwedischen Plattform genommen. Inzwischen ist der Protest offensichtlich zu Ende: Die Songs der Gruppe sind wieder auf Spotify verfügbar. Auch der Solo-Backkatalog der drei Künstler ist wieder auf besagter Plattform zu streamen.

 von Markus Brandstetter

Der Grund für den Protest

Stein des Anstoßes war im Februar 2022 die Kontroverse rund um Podcast-Superstar Joe Rogan. Der hatte in den Augen vieler Falschinformationen über die Covid-19-Pandemie verbreitet — besonders sauer stieß das der kanadischen Rock-Ikone Neil Young auf, die Spotify vor ein Ultimatum stellte: Rogan oder er. Die Wahl fiel zugunsten des millionenschweren Promi-Podcaster aus, Young zog seine Musik von Spotify zurück. Daraufhin solidarisierten sich etliche Künstler mit Young. Sein ehemaliger Bandkollege Graham Nash erklärte etwa: „Ich stimme völlig mit meinem Freund Neil Young überein und unterstütze ihn.” Daraufhin ließen Crosby, Stills & Nash ihre Musik von der Plattform entfernen.

Das sagt David Crosby

Auf die Frage, warum seine Musik wieder auf Spotify sei, obwohl Joe Rogan immer noch dort sah, erklärte der 80-Jährige lapidar: „Sie gehört mir nicht und die Leute, denen sie gehört, sind im Geschäft, um Geld zu machen”.

Young hatte Rogan und ergo Spotify im Februar 2022 in einem offenen Brief vorgeworfen, Falschinformationen über die Corona-Impfstoffe verbreitet zu haben. „Bitte informieren Sie Spotify umgehend darüber, dass ich meine gesamte Musikverfügbarkeit auf Spotify so schnell wie möglich aktiv kündige”, heißt es in Youngs offenem Brief. „Ich tue dies, weil Spotify falsche Informationen über Impfstoffe verbreitet – und damit möglicherweise den Tod derjenigen verursacht, die den von ihnen verbreiteten Desinformationen glauben“.

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Lebensbedrohliche Erkrankung? So geht’s Blink-182-Drummer Travis Barker

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Travis Barker
Foto: Noel Vasquez/Getty Images

Sorge um Travis Barker: Nachdem bekannt wurde, dass der umtriebige US-amerikanische Schlagzeuger im Krankenhaus liegt — und auch seitens der Familie dramatische Postings veröffentlicht wurden —, gibt das Blink-182-Mitglied nun ein Update, was eigentlich los ist.

 von Markus Brandstetter

Berichte, dass er wegen einer lebensgefährlichen Bauchspeicheldrüsenentzündung ins Krankenhaus eingeliefert wurde, bestätigt er. „Ich habe mich am Montag einer Endoskopie unterzogen und fühlte mich großartig. Doch nach dem Abendessen bekam ich unerträgliche Schmerzen und muss seitdem im Krankenhaus bleiben“, schreibt er.

Der 46-Jährige weiter: „Während der Endoskopie wurde mir ein sehr kleiner Polyp in einem sehr sensiblen Bereich entfernt, der normalerweise von Spezialisten behandelt wird, wobei leider ein wichtiger Pankreas-Drainageschlauch beschädigt wurde. Dies führte zu einer schweren, lebensbedrohlichen Bauchspeicheldrüsenentzündung. Ich bin sehr, sehr dankbar, dass es mir dank intensiver Behandlung derzeit viel besser geht.“

Dramatische Postings

Eins muss man allerdings sagen: Barker und seine Familie machten aus der Hospitalisierung durchaus ein Social-Media-Spektakel. Barker selbst hat ganz dramatisch mit den Worten „God save me“ für Fragezeichen gesorgt (God save me ist aber auch der Titel seiner Kollabo mit Machine Gun Kelly. Ob er damit seine Erkrankung meinte, ist nicht bestätigt.) Seine Tochter schlug mit einem Posting ebenfalls in die religiöse Kerbe, veröffentlichte ein Foto ihres Vaters am Krankenhausbett (in seiner Hand: sein Smartphone) und rief seine Fans auf, für ihren Vater zu beten. Mittlerweile ist das Posting allerdings wieder offline.

Barker selbst ist seit einigen Jahren Dauergast in den Medien. Nicht nur, dass er der umtriebigste Schlagzeuger der US-Pop- und Punkszene ist – seit seiner Hochzeit mit dem Spross der Kardashian-Promidynastie Kourtney ist er bekannter denn je. Barker zeigt sich dabei selbst nicht gerade schüchtern und stellt sein Liebesglück mit Kardashian nicht nur in den sozialen Medien, sondern auch in den Medien allgemein ausgiebig zur Schau. Das letzte Blink-182-Album, Nine, erschien 2019.

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Cannibal Corpse vs. Kardashians: Nun urteilt Blink-182-Drummer Travis Barker

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Guns N’ Roses holen bei Konzert Country-Star Carrie Underwood auf die Bühne

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Guns N' Roses

Guns N’ Roses hatten bei ihrer Show in London am 1. Juli 2022 eine besondere Überraschung für ihre Fans parat: Die Band holte die US-amerikanische Country-Sängerin Carrie Underwood für mehrere Songs auf die Bühne.

 von Markus Brandstetter

Guns N’ Roses sind für viele Dinge bekannt – Country-Musik gehört nicht wirklich dazu. Aber keine Sorge, Axl Rose, Slash, Duff McKagan & Co. blieben bei ihrem London-Gastspiel im Rahmen der Not In This Lifetime-Tour ihrem bewährten Rock’n’Roll-Stil treu. Viel mehr revanchierte sich Carrie Underwood für eine Ehre, die ihr im April 2022 zuteil wurde: Damals begrüßte sie bei einer ihrer Shows Axl Rose auf der Bühne — und sang gemeinsam mit ihm die Guns-N’-Roses-Stücke Paradise City und Sweet Child O’ Mine. „Beste Nacht meines Lebens“, hatte Underwood dies damals kommentiert.

Was die Band mit Carrie Underwood performte

Nun also der Gegengefallen — Underwood gesellte sich zu den Rocklegenden. Und nein, GN’R spielten im Gegenzug keine Carrie-Underwood-Stücke — sondern ebenfalls  Paradise City und Sweet Child O’ Mine. Wie das klang, kann man in Fan-Videos nachhören.

Guns N’ Roses in Coverlaune

Auch wenn Guns N’ Roses keine Songs ihres Gastes spielten, Lust auf Coverversionen haben sie derzeit dennoch ganz offensichtlich. Zuletzt nahm sich die Band des AC/DC-Klassikers Back In Black an. Leider diesmal ohne Angus Young als Gaststar – aber sehr auf den Punkt. Kein Wunder, hat doch vor allem Axl einen besonderen Bezug zu AC/DC und war 2016 Interims-Sänger der Band.

Und weil wir schon von Countrymusik sprachen: Zu den Covers der Band aus Los Angeles gehört auch das legendäre Stück Wichita Lineman von Glen Campbell.

Derzeit befindet sich die Band auf Tournee durch Europa und Großbritannien. Im weiteren Verlauf des Jahres stehen auch Südamerika, Japan, Australien und Neuseeland auf dem Tourplan.

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Wie fast Guns N‘Roses statt Queen in „Wayne‘s World“ gelandet wären

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