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Guns N’ Roses Outtakes: Der Weg zu ‘Appetite For Destruction’

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Photo Credit: Katarina Benzova/GNR

Es dauerte ein paar Monate, bis die Öffentlichkeit es verstand, aber als Guns N’ Roses am 21. Juli 1987 ihr epochales Debütalbum Appetite For Destruction vorlegten, war es ein ausgewachsenes Meisterwerk. Bassist Duff McKagan sagte später, dass es “die besten Songs aus den letzten zwei Jahren” waren. Geprobt und getestet hatten sie sie in Clubs und Bars in den Vereinigten Staaten. Als sie endlich bereit waren, damit ins Studio zu gehen, “hatten wir immer ziemlich schnell die Version, die wir uns vorgestellt hatten”, erklärte Duff. “Alle unsere Songs wurden quasi schon durch die Reaktion unseres Publikums geformt.” Als mit den Super Deluxe und Locked N’ Loaded Reissues von Appetite For Destruction einige Outtakes und Demos zugänglich wurden, brachten sie auch ein bisschen mehr Licht ins Dunkel hinter der Geschichte des Albums.

 

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Die Vorlage

Auf der Live ?!*@ Like A Suicide EP, befand sich eine Interpretation des Tracks ‘Mama Kin’ von Aerosmith – ein deutliches Signal, dass GNR vorhatten, ihren Vorgängern die Krone abzujagen. Auch in ihrer eigenen Vergangenheit bedienten sie sich und testeten z. B. die Stabilität von Songs wie ‘Shadow Of Your Love’, der aus Axl Rose’s kurzem Intermezzo als Sänger der LA Guns stammte.

Aerosmith waren allerdings ein spezieller Orientierungspunkt im Studio, wie Produzent Mike Clink später berichtete. Er erinnerte sich an seine erste Begegnung mit der Band, bei der sie “mir einige der Popplatten zeigten, an denen ich gearbeitet hatte, und die sie nicht mochten”. Aber Clink orientierte sich sowohl an seinen früheren Produktionen als auch an Aerosmith, um den ungeschliffenen Sound der Band mainstreamkompatibel zu machen: “Ich warf all meine bisherigen Erfahrungen in den Topf und die Aerosmith-Platten waren die Vorlage.”



Eine von Clink produzierte 1986 Sound City Version von ‘Mama Kin’ ist sogar noch heftiger als die mit Publikumsgeräuschen unterlegte Version von der … Suicide EP. Auf anderen Guns N’ Roses Outtakes von Sound City rockt sich die Band durch ‘Jumpin’ Jack Flash’ von den Rolling Stones und den Elvis-Klassiker ‘Heartbreak Hotel’ aus der ersten Rock’n’Roll-Welle, was nahelegt, dass sie sich nicht nur in Sachen Songwriting an den alten Meistern orientierten, sondern speziell Axl ein sehr aufmerksames Auge auf die großen Rockperformer hatte.

“Wie kriegt man das auf Platte?”

Nachdem sie ihre Songs über Jahre bei Clubauftritten verbessert hatten, waren GNR Ende 1986 mehr als bereit, ins Studio zu gehen. Neben den kruden, Punksongs ihrer Anfangstage, hatten sie auch waschechte Hymnen im Anfangsstadium – wie z. B. ‘Welcome To The Jungle’ und ‘Sweet Child O’ Mine’. Aber Axl zerbrach sich den Kopf darüber, wie sie ihre einzigartige Energie im Studio umsetzen sollten.



“Wir wussten, wie wir auf der Bühne rüberkamen und wir wussten auch, dass wir das im Studio nur festhalten konnten, wenn wir das Album quasi ‘live’ aufnahmen: Bass, Schlagzeug und Rhythmusgitarre – alles gleichzeitig,” erinnerte er sich später und erklärte weiter, dass sie Appetite… “ein bisschen schneller eingespielt haben, als wir es live spielten. Dadurch hat es noch mehr Energie.”

Die Guns N’ Roses Outtakes von 1986 zeigen, wie die Band sich den mitreißenden Versionen der Songs annähern, die schließlich auf dem Album Appetite For Destruction veröffentlicht wurden: ‘Welcome To The Jungle’, ‘Nightrain’ und ‘Out Ta Get Me’ haben diegleiche Energie, aber eine etwas weniger hohe Geschwindigkeit als die finalen Versionen. ‘You’re Crazy’ allerdings wurde mit einer solchen Aggressivität angegangen, dass es der Band fast aus den Händen sprang und die Nadel permanent im roten Bereich festhängt.

Wirklich bemerkenswert ist, dass alle Songs vollständig sind und die Band offenbar alles daran setzte, die Magie festzuhalten.

“Es war eine Erweiterung von uns als Gruppe”

“Der Schreibprozess war ganz und gar nicht mühsam”, erzählte McKagan später. “Das lief einfach.”

Unter den Guns N’ Roses Outtakes, die während der Arbeit an Appetite For Destruction entstanden, sind Akustikversionen von ‘You’re Crazy’, ‘Move To The City’ und einem Track mit dem Titel ‘New Work Tune’ und sie zeigen sehr schön, wie die Band ihre Songs entwickelte. Slash sagte dazu: “Wenn etwas gut klang, dann nahmen wir das und bauten darauf auf. Hier ist ein Riff, dann kommt jemand mit seinem Part, ein anderer hat noch eine Idee … und fertig ist der Song!”

Slash fiel auch noch ein weiterer Grund ein, warum die elektrischen Outtakes so gut gereift klingen: “Immer wenn ich bei der Bridge oder dem Lead Part ankam, hörte ich genau dasgleiche, was ich schon ganz am Anfang gehört hatte, als wir den Song schrieben … die Struktur und die Melodien waren von Anfang an da und das war immer so. Was das Songwriting angeht, waren Guns N’ Roses schon immer ziemlich spontan.”

“Eigentlich hatten wir alle Songs beim zweiten oder dritten Take im Kasten. Daher kommt die Spontanität”, meinte Slash. “Wenn man es dann nicht hat, ist das Gefühl sowieso weg.”

Keine Balladen

Zwei Songs, die jeder mit GNR in den 90ern in Verbindung bringt, sind ‘Don’t Cry’ und ‘November Rain’, die beide erst auf Use Your Illusion I erschienen, allerdings während der Studiosessions zu Appetite For Destruction geschrieben wurden. Die Band hielt sich zurück, weil sie der Ansicht war, dass sie zunächst ein größeres Publikum brauchten. So wurde Appetite… das, was GNR-Biograph Stephen Davis als “das härteste Rockalbum seit Led Zeppelins mörderischem Physical Graffiti” beschrieb.

Unter der Vielzahl von Guns N’ Roses Outtakes aus dem Jahr 1986 befinden sich auch Piano- und Akustikdemos von ‘November Rain’, die einen Einblick in den Entstehungsprozess dieser zeitlosen Ballade geben. Aber ‘November Rain’ und ‘Don’t Cry’ waren nicht die einzigen Songs, die zurückgelegt wurden. Die 1986 Sound City Sessions enthalten auch einen wilden Ritt durch das Instrumental ‘Ain’t Goin’ Down No More’, das später neu aufgenommen wurde und in dem Guns N’ Roses Pinball Automaten zum Einsatz kam, der ab dem Sommer 1994 in den Spielhallen auftauchte.

“Der Versuch zu überleben”

Duff sagte einmal: “Wenn man die Songs auf Appetite… auseinandernimmt und dann fragt, wer was geschrieben hat, dann kriegt man wahrscheinlich fünf verschiedene Antworten. Izzys Einfluss hört man deutlich, Slashs markante Gitarre auch. Man hört die Rhythmusgruppen und dann hört man Axl über allem mit seiner leckt-mich-am-A****-Haltung. Jeder steuerte etwas bei.”

Die Guns N’ Roses Outtakes auf der Super Deluxe Edition und dem Locked N’ Loaded Boxset sind sehr hilfreich, wenn man den Weg zum Endergebnis aufdröseln will. Und dieses Endergebnis ist nicht nur eines der größten Rockalben der Musikgeschichte, sondern vermutlich eines der besten Debütalben aller Zeiten.

Für Slash steht Appetite For Destruction noch für eine bedeutendere Geschichte: “Was die Band in Hollywood von den frühen 80ern bis zur Fertigstellung des Albums durchgemacht hat, einfach nur um zu überleben.”

 


Infos zu Appetite For Destruction super deluxe & Locked N’ Loaded Box Set Reissues gibt es unter http://appetite-for-destruction.de/

Oder schaut euch hier unser Unboxing an:


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Motown: Die 15 wichtigsten Songs aus der legendären Hitfabrik

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Motown

Gespeist aus einem gewaltigen Backkatalog, der Jahrzehnte umspannt, haben die größten Hits aus dem Hause Motown nicht nur eine Ära definiert: Sie sind dermaßen zeitlos, dass sie längst als Inbegriff des „Classic Pop“ gelten müssen. Dass Berry Gordy es geschafft hat, sein unabhängiges Soul-Label aus Detroit zu einer der bekanntesten Musikadressen der Welt zu machen, ist an sich schon bemerkenswert. Dass die bei Motown veröffentlichten Titel auch nach so langer Zeit zu den bekanntesten und mitreißendsten Aufnahmen der Musikgeschichte zählen, unterstreicht, was für ein einzigartiges Gespür Mr. Gordy hatte. Die 15 Titel, die nun folgen, sind dabei nur die Spitze des Eisbergs.

von Ian McCann

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15. I Want You (Marvin Gaye)

Das Verlangen überwältigt Marvin Gaye im Verlauf des Titelsongs seines I Want You-Longplayers aus dem Jahr 1976. Produziert von Leon Ware, der außerdem Co-Autor ist, kann sich dieser Song mitunter sogar fast schon zu intim anfühlen, sollte man gerade nicht in Stimmung sein – doch wer bitte ist schon nicht in Stimmung, wenn Mr. Gaye loslegt?

14. Heaven Must Have Sent You (The Elgins)

Die vom Hitmaker-Trio Holland-Dozier-Holland komponierte und produzierte Single sollte für The Elgins der einzige wirklich große Hit bleiben – dabei hätten ihre Ausnahmestimmen deutlich mehr Erfolge verdient. Doch 1966 ein Top-50-Titel in den Staaten, mussten sie auch noch fünf Jahre warten, bis ihr Hit in England die Top-3 knackte. Trotzdem: Auch musikalisch ganz klar ein Geschenk des Himmels!

13. Just My Imagination (Running Away With Me) (The Temptations)

Eine verträumte – genauer: tagträumerische – Ballade, die zugleich als Abschiedsgeschenk von Eddie Kendricks an The Temptations fungierte. Was als Geschichte von einem verblendeten Schwärmer beginnt, verwandelt Kendricks in einen Traum aller Fans. Außerdem war’s ein Abschiedsgruß an den Kollegen Paul Williams, der 1971 aus gesundheitlichen Gründen aufhören musste.

12. Reach Out I’ll Be There (Four Tops)

Der Monsterhit der Four Tops aus dem Jahr 1966. Levi Stubbs aktiviert jeden Muskel, spannt jede Sehne, belastet seine Stimmbänder aufs Äußerste, um allen Zuhörenden klarzumachen, dass er bereit wäre, sie zu fangen, sollten sie denn einmal fallen. Was für ein Typ. Was für ein Track.

11. My Guy (Mary Wells)

Die etwas wehklagend wirkende Sirene zu Beginn markiert den Auftakt zu jenem Song aus dem Jahr 1964, der damals wie eine Bombe einschlug. Von Smokey Robinson komponiert, war der Song für Mary Wells hinterher auch der größte Motown-Hit – denn wenig später verabschiedete sie sich nach vielen Jahren vom Label. Auch heute klingt der Song immer noch so klar und lebendig wie vor gut 50 Jahren.

10. My Girl (The Temptations)

Die Antwort auf My Guy (Mary Wells) schrieb Smokey mit My Girl: Der nächste große Wurf, der gerade durch das reduzierte Gitarrenspiel von Robert White so unwiderstehlich wird, weil das Motiv so grandios mit David Ruffins Gesang harmoniert. Zärtlich und dabei doch lebhaft, darf dieser Titel als inoffizielle Hymne und Erkennungsmelodie der Temptations gelten.

9. Sir Duke (Stevie Wonder)

Mit seiner Verneigung vor jenen Swing-Jazz-Ikonen, die ihn als Kind inspiriert hatten, lieferte Stevie Wonder im Jahr 1976 einen dermaßen ausgelassenen Titel ab, dass man fast meinen könnte, „Sir“ Duke Ellington persönlich habe ihn eingespielt – nur klang die Single dafür dann doch einen Tick zu funky! Ein großer, fröhlicher, überschwänglicher Platz-1-Kandidat im Jahr 1977.

8. Stop! In The Name Of Love (The Supremes)

Schluss mit den Spielchen, Junge! Denn The Supremes wissen ganz genau, was du da treibst – und der dazugehörige Song funktioniert als Bitte um Besserung und als unüberhörbarer Warnschuss zugleich. Allein wie die charmanten Damen das Wörtchen „charms“ benutzen! Also wenn diese Message nicht bei ihm ankommt, dann kann er nur ein seelenloses Wesen sein. Oder taub.

7. The Tracks Of My Tears (The Miracles)

Noch so ein miracle von Smokey: Dieses vertonte Geständnis war 1965 ein Top-10-Hit in den USA – hätte aber noch deutlich höher in den Charts klettern müssen. Das Problem: Die Dinge sind nicht immer so, wie es scheint. Ein Thema, das er auch mit Tears Of A Clown umkreisen sollte. Sein Leid ist der Stoff für ein Lied, das man nicht mehr aus dem Kopf bekommt.

6. I Want You Back (Jackson 5)

Die Jungs aus Gary, Indiana drehten mal so richtig auf für ihre erste Tamla-Veröffentlichung: Wie eine Kreuzung aus ganz, ganz jungen Sly And The Family Stone mit den Temptations im Teenager-Alter wirkte das. Veröffentlicht 1969, ganz oben in den Charts im Jahr drauf: Es war die Geburtsstunde eine Legende.

5. What Becomes Of The Brokenhearted (Jimmy Ruffin)

Auch der Bruder des Temptations-Sängers ergriff seine Chance bzw. das Mikrofon: Hier präsentiert er eine eher düstere Geschichte aus dem Land der Verlassenen und Einsamen. Von Anfang an beliebter bei den Briten und Britinnen als in den USA, schaffte es die Single doch immerhin auf Platz 7 der US-Charts. Kein Wunder bei so viel Soul.

4. I Heard It Through The Grapevine (Marvin Gaye)

Marvin Gaye war nicht der erste, der I Heard It Through The Grapevine aufgenommen hat. Auch nicht der erste, der damit die Charts eroberte, denn das hatten vor ihm schon Gladys Knight And The Pips übernommen. Trotzdem ist seine Version, gedrosselt und eindringlich, diejenige, die zum Klassiker werden sollte. Die Single war riesengroß im Jahr 1968. Und sie ist es heute noch.

3. Papa Was A Rollin’ Stone (The Temptations)

Auch diesen Song hatten Undisputed Truth schon im Jahr zuvor eingespielt, aber erst The Temptations machten ihn 1973 zum Mega-Hit. Man sagt, die Bandmitglieder hätten sich zunächst nicht wirklich wohl damit gefühlt, dermaßen abfällig über ihre Papas zu reden – schließlich waren die Väter allesamt ganz anständige Leute. Pure Fiktion also, und fantastisch eingängig verpackt.

2. Someday We’ll Be Together (Diana Ross And The Supremes)

Mit dieser Version des Johnny And Jackey-Duetts aus dem Jahr 1961 verabschiedete sich Diana Ross von den Supremes: Passend dazu klingt der Song denn auch nach Resignation und Hoffnungsschimmer zugleich. Das Arrangement ist dem Original überraschend ähnlich; verantwortlich dafür war Johnny Bristol persönlich, der Johnny also von Johnny And Jackey. Ironisch daran ist vor allem, dass die Supremes genau genommen gar nicht mitsingen. Denn man hört nur Diana Ross, deren Stimme von Mr. Bristol immer höher und höher getrieben wird.

1. Ain’t No Mountain High Enough (Marvin Gaye & Tammi Terrell)

Die Bergspitze des Sixties-Pop, einer der größten Soul-Tracks aller Zeiten, und für viele Menschen auch ganz klar: der Höhepunkt der Motown-Ära. Der von Ashford & Simpson komponierte Song vereint Gospel-Wurzeln mit himmlischem Soul – in einem Arrangement, das sich aus seichten Tälern bis in luftige Höhen erhebt. Marvin und Tammi klangen nie besser als hier, weder zusammen noch als Solokünstler. So leidenschaftlich. So ambitioniert.

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Motown Records: Vom Party- zum Protest-Sound einer ganzen Generation

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18 Vinyl-Singles: Box der frühen Rolling-Stones-Singles kommt!

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Rolling Stones

Die Stones wärmen sich für ihren 60. Geburtstag auf. Als Teil der Feierlichkeiten erscheint am 10. Juni 2022 eine schon jetzt legendäre Box mit insgesamt 18 Vinyl-Singles als 7-Inch – die Singles Box Volume One: 1963 – 1966. Vorbestellungen sind ab sofort möglich. Und sollten zügig getätigt werden.

von Björn Springorum

Wenn das mal kein Schmuckstück ist: Am 10. Juni 2022 erscheint die Singles Box Volume One: 1963 – 1966 von den Rolling Stones. Das ist allein aufgrund des Umfangs ein Grund zum Jubeln für alle Fans der Band: Insgesamt 18 Singles und EPs, jede für sich auf 7-Inch-Vinyl gepresst und gemeinsam in einer maßgeschneiderten Box verpackt, rollen die turbulente und feurige Frühphase der Stones auf. Die Limitierung dürfte dafür sorgen, dass das Ding zackig vergriffen ist, wer vorbestellen möchte, sollte das also besser rasch und hier tun:

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Die Singles Box Volume One: 1963 – 1966 bietet liebevolle, vor allem aber authentische Reproduktionen von den originalen Erstauflagen, wie sie die Labels London und Decca in der ersten Hälfte der Sechziger veröffentlicht haben – authentisch bis zur Verpackung und den Sleeves. Und das alles in dieser Form zum ersten Mal auf Vinyl!

Rare B-Seiten

Die Box macht aber nicht nur optisch jede Menge her, sie bietet auch viel: Mit The Rolling Stones E.P, Five By Five und Got Live If You Want It! finden sich gleich drei EPs in der Kollektion, die man jetzt auch nicht unbedingt auf Vinyl hinterhergeworfen bekommt. Dazu gibt es natürlich jede Menge Non-Album-Tracks, die auch nicht viele in ihrer Plattensammlung haben dürften: Come On, I Want To Be Loved von 1963 oder I Wanna Be Your Man und Stoned von 1964 beispielsweise.

Das ist nicht alles: Sad Day ist eine seltene B-Seite, die mit 19th Nervous Breakdown kam, die Hits (I Can’t Get No) Satisfaction und Get Off Of My Cloud begeistern mit alternativen B-Sides. Kurz gesagt: Die frühen Jahre der Stones wurden noch nie zu kohärent und voller Entdeckungen in einer edlen Box zusammengebracht. Dafür sorgt auch ein 32-seitiges Buch voller Liner-Notes von Rolling-Stones-Autorität Nigel Williamson. Seltene Fotos inklusive.

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Zeitsprung: Am 10.9.1963 überlassen die Beatles den Rolling Stones einen Song.

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„Money For Nothing“: Erste Best-Of der Dire Straits kommt als Doppel-Vinyl!

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Dire Straits
Foto: Michael Ochs Archives/Getty Images

Gut zehn Jahre nach ihrer Bandgründung veröffentlichen Dire Straits ihre erste Werkschau Money For Nothing. Am 17. Juni 2022 erscheint die Klassikerparade neu gemastert auf schmucker Doppel-Vinyl. Die Vorbestellungen laufen bereits.

Hier könnt ihr die größten Hits der Dire Straits hören:

Im Oktober 1988 ziehen Dire Straits erstmals Bilanz. Und da gibt es einiges zu tun: Ihre erste Best-Of-Veröffentlichung Money For Nothing vereint Songs ihrer ersten fünf Studioplatten Dire Straits (1978), Communiqué (1979), Making Movies (1980), Love Over Gold (1982) und natürlich Brothers In Arms (1985). Ironie des Schicksals: Viel soll danach nicht mehr kommen: Nach On Every Street 1991 ist dann sehr bald Schluss.

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Keine 15 Jahre gab es die Dire Straits. Und dennoch: Ihr leidenschaftlicher, bluesiger Roots Rock eroberte von Großbritannien aus schnell die Welt, ihre evokativen Texte schufen ein ähnliches Narrativ wie Heartland-Boss Bruce Springsteen, Frontmann, Komponist und Produzent Mark Knopfler war genau der Richtige für den Job als elegante Galionsfigur.

Der Sound der Achtziger

Knopfler, einer der erfolgreichsten Musiker, die das Vereinigte Königreich je produzieren sollte, definierte den Sound der späten Siebziger und frühen Achtziger und legte mit zeitlosen Songs wie Sultans Of Swing, Romeo And Juliet, Money For Nothing oder Walk Of Life das Fundament für zahllose weitere Künstler*innen. Ehrensache, dass sich alle erwähnten Songs auch auf dieser Neuauflage finden. Die kommt auf 180 Gramm schwerem Vinyl, mit einem nagelneuen Master von Bob Ludwig und enthält mit Telegraph Road (Live Remix) einen Song, den es bisher nur auf CD gab, sowie eine bislang unveröffentlichte Live-Version von Portobello Belle.

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Zeitsprung: Am 12.8.1949 kommt Mark Knopfler (Dire Straits) zur Welt.

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